DRUGS - Die Hilfe (4/4)
Shownotes
DRUGS ist unsere allererste Spezialserie, liebe Thronis. Wir haben schon früh gemerkt, dass es Themen gibt, welche wir nicht in eine einzige Folge packen können. Themen, die wir aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und besprechen möchten. Nach laaaaanger Büez ist nun endlich DRUGS hier.
Vier Folgen rund um das beängstigende Thema Drogen.
In Folge eins und zwei hat Raul von seinem jahrelangen Kokainkonsum erzähl und auch von seinem Weg aus der Sucht heraus. Letzte Woche haben wir eine andere Perspektive gehört; die der Angehörigen von drogenabhängigen Personen.
Zum Abschluss wollen wir in dieser Folge nun Hoffnung schenken. Wir wollen das riesige Thema “DROGEN” in einen Kontext setzen. Karin von der Suchtfachstelle Zürich gibt als Expertin Tipps, wie man Hilfe geben und annehmen kann in Bezug auf Drogen.
Was tun, wenn Partner*innen, Freund*innen oder Familienangehörige ein Suchtproblem haben? Und wie schützen wir uns selbst vor Verletzungen?
(Da die Aufzeichnung mit Karin bereits einige Monate her ist, hat sich die professionelle Haltung zum Thema Alkohol ziemlich verändert. Zuerst die WHO, dann der Bund und im Mai hat auch die Suchtfachstelle Zürich ihre offizielle Haltung gegenüber dem Alkoholkonsum angepasst. Falls ihr mehr wissen wollt, lest gerne ihr neues Haltungspapier zum Alkoholkonsum:
https://www.suchtfachstelle.zuerich/docs/20260616-Haltungspapier-Alkohol-SUZ.pdf
Wenn dich die Themen dieser Folge beschäftigen oder du selbst betroffen bist, findest du hier Unterstützung:
Die Dargebotene Hand - Anonym und rund um die Uhr erreichbar: 143
Pro Juventute - Für Kinder und Jugendliche: 147
www.suchtschweiz.ch
www.suchtfachstelle.zuerich
Wir produzieren diese Folge zusätzlich zur wöchentlichen Thronfolge und möchten sie euch sehr gerne auch künftig werbefrei zur Verfügung stellen.
Wenn ihr unsere Arbeit trotzdem gerne unterstützen möchtet, dürft ihr uns sehr gerne einen kleinen Beitrag twinten. Der Link zum Twint Code findet ihr hier:
https://go.twint.ch/1/e/tw?tw=acq.AuH3Pp5YSs68zIFVpPq6LNK5pCN6XmBhNxJATqNOWM3PnyAHtEpKmaBt3f61Std2.
In dieser ersten Staffel werden wir einen Teil der Einnahmen an eine Organisation spenden, die sich für Kinder aus suchtbelasteten Familien einsetzt.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Adios Drogos <3
Transkript anzeigen
00:00:03: Halli, hallo liebe Tronis und willkommen zum vierten.
00:00:05: Und letztendlich habe ich noch nie einen Halli-Hallo gesagt.
00:00:08: Fangen wir
00:00:10: mal an!
00:00:11: Nein,
00:00:11: das wollen wir jetzt
00:00:15: drinnen schauen.
00:00:20: Leute, willkommen zum vierten und letzten Teil dieser Special-Serie der Tronfolge.
00:00:23: Wir können uns so krass am Herz leiden nicht vorstellen.
00:00:28: Wir planen in Zukunft immer wieder extra Folgen, die wir in eine Thematik tiefer abtauchen wollen als wir das bei den
00:00:33: normalen,
00:00:34: in Anführungsfusskächendronen folgen könnten.
00:00:37: Drugs ist die erste Staffel.
00:00:38: es geht vier Folgen lang
00:00:41: und Drogen.
00:00:41: Wer hätte das gedacht, wenn die Spezials ihre Drugs sagten?
00:00:46: Wir werden versuchen, alles in den Kontext zu stellen mit
00:00:48: Expertinnen und
00:00:50: hoffentlich ein paar wichtige
00:00:51: Fragen beantworten.
00:00:52: Also wer gehört dazu?
00:00:54: Ob für wer gehört zu TäterInnen?
00:00:55: Gibt es das überhaupt?
00:00:57: Wie gehen wir mit Drogen und ihren Auswirkungen um?
00:01:00: Im ersten Teil haben wir den Absturz-Eindrogen
00:01:02: vom Raul Marugan gehört.
00:01:03: Er war elf Jahre Kokainabhängig.
00:01:06: Nachdem wir in der ersten zwei Folgen Geschichte
00:01:08: von Raul marugan gehörten Auf die
00:01:10: Perspektive von Angehörigen versucht der Kranke, das in dieser Folge einzuordnen mit
00:01:15: einer Expertin.
00:01:16: Letztes Mal habe ich wieder einen Artikel gelesen, dass unser Kokain-Konsum schon nicht von schlechten Eltern ist.
00:01:23: Nach Sucht Schweiz sehen es aktuell ca.
00:01:25: twohundfünfzigtausend Personen ausgewöhnt, dass sie Alkoholproblematik haben.
00:01:30: Zuerst sollen Angehörtige sich selbst helfen wie im Flugzeug.
00:01:33: Selbstmasken anlegen und Kindmasken.
00:01:36: Und dann, wenn man mag, für die Betroffenen hier sein
00:01:39: kann.
00:01:40: Folge vier.
00:01:41: Hier kommt Hilfe!
00:01:44: Wie nahe einer Suchterkrankung sind wir vielleicht alle?
00:01:47: Wie kann ich an einer suchterkrankten Person helfen und mir selbst helfen, wenn ich so krank bin?
00:01:53: Wie geht man damit um, wenn eine Person im Umfeld mit der Drogenproblematik hat?
00:01:58: Wir haben für all diese Fragen eine wunderbare Frau bei uns in den Folgen, die sehr wichtige Arbeit macht und sie stellt sich zum Start auch selber vor.
00:02:06: Karin ... nicht du.
00:02:08: Nicht ich.
00:02:09: Ich bin Sozialarbeiterin und arbeite bei der Suchtfachstelle Zürich als Suchberaterin, auch mit Betroffenen zusammen also Personen, die selber eine Abhängigkeitserkrankung haben oder zum Teil das Gefühl haben, mein Konsum geht nicht so ganz in eine coole Richtung und sich wie sie helfen wollen aber auch mit Angehörigen.
00:02:28: Das heisst mit Familienfreunden, Kindern, älteren Partner, Wegegespäne von Menschen, die eben eine Konsumproblematik haben.
00:02:38: Also kommen Leute, die Probleme haben und Leute mit Leuten, die Problemen haben?
00:02:42: So
00:02:42: uns kommen beide.
00:02:44: Was ist uns auch wichtig?
00:02:45: Ich will sagen, dass es mega-mega-wichtig ist.
00:02:47: Ich glaube ich kann das jetzt aus persönlichen Familien-Situationen wie überfordern, wenn jemand in der Suche gefährdet ist.
00:02:56: Und irgendwie fühlt man sich manchmal fast so als ob wir nicht dürfen oder weil man selber nicht betroffen ist aber kann ja für die Personen... Personen im Haushalt leben, die auch immer oder in einer Beziehung sind, genauso schwierig waren.
00:03:09: Ja, unbedingt!
00:03:10: Das ist mega... Man kann zur Belastung werden und viele fragen sich dann auch, wie ich mit dem umgehen soll?
00:03:16: Wie muss ich mich verhalten?
00:03:17: Und das ist mega-schwierig, es einfach selber herauszufinden.
00:03:21: Es ist für uns wichtig, dass wir beide Seiten auch kennengelernt haben und von beiden Seiten helfen können.
00:03:28: Da gibt es auch Situationen, wo z.B.
00:03:30: alle Familienmitglieder bei uns sind.
00:03:32: Genau.
00:03:33: Warum kann man das
00:03:35: auch?
00:03:35: Megaspannend.
00:03:36: Ich glaube, wir müssen nachher sicher mit dir auf das eingehen, wie es umfällt.
00:03:42: Kann mit jemandem umgehen, der suchtkrank ist etc.
00:03:46: Das sind alles ... Wir alle haben irgendwo entweder einen Bezug oder in einer Nähe, die ein Problem hat mit den Suchtmitteln.
00:03:56: Was mich noch wundern nimmt, vielleicht einfach zu dir am Anfang.
00:03:59: Wir sind vorhin gekommen und haben mit einer Arbeit gelegt.
00:04:02: Sie hat gesagt, sie sei die coolste Suchtberaterin was es
00:04:04: gibt!
00:04:06: Du sagst sie?
00:04:10: Heißt das du bist so voll Friends mit allen, die kommen oder es kommen alle weg oder sie gehen aus der Beratung und haben kein Drogenprobleme?
00:04:22: Nein, ich glaube nicht.
00:04:23: Ich wünschte es wäre so, dass die Leute zu mir kommen und ich es dann wieder wegzaubern könnte.
00:04:27: Heilen?
00:04:28: Ja, das wäre natürlich mega schön!
00:04:30: Nein, also ich glaube ... Das ist einfach mit mir sehr gut verstanden auch, dass sie das
00:04:35: gesagt haben.
00:04:38: Also... Wenn die Leute zu uns kommen, sind wir schon... Wir versuchen natürlich sehr empathisch zu sein.
00:04:43: Wir kennen ja auch viele Hintergründe und können ausdauerung ein bisschen einfühlen oder eintenken und probieren.
00:04:51: natürlich auch, dass sich alle, die zu uns zum ersten Gespräch kommen, einfach das erste Mal wohl fühlen.
00:04:56: Auch ein wenig spüren, ob ihr es gegenüber jetzt
00:04:59: z.B.,
00:05:00: wenn ich jetzt jemand von euch würde, zu mir komme, dass man wie auch schauen kann, passt das zwischen uns?
00:05:05: Oder braucht's etwas anderes?
00:05:07: Aber es ist schon eine professionelle Beziehung in diesem Sinne.
00:05:12: Sicher mit viel Empathie, aber die Leute brauchen ... Oder meistens haben sie schon Freunde oder so.
00:05:19: Aber braucht auch jemanden, der sie wirklich als Sparringpartner ist?
00:05:23: Oder ich sage an mich das auch so ein bisschen wie einen Wanderführer ihn könnte brauchen.
00:05:30: Ich
00:05:31: würde
00:05:32: mega gerne schnell am Anfang anknüpfen, weil du gesagt hast dass Leute zu euch kommen, die merken, der Konsum geht nicht so ganz in eine coole Richtung.
00:05:39: Und das nimmt mir mega Wunder.
00:05:40: was heisst denn das?
00:05:43: Kann ein Konsum grundsätzlich überhaupt in einer coole Richtung gehen?
00:05:46: Gibt es das?
00:05:47: und das haben wir in dieser Zeit, wo wir jetzt über dieses Thema recherchiert haben immer wieder probiert herauszufinden.
00:05:53: gibt es einen Konsum, den unproblematisch ist?
00:05:57: Also grundsätzlich kann man es wie nicht so eine Antwort geben, weil es sehr darauf kommt Was ist das für ein Substanz?
00:06:06: Zum Beispiel beim Alkohol gibt es ja schon eine Richtlinie von der WHO, wo heisst hey bis dort und dort an ist ein Konsum risikoarm.
00:06:14: Aber eben riskoarm.
00:06:16: also es gibt kein ... Risiko
00:06:17: ist immer noch im Wort hier.
00:06:18: Alkokonsum
00:06:19: geht's nicht.
00:06:21: Einerseits weil sie immer Suchtpotenzial hat und andererseits weil es auch einfach gesundheitliche ... Alkohl ist immer gesundheitsschädigend in diesem Sinn, weil es einfach nicht ein Substant ist, welcher den Körper gut aufnimmt.
00:06:31: Also dass das Ding, was man so sagt mit dem... Mit diesem ... mit dem Schimmelipflümli vertaue ich nachher mein Snack noch etwas besser.
00:06:39: Mein
00:06:39: Nono sagt, ein Glas Rotwein am Tag braucht man für das
00:06:42: Gefühl, es sei gut zu verdienen!
00:06:45: Ja, das ist gut gesetzt.
00:06:47: Es gibt ja auch mal die Gäwinnstunde, die es gesagt haben.
00:06:50: Die mussten wir unterressen und revidieren.
00:06:53: Aber
00:06:54: ich
00:06:56: glaube, es gibt sicher einen Konsumform, wo man sagen kann, dass sie schon okay ist, genau so wie wir uns im Straßenverkehr bewegen.
00:07:03: Das schwingt immer noch ein bisschen ein Risiko mit aber ich glaube ... Ehrlich gefragt, ob mein Konsum in eine Richtung ist.
00:07:13: Wo ich vielleicht auch Feedback bekomme oder wo ich am Morgen aufwachen und mich schäme.
00:07:18: Das sind gewisse Anzeichen, die Leute an mich zu uns kommen.
00:07:21: Ich habe Streit angefangen mit jemanden, dem ich nicht wehe.
00:07:24: Oder
00:07:24: wenn sie meine
00:07:25: Hände zum dritten Mal verloren haben?
00:07:27: Ich habe mich selbst in einer gefährlichen Situation gegeben.
00:07:30: Einfach
00:07:31: nur wenn man ab und zu kopf wird, weil wir vielleicht ein Gläschen zu viel trinken, dann ist es vielleicht noch zu handeln.
00:07:35: Dann bist du selbst verantwortlich oder ich weiss ja nicht?
00:07:39: Aber eigentlich wären ja mega viele Alkoholsüchtige, die ... Wenn man so einen Test geht und hat schon das Problem, haben wir doch auch mal so einen Tests
00:07:47: gemacht.
00:07:48: Ja, ich weisse jetzt gerade nicht genauer.
00:07:50: Man
00:07:50: hat schon ein Problem eigentlich.
00:07:52: Ja aber ich glaube ja, eigentlich sind ja irgendwie schon mehr als zwei-drei Gläser pro Monat, könnte zum Problematischen... Oder weisst du die Richtlinie genau?
00:08:00: Ja, ja.
00:08:02: Risikofreienkonsum gibt es in diesem Sinn nichts.
00:08:05: Es bringt immer ein Risiko mit beim Alkohol.
00:08:08: Jetzt wollen Frauen und Männer eine andere Fettverteilung haben und rein biologisch anders sind die Regeln unterschiedlich.
00:08:16: Also die Regel ...
00:08:18: Ich sehe
00:08:18: fast schon so.
00:08:19: Die Erzählungen sind unterschiedlich.
00:08:22: bei Frauen sind es fünf Standarteinheiten, Alkohl im Wochenende.
00:08:27: bei mehreren abstinenten Tagen, dann wäre es theoretisch noch im Weisiko-Armenbereich.
00:08:33: Als Standorteinheit ist jedes Getränk der Theorie zwölf Gramm Alkohol etanol drin, aber es ist zum Beispiel ein Stangenbier oder ein deziliterweiser Standorteinhalt.
00:08:45: Und das fünf
00:08:47: pro Woche?
00:08:48: Genau!
00:08:48: So lange man mehr als einen Tag
00:08:51: nimmst.
00:08:53: Bei fünf Standarteinheiten hast du ja schon zwei abscheinende Tage.
00:08:58: Bei den Mannnissen sind es zehn Standorteinheiten pro Woche und darum gibt es bei Ihnen wieder Zusatz von mehreren abscheinen Tagen pro Woche.
00:09:07: oder Sie müssten jetzt Ihre zehn Standordeinheiten auf mindestens fünf Tage beschränken?
00:09:14: Das heisst Männer können doppelt so viele eigentlich Kinder wächern, bevor man sagt ... Sie haben ein Suchtproblem.
00:09:21: Ja, genau.
00:09:22: Das ist einfach rein biologisch.
00:09:23: Aber man muss jetzt sagen ... Es ist risikarm und nicht eine Garant.
00:09:27: Ich finde das unglaublich viel!
00:09:29: Es gibt kein Problem mehr.
00:09:30: Also
00:09:31: fünf Drinks pro Woche find ich sehr
00:09:34: viel?
00:09:34: Aber es kumuliert sich auch so schnell... Gut, das sind ja
00:09:38: schon nur
00:09:39: ein Magen.
00:09:40: Ja oder du bist vielleicht eingeladen, dann nimmst du das Prosecco zum Abstoßen.
00:09:46: Du hast ja vielleicht Freitag und Samstag, wo du etwas loslässt.
00:09:49: Oder hast du noch ein Feierabend getrennt?
00:09:51: Also ich sage jetzt rein das, was wir auch Klientinnen und Klienten sagen.
00:09:54: Es kumuliert sich halt einfach dann gleich schnell oder geht schon eine Partie und wältscht mal ein bisschen...
00:10:00: Wenn du einmal eines wirklich weggaskst, dann hast du es eh schon verloren.
00:10:03: aber wenn jetzt eine Woche so ... Es ist nur schwer.
00:10:06: Aber wenn man es auf jeden Tag verteilt, das ist lustig.
00:10:08: Wenn jemand mir sagt, am Freitag habe ich Zwergingskand am Samstag drei, dann denke ich, ja voll!
00:10:14: Aber wenn jemand mir sagen würde, ich habe Mäntige, Zeitstück, Weiteuchtung und Freitage getrunken, aber für die Samstagsundheit nicht, würde ich sagen ...
00:10:21: Ja, jede Abend unter der Woche ein Bier.
00:10:25: Dann hat man doch schon viel mehr dieses Gefühl?
00:10:27: Wieso braucht ihr das jeden Abend?
00:10:29: Jeden
00:10:29: Abend zum Feierabend.
00:10:31: So die Routine, die dann ist, hat man schon mehr so ein Gefühl.
00:10:33: aber eigentlich ist es genau das Gleiche.
00:10:36: Aber es ist schon ... Die Routine hat schon einen Anteil, eine gute Gedanken oder auch eine Frage für was du sie brauchst...
00:10:42: Zum Abenfahren zum Beispiel.
00:10:43: Genau, Belohnen für den strengen Tag
00:10:46: oder so.
00:10:46: Und eigentlich kann man schon oder ich würde jetzt sagen, dass der Erfahrungswert, wenn du aus einem anderen Grund konsumierst als für einen Genuss Dann sollte man sicher ein bisschen das Auge darauf halten.
00:10:59: Weil eigentlich solltest du dich auch nicht nur entspannen, wenn du etwas trinkst
00:11:04: oder
00:11:04: die Substanzen sind einfach ... Es ist wieder Ferrari unter den Spannungsmitteln.
00:11:10: Und wenn du dir wirklich gewöhnt bist, immer Ferrari zu fahren, findest du halt der Fall wie auch nicht
00:11:15: mehr so cool?
00:11:15: Ja ja.
00:11:16: Dann kann es sein, dass sich ein bisschen das Muster davon einschlägt.
00:11:20: Oder der Ferrari zur Sonne und zum schönen Blick auf die See hat halt weh als ... Das ist meistens auch die Kombi von anderen Elementen.
00:11:32: Ich denke so oft, wenn ich irgendwo in der Sonne höckele dass ich gerade Lust habe, das Gläschen.
00:11:38: Ja ja,
00:11:38: es ist schon schön.
00:11:40: Mit dem wär's noch ein
00:11:41: bisschen.
00:11:42: Das kenne ich auch sehr gut so.
00:11:44: Schöne Momente.
00:11:46: Man muss sich wie so begegüssen mit einem Glaswein und das ist auch schon so verankert.
00:11:51: Es schmeckt sehr schnell bis etwas
00:11:54: verlinkt ist.
00:11:55: Kultur
00:11:55: finde ich auch spannend.
00:11:57: Ist das okay, dass das in unserer Kultur ist?
00:12:00: Also jetzt grad du als Suchberaterin ... würde ich empfehlen, dass man das auch hinterfragt.
00:12:06: Oder so Kulturnormen vielleicht auch berichtet.
00:12:09: Man sagt ja es ist unsere Kultur irgendwie gefühlt überall in Europa ist das ja Teil der Kultur was ja auch krass ist.
00:12:17: Also
00:12:17: gerade Alkohol
00:12:19: meint ihr?
00:12:19: Ja jetzt wenn wir noch gedanklich beim Alkohl sind.
00:12:23: Ich finde das auch mega krass und ich glaube das ist mir auch schon ein wenig bewusst geworden wo ich dort angefangen habe oder wo ich hier angefangen hatte zu arbeiten.
00:12:30: Wenn du so viele Geschichten hörst, wird die Leute auch leiden unter den kulturellen Begebenheiten.
00:12:36: Es ist
00:12:37: normal, dass du trinkst und nichts trinktest.
00:12:39: Du hast viel hintergefragt ...
00:12:41: Höhö?
00:12:42: Komm schon!
00:12:42: Das ist jetzt nützlich!
00:12:44: Voll!
00:12:45: Oder einst du meinen Geburtstag nicht wert?
00:12:47: Ja,
00:12:48: voll.
00:12:48: Es ist mega fein!
00:12:50: Oder auch so etwas ... Viel verdäben?
00:12:53: ... eher langweilig und so.
00:12:54: Ich meine es ist echt mega verletzend und bringt die Leute an mich dann auch in mega komische Situationen oder dass sie dann anfühlen diese Situation dann auch meiden.
00:13:02: Ja voll.
00:13:02: Oder dann halt nicht mehr.
00:13:04: Mega schade.
00:13:05: Also ich glaube das müssen wir uns schon.
00:13:07: Ich glaube das wäre schon cool wenn's einfach wie wär.
00:13:09: So wie jeder entscheidet sich Fleisch oder nichts.
00:13:12: Ich konsumiere Alkohol oder nütze.
00:13:15: Ich glaub' das wär schon... Gesünder für uns alle, zumal sie an den auch ist.
00:13:18: Es ist eigentlich mehr normalisiert.
00:13:20: aber wenn du ein Problem bekommst, dann ist es ja gerade nicht normalisiert,
00:13:24: sondern
00:13:24: dann ist sehr oft sehr stigmatisiert und abwertend.
00:13:28: Das ist
00:13:29: auch nicht gefährlich.
00:13:32: Es ist voll übel, um die Leute zu erzielen und wenn dann jemand das Problem hat ... Oh nein!
00:13:37: Bist du nur hier gelandet?
00:13:39: Okay, krass.
00:13:40: Wie ist es eigentlich?
00:13:41: Ich gehöre sehr viel.
00:13:42: Ich habe viele Menschen im Umfeld, die soziale Arbeit studiert haben oder so.
00:13:46: Und irgendwann geht sie in Richtung.
00:13:48: Bei ihr ging es jetzt zur Zuchtberatung gegangen.
00:13:50: Und ich kenne auch viele Leute, die sagen, dass man einen Job gut machen kann, wenn wir selber mal ein bisschen persönliche Erfahrungen gemacht hätten mit.
00:13:59: Man muss auch nicht erzählen, wie es bei dir kommt.
00:14:02: Aber das ist so.
00:14:03: Es bringt mehr, wenn man vielleicht Kontakt mit den Zuchtmitteln oder jemandem umfällt und kann dann mehr Verständnis zeigen?
00:14:13: Ich könnte sie jetzt nicht per se mit Ja beantworten.
00:14:18: Ich glaube, möglicherweise hilft es schon, wenn wir selber ein Erfahrungswert haben.
00:14:25: Das gibt es ja auch.
00:14:26: Sogenannte Peers ... Es gibt aber auch andere Bereiche, z.B.
00:14:30: den Psychiatristen und die Personen, die selbst etwas erlebt haben oder durchlebt haben.
00:14:34: Und dann wenn sie eine Ausbildung gemacht haben, um andere Beräute auf diesem Weg zu können.
00:14:37: Ich glaube das ist mega wertvoll.
00:14:40: Das braucht einfach einen sehr reflektierten Umgang mit dem, weil ich mein Problem auf meine Art gelöst habe.
00:14:46: Heißt ja nicht, dass ihr ... Oder dass jemand auch das Problem auf seine Art lösen muss?
00:14:52: Ich glaube es geht mehr darum, dass wir die Leute beim finden von ihrem ... Weg unterstützen können.
00:14:59: Und für das habe ich jetzt nicht die eigene Erfahrung gebraucht, es hilft vielleicht, wenn man detail nachvollziehen kann, wie man so etwas ... Also eben, dass Alkohol zu unserer Kultur gehört.
00:15:10: Ich glaube, wenn ich eine völlig komplette Abstinenzlerin wäre und noch nie ein Glas drunterhielt und sehr anti-wert war, dann falls sie auch schwierig den Aspekt nachvollziehen.
00:15:21: Ja, ich verstehe irgendwie wie das kann passieren.
00:15:24: Also ich bin auch in diese Stelle gekommen und habe das Gefühl, dass ich mega safe vor diesem Thema bin.
00:15:28: Und wenn du dir dann die Geschichte anlassen möchtest ... Nein!
00:15:31: Es ist
00:15:31: etwas,
00:15:32: was sich sehr langsam entwickelt und sich schleichend entwickelt.
00:15:37: Und von daher kann es dich ja auch betreffen früher oder später?
00:15:42: Aber um die Frage zu beantworten, du musst gut Leute begleiten.
00:15:44: Du musst empathisch sein und gut in Gesprächsführung
00:15:49: sein.
00:15:49: jemanden, der ein Drogenproblem hat.
00:15:54: Es ist nicht eine andere Spezies.
00:15:56: Du hast jetzt vielleicht das Glück gehabt oder alle, die das Problem nicht haben, haben es Glück gehabt?
00:16:01: Oder eben was auch immer dazu führt, dass jemand Drogensüchtig wird?
00:16:04: Vielleicht können wir auf das noch eingehen.
00:16:05: Das wäre megaspannend!
00:16:07: Mich hat es nur noch in diesem Zusammenhang wundern genommen, wie so die Weisung in der Schweiz ist und inwiefern wird jetzt... Wir sind abstinent und empfehlen, am liebsten gar nichts zu trinken.
00:16:22: Das sollen alle dry sober sein oder es geht darum, einen Weg zu finden.
00:16:30: zum speziellen Anlass konsumieren können.
00:16:32: Vielleicht kommen wir nachher auch, was die Konsume anbelangt zu anderen Drogen.
00:16:35: Jetzt Alkohol haben wir darüber geredet, was es ist.
00:16:37: Es ist nicht mein Wunder, wie sie mit illegalen Drogenbesuchmittel sind.
00:16:41: Aber was würdest du sagen?
00:16:42: Was ist so der Tenor in der Schweiz?
00:16:43: Probiert man wirklich, die Leute ganz davon wegzubringen oder geht darum, dass man einen Umgang findet, der irgendwie besser stammbar ist?
00:16:53: Also im Suchbereich können wir eigentlich ja wie drei Professionen zusammen, das ist Medizin
00:16:59: Z.B.,
00:17:00: ob Psychiater, Ärzte ... Wir haben bei unserer Stelle auch Ärzten, die arbeiten in den Ärztynen.
00:17:05: Dann kommt Psychologie rein, also Psychotherapeutinnen und Therapeuten.
00:17:09: Und eben Sozialarbeitende.
00:17:11: Ich glaube es gibt nicht so einen Tenor.
00:17:13: oder vielleicht kann man so sagen früher, ich weiss nicht mehr wie lange das hier her ist, war mir sehr abstinentsorientiert.
00:17:20: Also dort ... Ich weiss es nicht.
00:17:22: im Nünzeirgendwenn hat mich wie gesagt ... kommen wieder zu uns in die Beratungsstelle,
00:17:28: wenn
00:17:28: du willst abstinent sein.
00:17:29: Und was man gemerkt hat ist, dass man dort einfach mega viele Leute verliert.
00:17:34: Wenn ich zum Teil den Leuten in der ersten Gespräche sage ... Sie werden ja abstinente werden und dann können wir am nächsten Termin nehmen.
00:17:42: Das macht so Angst!
00:17:44: Ja, das macht so angst, weil sie nachvollziehbar sind für Wegründe, warum sie diese Substanz konsumieren müssen.
00:17:52: So dringend oder?
00:17:55: Ist das etwas, was mega Angst macht, wenn man ihnen das verbietet?
00:17:58: Darum würde ich sagen ... Es ist sicher eine maßvolle Konsumentempfehlung.
00:18:03: Aber ich kann auch nicht den Leuten sagen, was sie zu tun haben.
00:18:08: Wenn man sie sonst einfach nicht dort abholen kann und es gibt viele, die zu uns kommen wollen, dann probieren sie nochmals, ob sie nicht gleich den Konsum kontrollieren könnten.
00:18:17: Dann muss man das zusammen ausprobieren.
00:18:19: Es gibt Leute, die merken, dass das nicht mehr gelingt.
00:18:23: Und dann sind es aber auch viel motivierter, um die Abstinenz zu wechseln.
00:18:28: Weil sie mich selber haben können die Erfahrung machen, dass ich das wirklich probiere.
00:18:31: Das funktioniert für mich vielleicht nicht.
00:18:34: Mega blöd!
00:18:34: Dann muss ich jetzt einen anderen Weg einschlagen.
00:18:37: Was sagst du?
00:18:38: Es ist für Leute, die mal abhängig waren, Abstinenz eher in der Richtung ... Weisst du, da gibt's eine Hand von Statistiken irgendwie... Man sieht, dass man schneller Rückfällig wird, wenn man gleich noch konsumiert.
00:18:57: Die Abstinenz ist ... Das klingt vielleicht sehr komisch, aber die Abstinenz ist nicht der einfache Weg, sondern ein simpler Weg.
00:19:05: Es ist wirklich klar!
00:19:07: So klar ist es.
00:19:08: Zum
00:19:09: Schaffen ist das nicht einfach, aber
00:19:10: voll.
00:19:11: Es ist mega schwierig zum Umsetzen.
00:19:12: Man
00:19:12: muss ein bisschen weniger machen als das, was man vorher macht.
00:19:18: Das ist auch schon mega schwierig, aber die Regeln sind sehr simpel und dadurch auch eine gewisse Klarheit.
00:19:24: Ich habe das auch schon mal versucht mit dem Thema Shoppen.
00:19:28: Es
00:19:28: ist mir
00:19:28: viel einfacher gefallen zu sagen, ich shoppe ein halbes Jahr lang nichts anstatt ... Ja, ich probiere mich einschränken.
00:19:35: Ich sage immer, du hockst wie am Teufel immer noch etwas auf den Karten und so das Thema kontrolliert den Konsum.
00:19:41: Wie wir es auch anbieten, wir bieten auch Kurs für das zum Beispiel an.
00:19:45: Das ist halt eine mega-Aushandlung gesagt!
00:19:47: Du bist mit dir selbst mega im Austausch und du kannst dich auch selber anliegen in deinem Prozesssinn.
00:19:53: Es gibt immer einen Grund.
00:19:54: Trinken, da war der Tag scheissig.
00:19:57: Oder er war super oder auch mittelmässig?
00:19:59: Ja ja, das finde
00:20:01: ich immer so.
00:20:01: Und von so vielen Faktoren abhängig, was hat man an dem Tag gegessen?
00:20:03: Wie viel hat man geschlafen und solche Sachen?
00:20:06: Schlafen ist ein Megatheema, habe ich das Gefühl.
00:20:09: Wie schaut man sich sonst, wie ist man ausgeglichen?
00:20:12: Mit welcher Leute ist man unterwegs?
00:20:13: Ja, ich hatte noch eine Kollegin in der Stadt gesehen.
00:20:16: Wir sind einigotrinken und haben einen schönen Moment.
00:20:19: Aber ich kann ihm den Stock zwischen die Beine rühren.
00:20:23: Wenn wir es suchten und die ganz loswerden wollen ... Jede Gedanke kenne ich schon bei diesem Suchtmittel.
00:20:32: Ich bin auch beeindruckend von mir, aber manchmal schaffte ich das wirklich so.
00:20:38: aufhören zu rauchen und gleich ab und zu, wenn irgendwo etwas umhält, dann rauche ich ein.
00:20:47: Mir bringt jetzt etwas zu sagen ... Ich will gar nicht fest überreden, sodass ich nicht mehr rauch, weil es für mich so ist... Ich möchte gar nicht zu viel daran denken, aber auf der anderen Seite verstehe ich auch das.
00:20:57: Leute, die eben sagen, dass ich nicht jedes Mal wieder damit konfrontiert werde.
00:21:01: Ich muss den Gedanken so weit wegbringen und diese Substanzen.
00:21:05: Ich finde es so schwierig, Die meisten Drogen sagt man ja schon, du lade die Finger ganz davon.
00:21:11: Sonst bist du wieder drin gleich wegen dem Suchtrisiko.
00:21:15: oder was ist denn das?
00:21:17: Es ist halt wirklich die Frage von wie schlimm ist dann ein Rückfall, also in diesem Sinne ... Ich finde, Rückfall ist ein blödseres Wort.
00:21:24: Es impliziert so, dass du zurück in deinem Prozess hast.
00:21:26: Das stimmt aber sehr neu.
00:21:28: zu Konsumereignissen.
00:21:29: Wir sind zu voll von der Fachsprache geblieben.
00:21:31: Klierst wie ich in den sozialen Arbeiten für alles.
00:21:34: Aber weisst du, es ist eine Sprache, die man sich überlegt hat?
00:21:37: Wie setzt man sie ein?
00:21:39: Das ist gewiss nicht mehr viel zu wenig überarbeitete Sprache und in der sozialen Arbeit gefällt mir auch diese Begrifflichkeiten immer wieder ... Weisst du, neue Applöpere inwiefern machen diese Sinn?
00:21:49: Gibt es neue Bezeichnungen?
00:21:51: Aber nicht nur in der sozialen Arbeit.
00:21:53: Das ist wenigmeinsame.
00:21:54: In diesem Bereich war das eine mega gemeinsame Arbeit, die man auch gemacht hat von Medizin und Psychologie.
00:22:02: Sozialer Arbeit.
00:22:02: Und in diesem Sinn ist das cool, weil man dann Sprache formt ja auch gleich wie wir über Sachen denken oder?
00:22:10: Mega!
00:22:10: Ich sage jetzt, wenn ich ein Bier trinke, ist es etwas anderes als wenn ich Konsumieralkohol
00:22:14: habe.
00:22:15: Ja, es geht härter.
00:22:18: Also ich persönlich finde mir muss ich hier nicht irgendwie geißeln mit einem richtigen Sprachgebrauch so aber... Ja, es
00:22:26: hat sicher auch eine Auswirkung.
00:22:27: Schon gut.
00:22:28: Und jetzt habe ich die Frage vergessen.
00:22:33: Was haben wir gerade
00:22:34: gesagt?
00:22:34: Eben komplett Finger von allem lassen oder eben gewisse ... Also was würdest du sagen, welche Drogen ist so die Gefährlichste?
00:22:42: und wirklich wenn man dort mal wegkommt, dann kommt ja nicht mehr ... Sicherheitsabstand von hundert Metern oder so.
00:22:50: Sonst ist das nicht gut.
00:22:55: Die Droge, die wir davon abhängig sind.
00:22:58: Wenn man jetzt schaut, welche Substanz hat das höchste Gesundheitsrisiko?
00:23:05: Gibt uns als Gesellschaft die höchsten Kosten im Sinne des gesundheitswässigen Polizei-Einsatzes?
00:23:11: oder so ist es Alkohol und zwar mit einem grossen Abstand.
00:23:15: Ich glaube, wie viele sind es?
00:23:17: Ich kann es nicht mehr sagen.
00:23:18: Sechszehn Prozent der Gewaltdaten werden unter Alkohol-Einfluss.
00:23:22: Krass!
00:23:22: Also ich müsste es noch mal anschauen, aber wirklich auch einen grossen Teil.
00:23:26: Und eben ist eine mega Belastung für die Angehörige gut bei allen Substanzen in diesem Sinn.
00:23:32: Okay, ich finde das legal so krass... Gleich ist es legal, weil
00:23:36: uns das Kultur gut ist.
00:23:37: In diesem Sinne ist es sehr geschichtlich.
00:23:39: Dann müsste
00:23:39: man aber keine in Zürich wirklich auch legalisieren, denn es gehört ja offenbar auch langsam ein
00:23:43: bisschen
00:23:44: zum Kulturgut.
00:23:45: Die
00:23:45: Frage ist, würde das Problem weniger werden, wenn Alkohol nicht legal wäre?
00:23:50: oder immer so eine Frage?
00:23:52: Wie viel bringt die Legalisierung von der
00:23:55: Probe?
00:23:55: Also ich glaube, die Legalisierungsdebatte ist dann noch einmal anders zu haben als
00:23:59: für andere Folgen.
00:24:03: Ja, aber ich glaube es gibt jetzt auch nicht so diese Substanz wo man sagen kann, die Substanz ist im Fall wirklich der Teufel und alle anderen sind aber voll easy.
00:24:12: Sondern es gibt Leute, die haben wie eine Anfälligkeit zum Teil auch mit dem Geworden zu sein.
00:24:20: auf wie bin ich als Mensch geworden?
00:24:22: Wie bin ich aufgewachsen je nachdem Agenetik oder... Man kann nicht so sagen, dass ein Substanz schlimmer ist als andere.
00:24:29: Natürlich haben sie unterschiedliche Risikopotenziale
00:24:32: z.B.,
00:24:32: und vielleicht auch gewisse Substanzen, die weniger haben ...
00:24:36: Aber wenn Sie von dir sagen, mit dieser Fasche gut und die anderen lassen ... Ja
00:24:40: ja,
00:24:41: ich probiere es doch
00:24:42: mal wieder!
00:24:43: Das finde ich mega spannend.
00:24:48: Wie du gesagt hast, sind vielleicht gefördeter zum Süchtigwerden?
00:24:52: Wieso werden Leute?
00:24:56: Wo sagt man am meisten, dort hat es kapert.
00:24:59: So ist es Erziehung und Genetik.
00:25:02: Ist das Umfeld in den Jugend?
00:25:05: Kommen die einfach aufs Feld und haben irgendwo in der DNA etwas mehr?
00:25:09: Du bist jetzt einfach mehr so ein Mensch, wo das Risiko höher ist, dass du von irgendetwas abhängig
00:25:15: wirst.
00:25:15: Oder ist es Einsamkeit oder was ist das Grund?
00:25:17: Was
00:25:18: ist am ehesten?
00:25:19: Jetzt kommt die Antwort alles ein
00:25:22: bisschen.
00:25:24: Ich würde sagen ... Für das müssen wir ja wie immer schauen.
00:25:26: Es gibt eine Studie zu diesem Thema, es gibt aber auch verschiedene Themen.
00:25:30: Also ich glaube, auch dort gehen wir wieder davon aus Auslöser oder ... Ja, die Frage ist auch, gibt es so einen Auslöser?
00:25:39: Oder ist das nicht einfach ein Prozess, der irgendwie läuft.
00:25:43: Aber dass sie sowohl im biologischen Bereich sein können als zum Beispiel Genetik.
00:25:47: Ich weiss, man hat sehr einen grossen Einfluss.
00:25:50: Es muss auch nicht sein, wenn ich jetzt genetik sage, denken die meisten ihre Eltern.
00:25:54: Aber
00:25:54: es kann auch von viel weiter oben im Baumstamm sozusagen sein.
00:25:59: Also es gibt wie eine genetische Komponente.
00:26:02: Wie ist es?
00:26:03: Du wirst vielleicht auch kompetent überschreiten, im Sinne des biologischen Einnahmen.
00:26:07: Aber was würdest du sagen?
00:26:09: Gibt's irgendwie so eine Suchtgein oder ist es keine Ahnung, dass man etwas exektsiv macht?
00:26:17: Oder ist das ja auch eine Suche?
00:26:21: Was sind das für genetische Leute, die dort
00:26:25: entstehen?
00:26:26: Ich weiss auch nicht, ob man es überhaupt weiß.
00:26:28: Man will ja immer noch nicht ganz nachvollziehen wie das läuft in diesem Sinn oder wie es aber mit vielen Menschen unterschiedlich läuft.
00:26:36: Man weiss lediglich dass es kann und nicht muss.
00:26:40: Es ist auch alles etwas sehr wagen.
00:26:43: Das ist das frustrierende für die Leute, weil sie gerne wissen würden
00:26:47: ... Ist mir ein Urgrossvater schuld an dem?
00:26:49: Wer ist es?
00:26:50: Genau!
00:26:51: Aber ich finde es kann entlastend sein, wie zu wissen ... Vielleicht ist es wirklich eine Veranlagung, dass jemand ängstlicher oder mehr draufgegner ist.
00:27:02: Man könnte sagen, dass die Personen, die riskobereiter sind, wahrscheinlich ein höcheres Risiko haben.
00:27:09: Bereiter sind es um Sachen auszuprobieren oder so.
00:27:12: Und dann gibt's natürlich noch den Bereich der psychischen Gesundheit, also hast du für eine Erlebnisse gehabt?
00:27:17: Wie gut hast du die können verarbeiten?
00:27:20: und nachdem auch psychische Erkrankungen, Traumatae oder andere psychische Krankungen ... Ja genau, also Depressionen oder was auch immer, wo natürlich auch mega könnte begünstigen, dass du halt wie diese Substanz ... Dass du wieder positive Effekte von dieser Substanz anforscht sozusagen Nutzen für dich.
00:27:41: Und dann gibt es natürlich auch so soziale Auslöser, wie du hast mega viele Probleme mit deinem Umfeld.
00:27:46: Du bist sehr unglücklich in deinem Job oder du bist einsam.
00:27:50: Man hat das Gefühl, dass du nicht den Zugang hast oder man hat Schulden und mega viel Sorgen.
00:27:55: Dann probierst du ein bisschen deine Sorgen auch in dem Innern etwas zu überdecken oder erdrängen genau, wie viele sagen.
00:28:03: Also es gibt mega viele verschiedene Auslöser.
00:28:06: Schauen wir alle diese Bereiche an.
00:28:09: Wir fragen, wie es in der Familiengeschichte ist und was die soziale Situation ist?
00:28:13: Wie geht es ihnen psychisch nach Testungen für gewisse psychische Erkrankungen?
00:28:18: Damit man herausfinden könnte, was das sein könnte.
00:28:23: Aber man kann uns ja nicht wie beim Bein bräuchtsgehen und sagen, ah!
00:28:27: Der ist es.
00:28:29: Das
00:28:30: wäre so lässig, oder?
00:28:31: Ja wirklich.
00:28:31: Und bei gewissen Leuten, da gucken wir wirklich an die Tänze, wofür bist du hierher gekommen?
00:28:36: Was ist dir wieder zu erfahren, dass du jetzt musst?
00:28:38: Oder das macht einem hässig?
00:28:40: Wenn man diese Süchtlinge nicht hat, denkt man, lass doch einfach den Finger davon.
00:28:44: Es wird der Bestmögliche.
00:28:45: Du hast Schwierigkeiten zum Ausbeobachten und immer wieder sagen, nein, die Person hat ... keinen anderen Ausweg für sich gefunden.
00:28:53: Ich finde das ganz schwierig, gerade mit Leuten im näheren Umfeld.
00:28:58: Ja, ich glaube gerade in der Schweiz ... Ich weiss nicht wie wir das wahrnehmen, aber auch hier ist ja natürlich versteckte Armut sehr oft oder eben viele Leute, die geniht sind oder Depressionen der Familie sind oder schwierige Erlebnisse der Kinder, die dich gar nicht den Schweizer absprechen.
00:29:14: Aber ich kann mir vorstellen, dass jetzt gerade in einem Land so gut funktioniert Deutsch-Schweiz, dass dort vielleicht genau noch öfter das passiert, dass man sich fragt.
00:29:22: Hä?
00:29:22: Wie bist du genau da drin gegrutscht so?
00:29:24: Ist doch die Hei alles gut gewesen?
00:29:26: Hast doch alles gehabt was du brauchst hättest und jetzt bist du gleich so tief drinnen.
00:29:31: Ja, dass das vielleicht auch ein bisschen ... Ich muss diese Frage gar nicht stellen aber ich finde es wichtig.
00:29:37: ihr habt wahrscheinlich Leute von jeder
00:29:40: Schicht.
00:29:40: Ich find's super, dass du das fragst.
00:29:41: ja weil das ist wirklich etwas wenn du in diesem Bären eigentlich schaffst.
00:29:50: Es betrifft alle.
00:29:52: Einfach angestellt, es betriffe die Führungspersonen ... Man darf Frauen und Jungen aus allen sozialen Schichten, die man sagen kann, sehr gut gestellte Menschen haben.
00:30:07: Leute, die wirklich schwierige Erlebnisse hatten in den Kindheitsschlimmen, durchleben mussten.
00:30:13: Und Leute, über sich sagen, dass ich eine schöne Kindheit hatte.
00:30:17: Alles Gute oder?
00:30:18: Nachher beruflich alles tip top.
00:30:21: Mega erfolgreich sind wir auch ... Ich sage immer, es ist ein mega Privileg.
00:30:26: Es sind sehr lässige Leute, die zu uns kommen.
00:30:28: Ich finde sie oft sehr sympathisch oder ... Sie
00:30:32: definiert sich nicht so ihre Suche?
00:30:35: Nein, das ist einfach ... Ja und das ist schon noch schön mitzumerken.
00:30:37: Das ist eine Vielfalt und vielleicht ist es eben auch diese Vielfaltung, wo einem ein bisschen die Illusion nimmt von ich bin ja safe.
00:30:44: Oder
00:30:45: irgendjemand hat jetzt nicht nur auf sich bezogen.
00:30:49: Aber ich glaube, es ist halt wirklich ... Das gibt den Gedanken von Alkoholabhängigkeit oder auch einfach eine andere Substanz.
00:30:56: Substanzabhängigkeiten sind ein Erkrankungssinn.
00:31:00: dass die Depressionen auch sind.
00:31:03: Das ist wie noch nicht ... Ich glaube, das sagt man so oder?
00:31:05: Ja ja, es ist mir bewusst, dass sie eine Erkrankung ist.
00:31:08: Aber ich glaube, so richtig im Gefühl der Leute ist es eben nichts.
00:31:12: Wenn man will, dann hässig auf die Leute und gerade wenn man bezieht hat
00:31:14: zu jemanden.
00:31:14: Wie beim Depressionen nicht!
00:31:16: Ja, aber wieso
00:31:18: nicht?
00:31:19: Ja, irgendwie
00:31:19: haben wir's schon, weil jetzt ich halte es nicht raus.
00:31:22: Aber wenn über das Bein gebrochen hat, dann haben wir auch nicht ... Ja, geht für den Lauf einfach wieder, da ist doch gleiches dein Bein brechen, sondern... Ich weiss genau, was du jetzt denkst.
00:31:32: Ich
00:31:32: weisse es gar nicht.
00:31:33: Ich bin keinem jemanden, der
00:31:34: auch einen Podcast hat, der bei jeder Folge genau das sagt.
00:31:39: Aber
00:31:39: ich kann nichts aber nur in den Denken.
00:31:41: Es ist ein guter Vergleich.
00:31:44: Bei mentalen Problemen und bei Suchtkrankheiten ist es wahrscheinlich ähnliches.
00:31:49: Das ist nicht so offensichtlich ... als kranker Anerkennung.
00:31:54: Gerade ich glaube, weil jetzt ein Bein braucht oder so ... Das ist ja wie man weiss, das muss man machen.
00:32:03: Der Gegner kann die Person so und so unterstützen.
00:32:06: Ich habe das Gefühl, gerade die Sucht zerrüttet manchmal auch so viel anders.
00:32:12: Es macht so viel kaputt nicht nur bei sich selbst sondern auch beim Umfeld.
00:32:15: Man kann dann manchmal nicht anders als ... Hessig werden auf diese Leute.
00:32:22: Oder sie
00:32:23: stanzieren
00:32:24: vielleicht
00:32:24: auch irgendwann, wenn man es schafft?
00:32:26: Ja.
00:32:27: Das ist schon das, was wir mit dem Raul gemerkt haben.
00:32:32: Wenn eine Person nicht rauskommen will, kann es umfällt noch so kämpfen.
00:32:36: Es ist dann wie ... Das ist die Schwierigkeit.
00:32:39: Man probiert von aussen zu helfen, aber man ist ja einfach auch nicht.
00:32:44: Man ist gar nicht faked zu dem.
00:32:46: Es macht mega hilflos ... Ja, ohmächtig und das sind auch Gefühle, die einem hässig machen.
00:32:52: Und die dürfen einem auch hässiger machen.
00:32:54: Wirklich?
00:32:54: Ich finde, beide dürfen ja auch nebeneinander bestehen.
00:32:58: Also ich sage mal, man kann ja sehr viel Verständnis für diese Person haben in dieser Situation, wo sie ist mit der Erkrankung, die sie hat oder wirklich eine schwere Erkränkung ist, je nachdem auch eine chronische Erkrankung ist.
00:33:09: Das dürfen wir ja mega haben Wie wenn du auf der anderen Seite des Berges stehst und anschauest.
00:33:15: Und von der andern Seite sieht er halt anders aus, und so eine Verlässigkeit.
00:33:20: Gemeinnissachen sagen... ...und unterlaufen!
00:33:25: Wo auch mega viel mit den Angehörigen machen darf.
00:33:28: Ich glaube das ist ja auch ein Teil unserer Arbeit, dass man weiss und merkt, dass beide durften nebeneinander bestehen.
00:33:35: Das ist ja genau das Frustrierende.
00:33:37: Dass es wie ein Stück weit... nicht so viel machen wie beim Beinbruch, sondern dass es ein Prozess ist, das nur die Betroffenen machen könnte.
00:33:47: Die Angehörigen sind sehr wichtig.
00:33:49: Sie können sehr viel supporten und sind unglaublich wichtig für den Prozess.
00:33:53: Aber sie könnten nicht der Berg auflaufen für diese betroffene Person.
00:33:58: Und Sie würden es machen?
00:34:00: Ich würde gerne bei diesem Thema bleiben, weil ich finde es ultra-wichtig.
00:34:04: Wenn man schnell zurückkommt zu, wenn Sucht wirklich Sucht ist ... Wir haben über Alkohol geredet, fünf Einheiten pro Woche.
00:34:13: Wie sieht es aus mit Kokain?
00:34:16: Was jetzt sehr verbreitet ist oder Cannabis ... Vielleicht kann man Heroin und so stärkeren Drogen auch noch mit innen nehmen.
00:34:25: Aber vielleicht kannst du uns auch dort aufgewärsen.
00:34:29: Jetzt geht zwei Fragen zu einem.
00:34:30: aber wenn die werden wir ja gleich nochmal ganz anders in der Gesellschaft.
00:34:34: Dort ist dann wie alle ... Du hast wirklich ein Problem.
00:34:37: Wenn man heroin sprützt, denken wir alle, dass das Ende ist wie die im Platzspitz früher.
00:34:43: Und irgendwie habe ich keine Ahnung, aber dann sind wir ja gleich so ... Das ist schön!
00:34:47: Ja, für Partymängen ist auch drei Pilzchen.
00:34:49: So ist es okay.
00:34:50: oder ein Pille mal schmeißen.
00:34:52: Mach doch du solange es eben im Griff hast.
00:34:55: Kann man das im Griff haben?
00:34:58: Also einerseits ... Deine erste Frage war, ob es Empfehlungen für die Substanzen nicht gibt und wie sie illegal sind.
00:35:06: Das heisst keine staatliche Organisation würde jemals eine Empfehlung für etwas Illegales aussprechen.
00:35:12: Das heißt das gibt's wie nicht.
00:35:12: Einfach
00:35:13: mal taugen zu machen vor einem Problem?
00:35:14: Ja, aber wir sind schon wieder da!
00:35:15: Du kannst
00:35:16: es nicht erforschen.
00:35:17: Ja
00:35:17: schon, aber
00:35:18: so konsumiert
00:35:19: wirds trotzdem auch
00:35:20: wenn sie legal ist.
00:35:21: Es ist krass, dass man dort weiss, wieso die Legalität ... über menschliche Bedürfnisse stellt.
00:35:26: Ich konsumiere jetzt auch nichts, aber ich habe wie nachvollziehend das sehr viel machen und wahrscheinlich froh werden um irgendwelche Weisungen an den Stupreg.
00:35:33: jetzt zum Beispiel auch Drogen, Teststellen – obwohl man weiss!
00:35:35: Man sollte eigentlich keinen Drogen haben, aber man bietet es lieber an.
00:35:39: Also gibt's hier gar keine Weisungen?
00:35:41: So wie viele Leinskokes im Jahr sind okay?
00:35:44: Es gibt ja ... In dem Sinne von WHO gibt es keine Empfehlung wie Analog-Alkohol halt oder?
00:35:51: Aber es gibt auch schon wie Empfehlungen zum Thema Safer Use, die man aber je nach Substanz abchecken müsste.
00:35:58: Es gibt sehr gute Website, wenn man in die Safer use geht und seine Substanz findet.
00:36:02: Da kommt man sicher schnell auf die Entspannte.
00:36:06: Ich glaube, das lohnt sich schon.
00:36:08: Wenn man sich entscheidet, gewisse Substanzen zu konsumieren, macht es ihn, dass man sich etwas lieber leidt.
00:36:15: Was sind so safe-reuse Bedingungen?
00:36:17: Mit wem mache ich das?
00:36:18: Was habe ich da in der Teststelle?
00:36:21: Was hat sie in meiner Substanz drin?
00:36:23: Ist das verunreinigt oder nicht?
00:36:25: Bis auf
00:36:25: die Bildzustelle.
00:36:26: Und dort wird man noch nicht verhaftet?
00:36:28: Nein, nein ... Ich finde, das macht die Schweiz sehr gut.
00:36:35: Ich kenne sie von Zürich
00:36:36: v.a.,
00:36:36: macht Züri sehr vorbildlich.
00:36:37: Das sind dort wie auch mega ... nicht repressiv, also nicht irgendwie so, ja, die Polizei ist hinter dem nächsten Türli, sondern wir sagen, komm zu uns.
00:36:47: Gehen Sie uns einen kleinen Teil noch ein Substanz mit den Testen für euch?
00:36:50: Wir reden mit euch darüber und können sich dort informieren lassen.
00:36:53: Wie mache ich das am besten?
00:36:54: Wie konsumiere ich am ehesten?
00:36:56: Mit einem wenigsten Risiko.
00:36:59: Und...
00:36:59: Das mussten wir auch umdenken.
00:37:01: Das habe ich nur in ein paar Wochen gesagt, gerade während des Platzspitzes war das Problem so riesig und dann musste man wie auch zu Zürich ... Ich glaube auch eine der Politikerinnen, die sich dort mega für so eine Drogepolitik eigentlich eben nicht repräsiv, sondern ... Man hat es aus Verleben mit Tadonen verschrieben und
00:37:20: etc.,
00:37:22: die ist ja megakritisiert worden aber... Fakt ist, der Drogenkonsum ist dann zurückgegangen oder v.a.
00:37:28: Heroin-Konsum auf das, aber es zeigt ja, dass die Drogenpolitik am besten funktioniert.
00:37:33: Und
00:37:34: in der Schweiz wird im internationalen Vergleich also auch eine andere Erkennung für unsere Umgang?
00:37:40: Wirklich?
00:37:40: Das sind wir schon noch spannend.
00:37:43: Dass sich z.T.
00:37:43: andere Länder von dem etwas abgucken wollen.
00:37:46: Ich glaube, das hat sich schon mega ... Das ist auch immer wieder die Debatte von der Legalisierung bei Cannabis.
00:37:52: Oder dass man sich in den Themen vielleicht auch annehmen kann?
00:37:56: Wie steht die Schweiz so da, was die Rugenkonsum angeht?
00:38:01: Sind wir feiner raus oder haben wir die grössten Probleme, die wir genau anschauen müssen, wenn wir dich jetzt fragen?
00:38:09: Im internationalen Vergleich könnte ich es gar nicht sagen, weil wir hier mega zahlen fehlen.
00:38:13: Letztes Mal habe ich wieder ein Artikel gelesen, dass unser Kokain-Konsum schon nicht von schlechten Eltern ist.
00:38:18: Da
00:38:19: läuft's.
00:38:19: Das glaube ich schon.
00:38:21: Habt ihr ab und zu gehört?
00:38:23: Ja, aber das ist noch schwierig.
00:38:25: Ich könnte ihm nicht so generell sagen in welchem Bereich.
00:38:30: Was cool wäre, wenn die Leute sich überlegen haben, gehts mir gut mit dem ... auch nicht Angst haben vor, wenn man sagen muss, ich glaube in einem Bereich ist es nicht so mega cool.
00:38:42: Dass man dann auch keine Angst hat von ... Ich werde jetzt abgestempft oder so, sondern dass man einfach gut bei sich anschaut und auch etwas kritisch anläuft vielleicht?
00:38:52: Ja gerade, ich habe eben ehrlich gesagt Daran habe ich oft über das Gerät.
00:38:58: Wir haben so halbe ein Quiz gemacht, ob wir ab Alkoholabhängen gesehen sind.
00:39:02: Also in den Lustigen, weil wir es nicht sind.
00:39:05: Doch!
00:39:06: Ich glaube,
00:39:06: da war ich ganz fest.
00:39:08: Das ist schon ein wenig her, aber ich glaube, dass der Test sehr überlose gefallen
00:39:13: ist.
00:39:13: Ja und ich merke eben wieso, dass ich so ein bisschen darüber gehöre wie du es sagst.
00:39:18: Dann hat sie einmal einen Apporo ... Dann bist du am Samstag irgendwo und hast Lust auf es.
00:39:26: Bei mir habe ich das gemerkt, dass ab den Fahnen von sechs oder zwanzig Jahre ich Lust bekam auf Alkohol.
00:39:32: Früher hatte ich es wie einfach drunken, weil ich es kühl hatte.
00:39:34: Ich wollte mich ein bisschen ansäuseln, damit ich es etwas lustiger finde.
00:39:37: Dann habe ich in ein paar Jahren fast gar nicht drunken.
00:39:39: Und jetzt ist es wirklich so ein Genuss ... Ah, ich habe Lust!
00:39:43: Jetzt präsentiere ich
00:39:44: dich nicht zu?
00:39:44: Ja genau.
00:39:45: Kommen wir vielleicht gleich, weil das wahrscheinlich der meiste relatable Gedanke von dem ganzen.
00:39:50: Kannst du das für uns einordnen, ist das okay?
00:39:54: So kann man jedes Wochenende Lust auf Alkohol kommen.
00:39:58: Oder gehört es auch außer die Zahl von Einheiten?
00:40:03: Muss man so Faktoren anschauen,
00:40:05: die
00:40:06: dann zu einem problematischen Konsum führen können?
00:40:09: Ich verwirsche mich dann richtig, dass ich mich darüber nervt.
00:40:11: Dass ich mir einen Mittwoch anbeige.
00:40:12: Heute freue ich mich fest auf uns und spritzt später.
00:40:14: Ich
00:40:14: freu
00:40:15: mich jetzt schon!
00:40:16: Hä?
00:40:17: Ich
00:40:17: weiss doch nicht, ob du so etwas freust, was eigentlich giftig ist für mich.
00:40:21: Ich will das gar
00:40:21: nicht.
00:40:22: Aber bevor du deine professionelle Ansorge hast, ich habe ein Gefühl für mich ... Man kann sagen, ob es richtig ist oder nicht.
00:40:27: Ich habe auch manchmal diese Tage, wo ich freue mich sehr auf ein Glasrosse.
00:40:32: Aber ich merke den Unterschiede, wenn ich merkens suche.
00:40:36: Mir geht's wirklich schlecht... Aber wenn ich das Glas habe, geht es mir vielleicht besser.
00:40:40: Wenn alles gut ist und ich weiss am nächsten Tag, stehe ich nicht auf und denke auch was für ein Schädel.
00:40:46: Und mein sehr roter Neinspiegel ist im Keller, weil ich dieses Glas zu viel oder zwei Gläser zuviel hatte.
00:40:51: Dann habe ich das Gefühl dann ist es für einem okay so.
00:40:55: Du weisst du wirst deinen Alltag auch!
00:40:58: Meistern, wenn nicht.
00:40:59: Das wäre jetzt einfach etwas ... Ich weiss es ist so ein Balanceakt aber ich habe das Gefühl, wenn man mental einigermaßen auf der Höhe ist und nicht als Fluchtesglas spritzt oder sonst was sucht, dann darf das auch mal so sein, dass man sich drauf freut?
00:41:16: Föchst du sagen?
00:41:17: Ähm ...
00:41:18: Pumpe!
00:41:18: Nein.
00:41:19: Ja sorry!
00:41:20: Ja sorry.
00:41:24: Ja, also eben... Es wäre cool, wenn es eine Regelung gibt.
00:41:29: Wenn man das und das macht ist man voll safe.
00:41:32: Und ich glaube viele Leute sind ja auch dort auf der guten Seite.
00:41:37: Ich finde es schön, wie du es gesagt hast.
00:41:38: Das ist ein Balance-Akt.
00:41:39: Man muss sich selbst etwas beobachten in dieses Bezüglich.
00:41:42: Die Frage ist ja auch ... Ich freue mich amichens auch auf den April Sprit.
00:41:46: Ich bin jetzt nicht irgendwie Vollabsteinanzlerin.
00:41:50: Aber was den Unterschied auch ausmacht, ist vielleicht auch... Freue ich mich jetzt auf Setting?
00:41:56: Also freue ich mich auf in den Sonnenhocken, mit den Sonnebrüllen und den Kollegen.
00:42:02: Und dann wieder das Genuss.
00:42:03: oder freue ich mir wirklich auf das Getränk und der Rest könnte wie weg sein.
00:42:08: Ja, fair!
00:42:09: Der Alkohol ist ja auch so fest verknüpft.
00:42:11: Mit dem Setting ... Oder auch kein Konsum ist schon mega verknupft.
00:42:14: mit dem Setting von Party, Extase, sich vor Logolo... ... mega euphorisch können sein.
00:42:20: Aber die
00:42:21: Wirkung, wenn man
00:42:21: sie braucht ist es etwas anderes.
00:42:24: Ja gut, dann habe ich glaube schon ein Problem.
00:42:25: Ist ja schon der Kontext?
00:42:27: Wenn sich von den Fingernbären an die Krise...
00:42:29: Das ist so ein Spektrum.
00:42:31: Du kannst ja voll auf der einen Seite sein von Abstinenz und auf der anderen Seite von Abhängigkeit und du bewegst dich, also mehr bewegt sich auch... Jeden, der konsumiert bewegt sich irgendwo dort auf diesem Spektrum.
00:42:40: Darften
00:42:41: wir jetzt mit dem Anliegen schon in die Suche beraten kommen?
00:42:44: Auf jeden Fall!
00:42:45: Also würdest du
00:42:46: es auch empfehlen?
00:42:48: Ich würde es dann empfehle wenn man sich Gedanken um das macht und merkt für unsichert mich auch ein bisschen.
00:42:53: ich würde gerne das mal im Detail mit jemandem anschauen oder vielleicht auch vorrechnen wie viele Standorteinheiten sind sie denn jetzt so?
00:42:59: Kannst du das etwas zum Zeug kommen?
00:43:02: Bei uns sind die ersten drei Gespräche kostenlos.
00:43:04: Nachher läuft es über Psychotherapie, Krankenkassen oder psychosoziale Suchtbehandlung.
00:43:13: Dann ist abhängig wie viel du verdienst.
00:43:15: Aber bei unseren Stellen gibt es andere Stellen.
00:43:19: Die Handhaber sind komplett kostenlos ... Und bei uns ist die ganz klart Haltung am Geld nicht zu scheitern.
00:43:26: Wenn jemand hier,
00:43:27: das ist mega
00:43:28: schön!
00:43:28: Ja, dann bänden die Topf und nachdem können wir auch etwas von dort finanzieren, sehr gerne... Also wenn du fragst, dürfen wir zu uns kommen?
00:43:34: Ja unbedingt!
00:43:35: Jeder darf in diesem Sinn zu uns gehen, wo man das Gefühl hat, ich möchte mal genauer anschauen.
00:43:41: Und wenn man ja kein Problem hat, was wir bei uns jetzt zum Beispiel hoffen sollten und auch eins, zwei Sitzungen zu erörtern.
00:43:49: Aber ich finde es schon wichtig wie du immer wieder sagst, dass man sich mit sich selber auseinandersetzt.
00:43:52: Auch wenn es schwierig ist.
00:43:54: Mir fällt's nicht einfach.
00:43:55: Jetzt trinkt meine Freundin gar nicht.
00:43:57: Und mir fällt das immer auf, wenn sie nicht trinken ... Sie verliebt mich nicht vorwurfsvoll an, überhaupt nicht.
00:44:03: Aber ich merke einfach, dass ihr auffällt und ich trinke sie nicht.
00:44:06: Und gerade weil sie letztes aufgehört hat Rauchen
00:44:08: ... Genau!
00:44:08: Das ist eigentlich nur spannend.
00:44:09: Eigentlich müsste es jetzt du auch für ein Trinken.
00:44:12: Ja, genau.
00:44:12: Somit habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sagt, sowieso gibt es einen Unterschied, aber ich rauche und du trinkst und ich sage ja, du hast jeden Tag fast ein Päckchen geraucht.
00:44:20: Ich trinque eben am Wochenende mal eins.
00:44:22: Aber für mich bin ich jetzt so leicht verwischt, weil sie es halt nicht macht.
00:44:25: Ich könnte weniger rauchen, dass jemand preisliches Gleichen ist?
00:44:29: Und das
00:44:30: nervt mich aber auch an Trinken, weil ich so denke, wieso muss ich es dann machen?
00:44:34: Wenn ich es nur mache, weil andere dabei sind.
00:44:38: Also der soziale Aspekt ist ja nicht mal drin, dass ich wirklich darauf Bock habe, sondern ich habe Bock, weil die anderen auch am Trinken sind und wenn sie nicht trinken würden, würde ich mich schlecht fühlen als ich trinke.
00:44:50: Dann kann sich auch nicht etwas Gutes sein.
00:44:52: Ja, das bist du ein bisschen verunsichert von den anderen eigentlich.
00:44:57: Ich habe mich so verertappt fühlen.
00:45:00: Ja, ich verstehe das sehr gut.
00:45:01: Aber ich denke manchmal ist es okay, aber man kann auch alles tausendmal hinterfragen ... Also ich weiss nicht!
00:45:08: Ich bin vielleicht dort auch zu locker mit Alkohol.
00:45:11: Ich will jetzt nicht, dass das so überkommt.
00:45:14: Aber wenn du körperlich kein Problem hast und mental nicht ... Und dir kannst leistet ein paar Franken wiewelle der Drink auch Alkohl drin?
00:45:25: Ja,
00:45:28: so was.
00:45:28: Aber an das habe ich sehr spannend gefunden, was du vorhin gesagt hast.
00:45:32: Weil irgendwie alkoholsüchtig ist.
00:45:34: Zum Beispiel stellt man sich immer so vor, die haben kein Geld mehr und bringen dir das Leben nicht aufdrehen.
00:45:39: Dabei fällt es bei solchen Sachen an wie ein Kollege von mir hat zum Beispiel bis ins Diabetes-Gerät im Ausgang verloren weil er so besoffen war.
00:45:45: Und das hat irgendwie ein paar Tonne gekostet.
00:45:47: Und dann hat er halt auch gemerkt ... Scheisse!
00:45:50: Ich habe ein Problem wenn ich mich so fest besaufen muss dass ich das beim Überleben.
00:45:54: Ich muss meinen Alkoholkonsum reduzieren.
00:45:58: Weisst du, dass es bis auf kleine Sachen anfängt?
00:46:01: Wenn man wie ...
00:46:02: Ich würde mich auch nicht aufhalten daran.
00:46:04: Hast du die genügend Alkohlabhängigkeit?
00:46:08: Kannst dich selber eh nicht stellen.
00:46:10: Die Frage ist wirklich, geht das mir gut damit oder nicht?
00:46:14: Jetzt muss ich sagen, ja, es geht den Leuten ziemlich lang.
00:46:17: Je nachdem halt auch gut damit und dann rastelt man auch etwas innen.
00:46:23: Es ist schon sehr schwierig.
00:46:25: Aber ich würde mich nicht aufhalten, damit du diese Diagnose hast oder nicht.
00:46:29: Sondern die Frage ist, fühlst dich wohl mit dem ... Wenn du dich selbst so beobachtest, hast du das Gefühl, dass du deine Substanz nutzt um einen anderen Zweck zu erreichen?
00:46:40: Oder geht es wirklich nur um ein Genuss?
00:46:42: und ich glaube schon auch der Regelmäßigkeit, den man im Auge halten sollte.
00:46:46: Ich glaube bei einem mega sporadischen Konsum kann man bei einigen Substanzen sagen ja also okay Was halt einfach gerne passiert.
00:46:54: Ich weiss jetzt, dass es bei Kokain nicht zehn Prozent von allen Personen sind, die Kokain ausprobieren.
00:47:01: Nach einem Jahr haben sie eine Abhängigkeitsproblematik.
00:47:07: Aber da gibt's wahrscheinlich auch wieder unterschiedliche Zahlen oder je nachdem welche Statistik du schaust, aber davon ist schon gut im Blick zu halten wie oft kommt das vor?
00:47:16: Oder wie oft konsumiere ich?
00:47:18: Viele von unseren Klientinnen und Klienten empfehlen mir ein Konsumtagebuch.
00:47:22: Oder schieber auf, wenn du konsumiert hast wie viel ungefähr und was der Anlass war, wie du dich gefühlt hast.
00:47:28: Und dann, wenn man das ein paar Monate macht ist es sehr aufschlussreich und das kann ja auch schon einen Hinweis geben in diesem Sinn.
00:47:35: Ja, mega spannend!
00:47:36: Nur schnell gerade bekomme ich ihn, weil ich weiss, dass wir uns gefragt haben und keine Antwort gab.
00:47:39: Ich weiss du, weil wir gedacht haben, dass es wahrscheinlich schon so inneren Männer drohen.
00:47:47: Ist das so?
00:47:48: Sind mehr Männer abhängig?
00:47:50: Oder allgemein
00:47:51: drückenabhängig.
00:47:52: Vielleicht auch allgemeinen?
00:47:53: Ja, kann man das irgendwie... Ja, gibt es da die Zahlen dazu?
00:47:58: Hey ich müsste es im Fall ehrlich gesagt, ich meinte, ich habe eine Tendenz aber ich könnte es jetzt nicht sagen und würde mich jetzt auch nicht getroffen sagen weil ich müsste wirklich auch noch mal anschauen.
00:48:08: was ich weiss ist dass Frauen recht aufholen beim Alkohol-Konsum ja dass vor allem Frauen die sehr bildet sind oder so Wo wahrscheinlich auch ein bisschen Image-Messung, so wenn man einen Film schaut.
00:48:19: Die erfolgreiche Frau kommt dahin und schenkt sich das Glas rein.
00:48:22: Oder es gibt ja auch so ein kleines Image.
00:48:27: Ja, also das Ehe.
00:48:27: Es ist etwas sehr sophisticated.
00:48:30: Aber wie es beim Kokainisch könnte ich jetzt im Fond nicht sagen.
00:48:34: Und allgemein?
00:48:35: Wie viele Menschen sind in der Schweiz suchtgefährdet?
00:48:38: Weiss mir das ungefähr!
00:48:40: Ich glaube, man sagt – ich habe ausgerechnet zwei Hunde, wir gehen davon aus.
00:48:44: Aber diese Zahl kann man auch nicht ganz deutlich sagen, weil sich die wenigsten Leute ... So eine Fachstelle wendet wie wir sind, also etwa zehn Prozent von ihnen betroffenen wenden sich an uns.
00:48:56: Das ist ja mega wenig und
00:48:58: das
00:48:58: heisst man hat eine sehr grosse Dunkelziffer, aber man geht davon aus.
00:49:01: ich glaube nach Sucht Schweiz sind es aktuell zweihundertfünfzig tausende Personen die mir jetzt davon ausgeht dass sie Alkoholproblematik haben meint
00:49:08: ich.
00:49:08: Und Alkohl- und Allgemein Sucht sind's denn noch mehr?
00:49:11: Also es sind sicher mehr.
00:49:13: Wieviel das denn da sind gebt?
00:49:14: Viele haben natürlich dann auch wie zwei Substanzen.
00:49:17: Ja also zum Beispiel Alkuhl Kokain ist so etwas... Echt klassisch.
00:49:21: Ja, so halt Auber-Downer
00:49:23: und so oder ich trinke Alkohol, dann werde ich jetzt betrunken, dann nehme ich Kokain zum Wiederverband sein.
00:49:28: Und dann gibt es so ein Gemisch irgendwie ... Es gibt natürlich auch viele Leute, die weibend um zu uns kommen.
00:49:33: Das haben
00:49:34: wir auch gelitten, dass man dann wie von einer anderen Substanz eigentlich abhängig ist für diese Kombination von Alkohl und Kokain irgendjemandem, der dann irgendetwas Neues gibt?
00:49:41: Wir sind ja keine Chemikerinnen!
00:49:45: Aber ist eine Riesenzahl also eine Viertelmillion, nur schon Alkool...
00:49:49: Stimmt.
00:49:52: Okay, stimmt
00:49:53: gut.
00:49:53: Und
00:49:53: dann
00:49:56: irgendwie auf den Schelder-Rind macht Daumen hoch!
00:50:01: Sehr geil, sehr geil.
00:50:02: Ja ich finde ... Überall ist das Thema, wenn man nicht selber etwas konsumiert, dann läuft man da vorbei.
00:50:08: Ich merke, es stand jetzt.
00:50:10: Es gab auch schon andere Zeiten.
00:50:11: Ich habe kaum viel in Kontakt mit Menschen, die etwas konsumieren oder ich schnellst nicht.
00:50:16: Bei dir ist es anders zum Teil.
00:50:19: Du hast sonst direkt das Umfeld, was auch ab und zu Thema ist.
00:50:22: Und ich finde das ultraspannend.
00:50:25: Wie geht man damit um?
00:50:26: Gerade für sich selber, du hast gesagt ... Finde mal raus, wie gehts dir damit?
00:50:34: Bevor du irgendetwas in eine Beratung gehst, findet das für dich raus.
00:50:38: Wenn man jemanden sieht, der etwas konsumiert, ist das schwieriger.
00:50:44: Wie arbeiten wir es jetzt so?
00:50:48: Willst du es trennen, wenn es dir gut geht damit machen?
00:50:51: Das ist schon
00:50:52: mega schwierig!
00:50:55: Gerade weil ich oft Personen konsumiere ... und dann in Kreis abrutschen, die andere auch konsumieren.
00:51:00: Dann ist wie niemand der, der sagt hey!
00:51:03: Nein es gibt immer noch einen schlimmeren.
00:51:05: Genau das haben wir jetzt auch in Gesprächen gemerkt dass das oft eben so eine Gruppendynamik annimmt.
00:51:12: aber wenn man jetzt zum Beispiel in der Familie oder im Freundeskreis mit jemandem zu tun hat wo man merkt sie konsumiert immer wieder und driftet irgendwie auch so kleine Gruppen ab wo andere das auch machen was soll man dort machen?
00:51:27: Ist mega schwierig.
00:51:29: Erfahrungsmäßig können die Angehörigen dann auch sagen, ich bin mir nicht ganz sicher.
00:51:33: Ich möchte ja auch nichts anmassen.
00:51:35: Ich würde jetzt auch nicht
00:51:36: Polizisten
00:51:38: spielen
00:51:38: oder Polizistinnen spielen.
00:51:39: Also ich glaube auch mega viel für Unsicherung halt von.
00:51:42: irgendwie habe ich das Gefühl
00:51:44: gehabt
00:51:45: es ist ein bisschen viel gewesen aber jaa ... Oder was auch so eine Hände gegeben ist je nachdem.
00:51:51: Ja, ich bin
00:51:52: ja auch mega betrunken.
00:51:54: Was mache ich?
00:51:55: Ich hatte konsumierenem Augehocain zum Beispiel, die Angehörigen.
00:52:00: Wie will ich jetzt sagen du hast ... Ich mach mir Sorgen um dich aber nicht.
00:52:06: Es ist ein sehr schwieriges Dilemma zum Teil, wo sie sich wieder befinden.
00:52:12: Und dann ist es super oder sich mal mit jemandem auszuschauen, wie man darauf haben kann was ... Was lasse ich dir dann machen?
00:52:21: Was sind denn so Erlebnisse und sich zu überlegen haben, wann ich diesen Schritt gehe.
00:52:27: Und jemanden vielleicht mal etwas anzusprechen.
00:52:30: Ich habe natürlich auch die Angehörigen mega Angst vor.
00:52:33: Wie ist denn die Reaktion ... Für diese Betroffenen ist das auch nicht ein angenehmes Gespräch je nachdem.
00:52:41: Man fühlt
00:52:42: sich ja auch angereist wahrscheinlich schnell.
00:52:44: Man kann dann auch nicht sagen, dass man dann mega relaxed und mega sagt, okay messi viel mal was du mir gesagt hast, dass du dir Sorgen machst oder reagierst ja auch nicht alles so und man fühlt es sich vielleicht auch ertappt je nach dem... Man reagiert sehr ab und ist sehr schwierig in Gesprächen.
00:53:03: Aber wenn Leute zu dir kommen, die im Umfeld irgendjemanden haben, gibt es einen Satz, der nicht nur eine, aber auch Hilfestellungen hat, wie man das formulieren
00:53:20: kann?
00:53:21: Ich glaube, wenn man sich wie er damit auseinandersetzt und wie gefunden hat, ich will das irgendwie ansprechen.
00:53:26: Vielleicht können wir ja dann auch wie an den Punkten sagen, ich kann jetzt nicht mehr nichts sagen, es geht mir schlecht oder bekommt einen Bauchwege oder so.
00:53:34: Es lebt mich auch vom Magen.
00:53:37: Einerseits findet man die auch im Internet, dass sie etwas verlassen wollen.
00:53:41: Aber es sind also Sachen wie ... Dass wir von sich reden sollen.
00:53:46: Also du hast letztes Mal sehr viel trinken.
00:53:48: Sondern ... Ich kann vielleicht das und das beobachten.
00:53:53: Oder mein Eindruck ist, ich mache mir Sorgen.
00:53:55: Also wie so typische Ich-Botschaften, wo jetzt vielleicht viele schon gehört haben.
00:54:00: So oder auch dass ... Ich empfehle auch, dass man sagt, warum man das Gespräch sucht.
00:54:16: Wir sorgen um dich!
00:54:17: Wie geht es dir?
00:54:18: Und
00:54:19: dann fühlt man sich ein wenig fest.
00:54:22: Wir haben in den letzten Wochen gesagt, dass man sich sehr viel spürt.
00:54:24: Ja, mit Leuten, die sonst so gesprochen nicht
00:54:28: führen.
00:54:29: Ich hätte jetzt weniger ein Problem.
00:54:32: Wo ich letztens auch mit jemandem etwas Unangenehmes anspreche und dann ist es mir so schwer gefallen, obwohl ich immer sonst über solche Themen reden würde.
00:54:38: Aber wenn man dann konkret auf etwas muss gehen, fühlt man sich ... Und es
00:54:46: klingt dann automatisch, wenn man sich vor so viel Gedanken macht.
00:54:49: Es klingt automatisch abgelesen oder?
00:54:52: Ja also wir hocken jetzt mal hier hin und ich stelle mir dann vor, dass das vielleicht fast einfacher ist, dass wir gerade so offiziell als Intervention machen und sagen so jetzt hocken wir alle mal an.
00:55:00: Es gibt etwas zu brechen aber das ist ja wahrscheinlich auch nicht der Richter.
00:55:04: Also es soll ja natürlich sein.
00:55:06: Ich muss authentisch sein oder ich meine es kommt mega drauf an Wenn man sich unsicher ist, überlegt es doch mal mit jemandem aus dem Umfeld.
00:55:15: Oder können wir zu uns oder was auch immer... Zum wiegen mal schauen, weil vielleicht gibt's einen anderen Weg, der für die Freundschaft oder diese Beziehung authentisch ist, wo man jetzt irgendwie sagen kann und ich kann das im Falle auch einfach aushauen?
00:55:27: Man muss auch nicht das Mustersprüche sagen von Ich mache mir Sorgen.
00:55:31: Also kann man auch ein Witz machen!
00:55:32: Du?!
00:55:33: Sind es aber ein paar Lines zu viel diese Woche noch?
00:55:36: Ich glaube, wahrscheinlich
00:55:37: nicht.
00:55:38: Aber das wäre auch so mein Gott!
00:55:41: Ja,
00:55:41: wenn ich es dir sagen müsste also nicht dass das Problem übersteht... ...aber ich denke es ist wirklich wie auf solchen
00:55:46: Arten.
00:55:46: Aufpassen, Mädchen!
00:55:48: Und da kann man ja schauen, wie die Person reagiert.
00:55:52: Amics hangt sich dann in der Luft und spricht es halber oder nicht.
00:55:56: Das kann auch eine Reaktion auslösen.
00:55:59: Aber ich glaube
00:56:00: so ... Ich würde jetzt nach Hause gehen und irgendwann wollen wir das wieder nahehalten.
00:56:04: Würdest du dir ein paar Gedanken machen?
00:56:06: Vielleicht ist es wieder Anfang und nachher beim nächsten Treffen.
00:56:08: Kann man irgendwann sagen, dass du wegen letztes Mal diesen Spruch und so gehst.
00:56:11: Ich hoffe, ich mache mir manchmal schon etwas Sorgen, wenn ich ganz ehrlich bin.
00:56:14: Man kann sich auch so wie
00:56:20: eine Step-by-Step angehen.
00:56:21: Das ist vor allem, wenn jemand im Umfeld die Woche weiter weg ist und merkt das Gleiche ... Wir haben mit jemandem geredet, der den Partner die längste Zeit auch keine Abhängung war ohne dass sie es gemerkt
00:56:33: hat.
00:56:34: Und dann einen Verdacht geschöpft zu haben, aber so wie es ist nicht immer ein wenig das Geheimnis gewesen, was ja dann schwierig ist.
00:56:41: Kannst du jemanden nicht den Vorwurf machen?
00:56:43: Das hättest
00:56:44: du glaube ich auch eher den Freunden Ihrer gesagt gehabt.
00:56:50: Wie gehen solche Beziehungen von Leuten, die zusammenleben ... Partnerschaften, vor allem Leute, die sehr nahe sind.
00:57:00: Ist es möglich, ehrliche Beziehungen zu führen mit suchtmittelabhängigen Personen?
00:57:07: Da ist schon viel von Anfang an versteckt dabei.
00:57:12: Manipulieren
00:57:13: ... Manipulationen.
00:57:14: Es gibt schon mega viele.
00:57:15: Wir haben jetzt so gehört auch oft, dass diese Beziehung eigentlich zum Scheitern verurteilt war, wenn sie abgelaufen ist.
00:57:26: Ja, so eine Abhängigkeit ist sicher mega belastig für einen Bezieh.
00:57:30: Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist.
00:57:34: Wenn man sich auch – oder das verlangt ja megafilm können ab von beiden Teilen, wenn die anderen Person sehr ehrlich sein soll.
00:57:44: Aber dann werden wir auch nicht verurteilen und reagieren.
00:57:48: Es braucht viel Skills.
00:57:50: Oder ich habe schon die Hoffnung, dass das möglich ist?
00:57:54: Wir haben ja zum Teil auch Klientinnen und Klienten, die sehr lange mit solchen Menschen in Beziehung sind oder die z.B.
00:58:00: dann entschieden haben, wir wohnen getrennt, das tut uns gut als Paar Beziehungen.
00:58:06: Das Zusammenleben klappt nicht mehr und bei diesen merken wir, dass wir miteinander in den Austausch gegangen haben und schauen, ob es einen Weg gibt, an dem unsere Beziehungszeichen weiterführen können.
00:58:14: trotzdem.
00:58:15: Aber ich denke schon, dass das grösste Thema sich etwas vertraut ... Wenn das mal weg ist, ist es schwierig.
00:58:24: Dann sieht man hinter jedem Verhalten etwas und bekommt nie ein Feedback.
00:58:29: Das verunsichert einfach mega.
00:58:31: Man muss schon sagen ... Es ist megapelastend für die Angehörigen in so einer Situation.
00:58:38: Sie wollen auch für andere Personen hier sein, nicht anklagend sein, aber gleich auch für die eigenen ... Für sich selbst auch einstehen und sagen, das stimmt für mich nicht.
00:58:48: Das ist die eigene Realität.
00:58:50: Du bist immer pünktlich oder spät, du versetzt mich immer
00:58:54: so.
00:58:55: Kannst nur einen guten Grund haben?
00:58:56: Es nervt mich trotzdem.
00:58:59: Gerade
00:58:59: diese Geschichten, die wir gehört haben, wie lange man angeguckt wird, ist klar, dass die anderen keine Hilfe haben wollen, sonst würde sie ja nicht leugen.
00:59:08: Was macht man dann dort?
00:59:09: Es ist schwierig, wenn du sagst, du redest nicht mehr darüber ... Ich würde sie gerne helfen, aber du willst das gar nicht von mir.
00:59:18: Das ist auch schwierig, so zusammen einen Weg zu finden.
00:59:24: Ja mega!
00:59:26: Das haben wir oft diskutiert, gerade die Frage, wie landet jemand dort?
00:59:33: Gerade so, vielleicht in den jüngeren Jahren.
00:59:36: So zwanzig, dreißig um Beziehungen, die oft zu uns nicht so etwas toxisch sind und dann sagen ... gehört mir so viel?
00:59:44: Ja.
00:59:45: Mein Ex-Partner war eher ein Narzisst und traurige Abhängung.
00:59:50: I knew it!
00:59:51: Das Wort narzisst noch kommt?
00:59:53: Es ist halt schon voll.
00:59:54: Es wird so
00:59:55: oft...
00:59:57: In Kombi.
00:59:58: Ja, in Kombi
00:59:58: kommt das.
01:00:00: Jetzt fragt man sich irgendwie so ja ist es den Ziersten Arzismus oben gewesen oder Drogensucht?
01:00:04: Oder was hat was ausgelöst?
01:00:06: Oder
01:00:06: stimmt es gar nicht?
01:00:08: Ist es gar nichts so dass das immer zusammenkommt?
01:00:15: Also ich glaube jetzt rein jetzt zur Seite von ... von uns als Fachsteller.
01:00:21: Ich glaube auch, wenn das andere Berufsleute zu den inflationären Begriffen der Narzissimus ist ... Kannst du nicht mehr hören?
01:00:29: Nein und ich verstehe es noch einmal durch oder?
01:00:32: Es ist einfach so ein Begriff.
01:00:35: Ja irgendwie.
01:00:36: Auch gut, dass man darüber spricht und gleichzeitig... Wenn
01:00:39: man endlich Erklärung hat für das ganze grausige Verhalt.
01:00:42: Ich weiss es nicht.
01:00:43: Man muss aber auch sagen, dass der grösste Teil von Abhängigkeit betroffen ist jetzt die narzistische Persönlichkeitsstörung in diesem Sinn.
01:00:53: Wir alle sind neu durch narzisstisch veranlagt.
01:00:58: Das ist wie ein natürlicher Teil einer Persönlichkeitsstruktur und so ... Narzissmus ist jetzt zum Beispiel eine Diagnose, die auch mehr ultimativ stigmatisiert ist.
01:01:09: Wer will das über sich hören?
01:01:13: Ich finde das ungünstig, dass der Begriff sehr oft fällt.
01:01:19: Denn es macht ja dann auch eine Kategorie draus, wo man eigentlich wie schon mega den Stempfel hat ... Du bist offensichtlich ein selbstzüchtiger schlechter Mensch.
01:01:27: Obwohl Menschen mit narzisstischem Persönlichkeitsstögen mega leiden und megagelitten sind.
01:01:31: Und diese Störung ist aus dem
01:01:33: Auswachs.
01:01:34: Wie sucht?
01:01:35: Ist es auch krank?
01:01:36: Also absolut!
01:01:37: Es ist ja auch bemitleidend wert.
01:01:40: Das ist vielleicht auch das falsche Wort.
01:01:41: Aber es kann auch
01:01:43: ein Mitgefühl auslösen oder so.
01:01:44: dass ich mich auch mitgefühl für andere habe.
01:01:48: Ich glaube, was so eine Abhängigkeitsthematik nach dem Schochen mit sich bringen kann ist, dass man sehr fest auf sich fokussiert wird – ich bin so fremd!
01:01:57: Dann ist man ja auch mega bei sich.
01:01:58: oder die Leute überlegen dann wie mache ich das heute Abend?
01:02:01: Wenn konsumiere ich jetzt noch, dass es niemand merkt und dann ist man natürlich mega auf sich und weniger auf anderen foküssiert.
01:02:10: Kennt ihr das auch, wenn es einem schlechter geht?
01:02:12: Dann ist man mehr bei sich und weniger im Aussen.
01:02:15: Wenn
01:02:16: man mit sich
01:02:16: reinen ist, hat man viel im Aussens zu gehen.
01:02:19: Es ist eine Feindfühlung, was der Andere geht.
01:02:22: Das besteht schon so etwas, wie wenn ein Abhängigkeit lang besteht, welches dann auch Beziehungen belastet wird, weil wir nur noch in der Lage sind, fest auf die Bedürfnisse der anderen Person
01:02:33: einzugehen.
01:02:35: So ...
01:02:37: Da darf man sich ... Auch als angehörige Person, die fragen, wie weit bin ich auch bereit, den Weg mitzugehen.
01:02:45: Und darf man nicht sagen ... Ich bin nicht bereit?
01:02:48: So, ich kann es nicht!
01:02:51: Würdest du sagen, Droge machen aus Menschen andere Menschen?
01:02:54: Ich glaube sie holen den Facetten vielleicht von Menschen, die sie sonst nicht wären.
01:03:00: oder also das ... Angehörige sind mega viel.
01:03:04: Das macht das auch so unheimlich traurig, die Version muss sie kennen von vorher.
01:03:09: Ich weiss, sie ist noch da, aber ich kann sie nicht erreichern.
01:03:12: Manchmal schon und dann
01:03:14: hat man sich fest.
01:03:17: Und das macht es sehr trauriger, weil sie wie ein Mensch, der in diesem Sinne auch das Gefühl hatte, keinen Zugang mehr zu suchen.
01:03:25: Der Aspekt ist schon in dieser Person drin.
01:03:29: Aber es ist ... Das Verhalten kann man auch nicht schönreden.
01:03:34: Es ist sehr schwierig, wenn Kinder im Spiel sind oder so.
01:03:37: Es gibt sehr schwierige Situationen auszulösen und ich glaube ja... Wenn du fragst, darf man sich überlegen, will ich den Weg gehen?
01:03:45: Ja, das muss man sich aber überlegen weil wir alle freie Menschen sind.
01:03:48: Wir müssen selber entscheiden wie wir unser Leben wollen gestalten und wie viel Zeit wir geben wollen.
01:03:54: Die meisten Angehörigen machen sich sehr viel Gedanken um das, wie sie die Betroffenen sehr gerne
01:03:59: haben.
01:04:00: Und wie schafft man es dann, sagen?
01:04:02: Ich halte das nicht mehr aus oder vielleicht sogar einzusagen, wenn ich noch da bleibe und immer ein Stütze bin.
01:04:08: Wie ist es vielleicht kontraproduktiv?
01:04:10: also dass haben wir ja schon so manchmal gehört Man muss einen Schritt auf die Seite machen, damit die Leute keihen können und sich selber raufraffen.
01:04:20: Aber wie schafft man das?
01:04:23: Wenn man ein älteren Teil ist oder Partner in Partner hat ... Ich hatte auch eine Ex-Freundin.
01:04:31: Alles mögliche konsumiert.
01:04:32: Und hat mir irgendwann gesagt, du bist die einzige Person, die mich helfen kann.
01:04:36: Meine Eltern sind alkoholabhängig und meine Kollegen konsumieren genauso gleich.
01:04:40: Dann fühlt man sich so, ich kann auf gar keinen Fall gehen.
01:04:43: Du kennst das auch gut?
01:04:46: Wie schafft man es dir zu merken, okay ... Es ist okay!
01:04:51: Ich finde es so
01:04:53: schwierig.
01:04:53: Man lässt vielleicht jemand im Stich, aber man darf auch jemand in den Stich lassen.
01:04:58: Man ist eine Zuständig für ... dieser Person ihres Glückes.
01:05:01: Wie arbeitet das?
01:05:06: Ja, es ist sehr schwierig, weil man natürlich ... Ich glaube viele, die an den Punkten irgendwann herkommen, wollen ja auch wie gewisse Sachen, wie ich noch probiert habe oder sie wollen nicht sofort zur Hand durchwerfen sondern sie möchten ja auch probieren, ob's nicht geht oder jemandem nicht helfen kann.
01:05:21: und man muss ja sagen bei ... Bei einigen oder vielen würde es gar nicht so einen Prozentsatz sagen.
01:05:28: Aber das ist ja auch möglich, dass es besser wird.
01:05:32: Das habe ich auch schon erlebt, dass die Person das nachher schafft und das Paar gestärkt rauskommt.
01:05:40: Aber als Frage beantworte ich, viele brauchen auch ein paar Versuche zum Willen zu schauen.
01:05:46: Kann ich nicht gleich helfen?
01:05:48: Oder auch die Frage, wie ist denn diese Person sonst zu mir?
01:05:51: Also, probiert sie offen sein.
01:05:53: Nimmt sie Hilfe
01:05:54: an?
01:05:56: Ist die Person vielleicht bereit in den Austausch zu kommen oder was auch immer?
01:06:01: Ich merke mir, dass es sehr schwierig ist diese Frage zu beantworten, weil ich so unterschiedlich erlebe.
01:06:08: Ich glaube, egal ob mit uns Professionellen oder mit Zuschöpern würde ich sagen, wenn wir sich mal schauen haben ... Wo stehe ich eigentlich?
01:06:17: Wie lange läuft das schon?
01:06:18: Was sind denn eigentlich die Sachen, Störend oder belastet.
01:06:22: Ähm, kommt
01:06:24: noch etwas von ... Was ist das?
01:06:25: Wollte
01:06:26: ich
01:06:27: versuchen?
01:06:28: Oder bin ich wirklich nur am probieren?
01:06:30: Irgendwie und so ...
01:06:34: Ist es eine goldene Fustregel, wenn man als Angehörige mehr versucht, diese Person auszuziehen, als sie selber probiert?
01:06:40: Kann man es vielleicht sein lassen?
01:06:42: Also ich glaube schon so.
01:06:43: Das Thema des ... Ich glaube einfach... Ich würde sagen, es ist nicht die eigene Bedürfnisse hinzustellen.
01:06:49: Oder nicht anzuprobieren für die Betroffenen-Personausgleichung.
01:06:55: Man muss sie nicht ok lassen und nicht schauen, dass er richtig schlecht geht.
01:06:58: Aber ich glaube, das ist auch nicht sinnvoll, wenn man z.B.
01:07:01: jemandem, der spielsüchtig ist, Geld oder Geld auslähnt ewig, Rechnungen zahlt ... Wenn jemand mit dem Haushalt gar nicht mehr nachkommt, habe ich auch erlebt, dass Angehörige in den Wüchentlichen gehen.
01:07:17: Wohnungen putzen
01:07:18: z.B.,
01:07:19: oder mehrere Entzöge daheim durchmachen mit der Person ... Das Thema ist dann schon ein bisschen ... Ja, die Wettbewerb müssen ja auch irgendwie neu mehr durchmerken.
01:07:32: Was hat mein Verhalten für Auswirkungen?
01:07:33: Auch für mich!
01:07:34: Ich habe einen Nachteil von meinem Konsum.
01:07:36: Keine
01:07:38: Leiden-Umen, das ist wahrscheinlich immer so.
01:07:41: wenn alle so langsam andere auffangen.
01:07:43: Ich glaube,
01:07:43: man darf mir viel Hilfe anbieten.
01:07:46: Aber nicht einfach alles abnehmen in diesem Sinne.
01:07:53: Wenn du gerne die Wohnung geboten wieso dann nicht anbietet hast, würde es dir gut sein, dass wir das zusammen machen würden oder wenn du Zeit für das.
01:08:01: Aber keine Anfrage für die Person ... mehr und mehr Verantwortung übernehmen.
01:08:08: Am Ende sprechen wir jetzt von Erwachsenen, sind es erwachsene Personen, die auch für sich schauen müssen, was diese Verantwortung für sich tragen muss.
01:08:16: Und dann kann man helfen aber ihnen das nicht abnehmen.
01:08:19: Sonst ist man auch irgendwie frustriert oder wird man hessig auf diese Person und macht sie zum Vorwurf?
01:08:24: Dann sagt diese Person, ich kann dich gar nie betten, das zu machen!
01:08:27: Dann
01:08:28: befindet man sich in einer mega blöden Dynamik
01:08:31: so...
01:08:32: Und glaubst du, auch überlegen, was wünsche ich mir eigentlich?
01:08:36: Was brauche ich von ihm gegenüber und was mache ich, wenn die Person das nicht macht.
01:08:41: Zum Beispiel, wenn es die Idee wäre, dass sie sich in Behandlung begibt ... Also was mach' ich dann, wenn sie's nicht macht?
01:08:48: Oder auch mit dem irgendwie probieren an, ob er bereit ist für mich oder viele Angehörige sagen
01:08:54: z.B.,
01:08:55: sind sehr zurückhaltend damit zu sagen, wie es ihnen damit geht, wie sie es gefühlt haben.
01:08:58: Es ist auch gut, wenn wir sagen, ich schlafe nicht mehr gut.
01:09:04: Ich nervt das und mich macht es megahessig.
01:09:10: Auch der Aspekt, den man nicht nachvollziehen kann.
01:09:13: Wenn ich arbeite in diesem Bereich und für mich sind auch gewisse Sachen nicht nach vollziehbar ... Das kann man nur nachvollziehen, wenn man das erlebt oder selbst betroffen ist.
01:09:22: Man darf auch sagen, dass frustriert mich so.
01:09:26: Man kann das nicht nach Vollziehen.
01:09:30: Was gibt es dann konkrete Hilfestellungen für
01:09:33: Leute,
01:09:34: die das Umfeld von suchtkranker Leuten?
01:09:36: Oder ist alles gemeinsam bei euch?
01:09:41: Ich halte es nicht im Aussicht.
01:09:43: Ich brauche irgendjemanden, der mir hilft und nicht in Kombination mit
01:09:47: suchtkranken.
01:09:48: Zum Teil können wir zwar ein Kumbi sagen zu uns, aber ehrlich gesagt Inderen ... kleinste Fall, sondern meistens kommen die Angehörigen unabhängig von den Betroffenen zu uns.
01:09:57: Aber was sagen sie denn?
01:09:57: Jetzt brauche ich etwas!
01:09:59: So... Jetzt muss ich wissen, was ich machen möchte.
01:10:02: Ich stehe vielleicht vor der Entscheidung.
01:10:04: Willst du bleiben oder nicht?
01:10:05: Oder kann ich noch etwas mehr machen?
01:10:07: Das überrascht mich.
01:10:08: aber ehrlich gesagt jetzt gerade eben wenn man eine Person hat, in der einem rein theoretisch nahe steht und diese Person geht schon ewig lang.
01:10:18: Hat schon ewi gelang so ein Problem Und man schaut dieser Person schon ewig lang zu und hat schon vieles probiert.
01:10:25: Aber mich hat wie überrascht in diesem Zusammenhang, dass dann auch aus professioneller Sicht nicht zum Beispiel auf Familie zukommt.
01:10:40: Ich weiss es jetzt gerade in dem spezifischen Fall.
01:10:42: Hangen mega viele von diesem Suchtverhalten ... in der Familie Struktur, dass man sich nicht gefühlt hat oder ausgeschlossen fühlte.
01:10:50: In der Familie und dann darum vielleicht zu Suchtmittel gegriffen haben.
01:10:54: Und dort war ich immer überrascht, dass wir nicht mehr auch die Faktoren einbeziehen.
01:11:00: Weisst du so?
01:11:01: Dass man zum Beispiel eine Therapie mit allen zusammenmacht.
01:11:04: Oder dass man mal ein Gespräch mit allen zusammensucht.
01:11:06: So wie eigentlich einfach die suchtmittelabhängige Person für sich behandelt wird?
01:11:11: auf einem Umfeld kann sich wenn sie ... können sie sich beraten lassen.
01:11:17: Und das finde ich irgendwie noch spannend, dass man das nicht mehr probiert zu kombinieren, weil man oft hat ja es mit dem anderen zu tun.
01:11:24: Also die kann das Gefühl so ... Egal ob dann bei der Heilung oder wo den Ursprung liegt, das ist meistens im Stadtsumfall wie beim Umfeld, weil schlussendlich ... Ja, entsteht die meisten Probleme irgendwie... oder was für Gefühle andere Menschen geben wollen.
01:11:42: Am Schluss sind wir ein soziales Tier, das
01:11:45: will
01:11:46: Liebe spüren und so.
01:11:47: Ja, ich glaube der Königsweg wäre eigentlich schon ... In diesem Sinn arbeiten systemische Sachen mit einem System zusammen.
01:11:55: Auch mal schauen, ob ein Partner im Partner einmal in ein Gespräch kommt.
01:11:59: Wo Kinder stehen?
01:12:01: Kinder werden einfach schnell vergessen, oder?
01:12:06: Oder ... Ja, vielleicht nicht vergessen ist es vielleicht auch ein bisschen gemein.
01:12:08: Aber findet wie nicht den Platz wo sie eigentlich gebraucht hat oder?
01:12:13: Und ich glaube das ist ja ein bisschen ein Handicap für uns im System auch dass das weniger passiert oder nicht in dem Ausmass passiert was eigentlich sollte und zum Teil haben wir halt auch ein wenig Handicaps die betroffenen selber das auch nicht wendt.
01:12:27: also zum Teil könnte sich zb sehr gut sagen aus welchem In deinem Beispiel, weil eine Familie Strukturen vielleicht auch so ein bisschen eine Begründung hat oder so.
01:12:36: Aber sie sagen, ich glaube nicht, dass man das lösen kann.
01:12:38: Ich muss für mich einen Weg finden und ich will es gar nicht.
01:12:41: Zum Beispiel?
01:12:42: Oder auch, das betroffne ich vielleicht auch, wie gesagt, ich möchte, dass es mir geht um meine Konsumproblematik und ich werde je nachdem ... Vielleicht ist es aber auch eine Sache, Sie müssen sich etwas vertrauen zu uns fassen, bevor sie ihre liebsten Menschen dort hernehmen.
01:12:55: Weil was sie natürlich angsteinnd ist, drei gegen eins!
01:13:00: Dass
01:13:00: es noch ein bisschen eine Front gibt gegen sie.
01:13:04: Darum sind zum Teil auch sehr zurückhaltend, aber viele Betroffene sind auch sehr offen und sagen unbedingt, ich glaube meine Partnerin braucht etwas oder möchte, dass meine Kinder zu ihr kommen, weil ich auch Angst habe, ob sie davon mitnehmen, was sie nicht sollten.
01:13:19: Das ist wahrscheinlich
01:13:22: mega individuell.
01:13:24: Ja, wenn man das will, dürfen wir das im Fall auch ... Wenn man zwei sagt, mein Partner ist in Behandlung.
01:13:33: Darf ich das auch formulieren?
01:13:34: Und ich möchte mal mitkommen!
01:13:36: Vielleicht nicht in deine normalen Sessions.
01:13:38: Wir können auch eine Session extra machen.
01:13:40: Es ist voll okay.
01:13:41: Aber ich habe im Fall auch Fragen und ich möchte es auch.
01:13:44: Ich betriffe es
01:13:44: auch.
01:13:45: Ja, genau.
01:13:46: Aber wirklich
01:13:47: darf man das so?
01:13:47: Das darf man schon.
01:13:48: Die Frage ist, wie die Betroffene reagieren in diesem Sinn oder?
01:13:51: Sie sagen, nein, dann muss man ein wenig ausefinden, warum nicht.
01:13:56: Aber viele Angehörige brauchen das auch, um einen Trauen fassen zu können im Prozess, wo einfach nicht so schnell ... Es ist ein Marathon und ein Sprint.
01:14:07: Ja gerade wenn sie eben schon Jahre dauern, haben wir manchmal so ... Voll!
01:14:13: Ich finde irgendwie auch so, ich meine das ist ja auch aus eurer Grundbotschaft wie ich es verstehe.
01:14:18: Dass man wirklich ... Wie du es gesagt hast am Anfang ... Man weiss es eigentlich aber man hat noch nicht verinnerlicht, dass Sucht erkrankt ist.
01:14:26: Würdest du sagen, das ist wie ein oberster Gebot wenn man mit jemandem spricht, der Sucht mittelabhängig ist, dass man versucht Verständnis zu haben in erster Linie?
01:14:35: Weil es eine Krankheit ist, dass man das auch nicht persönlich nimmt.
01:14:38: Und unbedingt nicht persönlich nehmen?
01:14:40: Ja, mega fest!
01:14:40: Nicht persönlich nehmen was nicht heisst seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahrzunehmen und will sagen ich bin zu hundert Prozent verständnis oder in diesem Sinn aber schon ja nicht persönlich nehme weil meistens es ist.
01:14:55: also ich sage gar nichts.
01:14:57: es gibt gibt wieder offene die bekommen Kind in dieser Zeit Ein Beis der stärksten Gefühle, wenn nicht die stärkste oder wo es irgendwie gibt.
01:15:04: Das ist auch nicht einfach Auslöser-Genug, um das überwinden zu können.
01:15:09: Vielleicht hilft damit auch den Vergleich mit einer Depression.
01:15:13: Auch nicht weg, wenn jemand ein Kind bekommt per se.
01:15:16: Es ist ja auch nicht nur eine Motivationsfaktur und ich finde schon, dass der Gedanke von Abhängigkeit und Krankheit auch an das persönlich nehmen kann.
01:15:25: Er liebt mich nicht genug oder ich bin nicht genug wichtig?
01:15:29: Ich bin es nicht wert, dass er nennen kann und so.
01:15:32: Dass man das ablegen kann oder sich selbst schützen in diesem Gedanken hinein.
01:15:39: Und ich finde es schon wertvoll.
01:15:41: Was ist, wenn wir die Person am liebsten schütten?
01:15:44: Wachen mal auf!
01:15:45: Checkt mal, dass du dein Leben wegversufst oder verkifft.
01:15:50: Wenn man richtig an dem Punkt von Wut ist, weil man so viel Unverständnis hat ...
01:15:54: Man darf auch seine Gefühle zeigen, wie sie dann sind.
01:15:58: Auch über Forderungen oder Brüllen und Wüte.
01:16:02: Natürlich ist es cool, wenn man merkt, dass sich bei mir eine mega Wut aufgibt.
01:16:08: Vielleicht kann ich das wie vorher kommunizieren.
01:16:11: Aber ich glaube nicht mit dem Weichspieler weichwaschen, um dann wirklich authentisch zu sein ... Man muss ja die anderen Menschen auch noch einschätzen können, wie es geht.
01:16:23: Und damit muss man auch eine Verzweiflung sehen oder zu sagen, oh Scheisse!
01:16:28: Das macht etwas mit ihnen.
01:16:30: Warum glaube ich, alles außer Gewalt dürfen aus seinen Platz haben?
01:16:36: Dass wir sich nicht im Griff angefühlsmässig sind und sagen ... Was ist
01:16:41: mit Resignationen das?
01:16:43: Wir
01:16:43: dürfen auch Resignieren sagen und im Moment mag ich nicht mehr ... Ich kann dich immer noch gerne, aber ich distanziere mich oder auch ohne den Satz.
01:16:52: Ich habe dich noch gern für jemanden sonst sich distanzieren.
01:16:56: Es geht ja darum, dass die Ankündigungen genau so wertvoll sind, fünfte und fünftimäßige Bedürfnisse oder hunderthunderte im Idealfall, aber so, dass sie beide gleich wertvoll seien.
01:17:09: Und dass Ankündigen selber sonst auch in eine Überlastung reinkommen, gibt auch Ankündigen für einen Selberer von konsumieren ... Das sind ja auch Menschen, die nicht mehr wissen, wo ich mitziehe.
01:17:24: Und davon muss man sich auch schützen.
01:17:25: Es ist ein sehr verantwortungsvoller Umgang, wenn man es bei sich merkt ... Wir sagen immer zuerst, dass Angehörige sich selbst helfen wollen im Flugzeug
01:17:36: und selber
01:17:36: die Maske anlegen, Kindermasken anlegen und dann ... Und dann, wenn man kann, sehr gerne für die Betroffenen hier sein.
01:17:43: Für die Betroffene können sie dort sein, bedeutet Amix auch sich vielleicht ein Stück weit abzugrenzen um sicherzustellen, sonst kann ich nicht mehr da sein oder?
01:17:52: Also du kannst nicht aus einem leeren Glas jemandem einschenken sozusagen.
01:17:58: Benglisch macht der Spruch etwas mehr Sinn.
01:18:01: Ich
01:18:04: finde
01:18:06: es
01:18:06: schön.
01:18:06: Das trifft sich auf so viel zu tun und ist sicher hilfreich, egal was für Situationen aber ganz besonders.
01:18:13: Wenn man jemandem im Umfeld hat, wo man merkt, das nackt hier auch so fest.
01:18:18: Aber wir würden gerne es mega herausfinden ... Ja, ich weiss gar
01:18:25: nicht.
01:18:26: Oder auch mit anderen Angehörigen?
01:18:29: Ich weiss ja gar nicht, ob wir da so Königsklasse sind oder ob es so viele gibt zum Beispiel Al-Anon, A-L-A-N-O-N ... Das ist ein Gruppenangebot, der weltweit einfach für Angehäure geht und sich treffen wird.
01:18:46: In Zürich gibt's etwa zehn Meetings pro Woche.
01:18:49: wo man sich treffen kann, mit anderen auszuschauen und auch von anderen wissen lernen.
01:18:53: Wie machst du das?
01:18:55: Wie gehst du damit um?
01:18:56: Dann hört man an, dass es bei dieser Gruppe funktioniert hat, in der man sich auch etwas an den Rückendeckung holen kann und schauen, wie mache ich's?
01:19:02: Ist das okay?
01:19:04: Man kann sich so nicht einordnen!
01:19:05: Wir wollen ja mit Freunden darüber reden, denn dann denken sie schlecht über einen Partner.
01:19:10: Und dann ist man einsam auch mit diesem Thema.
01:19:13: Das ist mega wichtig.
01:19:14: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde im Falle deine Einstellung mega ... Du machst das beruflich und du bist für das ausgebildet worden.
01:19:23: Aber in diesem Fall ist die Ausbildung wirklich mehr als glückt, weil ich finde ... Ja, du hast einen gleichen lockeren Umgang mit dem Thema.
01:19:34: Ich habe jetzt kein Suchproblem, aber ich würde mich nicht verurteilen von dir.
01:19:42: Das ist sehr
01:19:42: schön!
01:19:42: Ja es ist mega schön und ich finde vielleicht auch als Abschlussfrage, wie schaffst du das?
01:19:47: Also ... Nicht wertend auf jemanden zu gehen.
01:19:51: Weisst du dass es einfach so voll okay ist?
01:19:54: Gehört es doch irgendwie durch die Menschen in den Zoo?
01:19:56: oder weisst du so wie du das in deinem Kopf einteilst?
01:20:01: Es ist eine sehr feste Distanz.
01:20:04: Ich habe die Distanz zu diesen Leuten, oder?
01:20:07: Sie wachsen mir auch als Herz, obwohl sie betroffen sind an diese Angehörigen und nichtsdestotrotz gehe ich heim-.
01:20:13: und das bestehende Distanz... Und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
01:20:19: Wenn man wieder selbst im Familiensystem hat, ist das etwas anderes?
01:20:23: Das ist voll!
01:20:24: Solange ich merke auch so ... Ich bin an der Langstress und mit den Leuten, die dort vor meiner Tür hocken.
01:20:32: Ich habe zwar Mitleid mitgenommen, dass sie vielleicht früher in Winter sind und wahrscheinlich auch körperliche Probleme haben, wenn sie viel Drogen konsumiert, aber es ist so diese Standsesbelastung.
01:20:43: Es tut mich halt meine warmen Wohnung.
01:20:46: Ich kann mich mehr auf Augenhöhe mit Ihnen ... mit ihnen kommunizieren, als wenn du jemanden direkt im Umfeld hast, wo du sagst, ich kann diese Person so geben.
01:20:56: Es macht alles ausser nur schwierig und kompliziert und alle lösen sich von dieser einen Person ärgern und ihren Alltag beeinflussen.
01:21:05: Dann ist es wieder ganz etwas anderes.
01:21:07: Mega!
01:21:08: Und wenn ich jetzt Angehörige wäre in diesem Sinne oder mich das mega belasten würde genau so, obwohl ich in dem Beruf arbeiten würde, würde ich in eine Angehäurigengruppe gehen?
01:21:18: Wer ist vom ersten Hund?
01:21:20: oder mich auch mal beraten lassen.
01:21:23: Würde ich sofort machen, weil ich glaube ... Amis sagen das auch meine Klientinnen und Klienten.
01:21:28: Sie sagen es so schön!
01:21:30: Ich schreibe es mir auf, oder so.
01:21:32: Und ich sage ja, ich kann das auch so schön sagen, denn wir sitzen hier in meinem Büro und ich bin nicht involviert.
01:21:38: Also ich glaube, das ist wirklich etwas, was megasich auch darf eingestehen.
01:21:42: Wenn man involvieren ist, ist es mega überfordert.
01:21:45: Dann hat man vielleicht auch nicht mehr so viele klare Gedanken kommt es auch nicht so schön aus, wie man sich vielleicht denkt.
01:21:52: Das ist mega-kei, weil die Distanz nicht oben ist und dann ...
01:21:57: Ja.
01:21:58: Ich glaube, es ist wichtig, dass man sich mit einem zu grossen Druck macht von «Ich muss das perfekt machen».
01:22:03: Am Ende kannst du es noch so perfekt machen.
01:22:06: Es gibt keine Garantie, dass ich bei den Betroffenen durch eine noch so gute Gespräche etwas ändere.
01:22:11: Und das ist frustrierend aber kann auch entlastet sein.
01:22:14: Dass man gar nicht auf Heilung hofft?
01:22:17: Kann es sein, dass gewisse Leute das Leben lang dann so bleiben?
01:22:22: Ja.
01:22:23: Das gibt's schon.
01:22:24: Dass die Menschen in diesem Sinn vielleicht schon immer wieder bessere und schlechte Phasen haben.
01:22:30: Aber dass das einem bis am Ende begleiten kann ... Ich glaube, es ist schon eine Frage der Erwartungsmanagement.
01:22:37: Man darf Hoffnung haben oder unbedingt Hoffnung braucht man sonst.
01:22:40: Aber seine Erwartungen... an die eigenen Handlungen und ass gegenüber ein bisschen probieren, managen.
01:22:47: Und sich wie auch überlegen haben ... Ja eben was macht das mit mir?
01:22:51: Und hilft es so zu mir irgendwie auf einer Ebene mit den Leuten oder vielleicht auch mehr vertrauen zu können, dass wir sich so ... Also ich weiss nicht so, ich versuche immer zu sagen ja eigentlich haben wir alle irgendwo eine Sucht.
01:23:03: Wir sind alle handysüchtig, wir sind vielleicht shoppingsüchtig oder eben wir trinken Alkohol oder rauchen zu irgendetwas, welches jeder Mensch hat.
01:23:10: Sonst ist es einfach noch eine andere Substanz, aber dass man wieso nicht zu fest unterscheidet zwischen ach du!
01:23:17: Du sucht krankere Personen und ich nicht.
01:23:19: So hilft das etwas...
01:23:21: Aber schaut auf die Leute oder so ein
01:23:24: bisschen?
01:23:24: Ja, ja.
01:23:25: Kann man sich dann selber auch irgendwie schlechter machen?
01:23:28: Weiss nicht.
01:23:29: Ich glaube nicht, ich würde das jetzt eben unter SNL sagen.
01:23:31: Ich arbeite in diesem Bereich und es könnte mich auch in dem Sinne ... Ich weiss, dass ich vor dem nicht gefeiert bin.
01:23:39: Ich glaube schon, das normalisieren wir durch allgemeine psychische Krankheiten ist mega hilfreich.
01:23:44: Es gehört zu den Dingen dazu, die einem auf dieser Welt passieren können.
01:23:51: Und es ist nicht ein Schand, es ist kein Versägen.
01:23:54: Genau so wie man den Herzenfarkt bekommen kann.
01:23:56: sein Treffen?
01:23:58: Ja oder?
01:23:59: Das ist schon sehr gut!
01:24:02: Ich gehe zu Hause und lasse die Angehörigen unbetroffenen.
01:24:06: Darum ist es wichtig, dass wir auch mega leissige Erfolgsgeschichte haben.
01:24:10: Die Leute, die letzte Woche vor mir kamen und in die Träne ausbrachten, sagten, ich sei so erleichtert, dass ich das geschafft habe oder hergekommen bin.
01:24:19: Vielleicht bin ich noch nicht am Endpunkt meiner Reise, aber das Ding von ... Es ist im Fall auch ... Es ist nicht nur geisslich, wenn man zu uns kommt.
01:24:28: Wir wollen ja auch nur, dass der Person besser geht.
01:24:31: Es geht ja nicht darum, dass wir wenden.
01:24:33: Die
01:24:34: Leute haben so Angst zu uns kommen.
01:24:36: Immer, wenn eine Prämiersprache ist, frage ich mich und es war schwierig für sie als Mediom.
01:24:41: Ich habe überlegt mir aus seit fünf Jahren.
01:24:45: Und wirklich auch so zu sagen, wir gehören so viellässige Entwicklungen ... Probieren Sie doch einfach mal zum ersten Gespräch.
01:24:52: Ihr müsst auch nach dem ersten Gesprächen nicht mehr melden, wenn es nicht matcht?
01:24:55: Ja.
01:24:56: Und lieber einmal mehr vorbeikommen als einmal weniger.
01:25:01: Das ist mega schön zu hören und so lohnt sich.
01:25:04: Es ist auch nie zu spät ums noch mal zu probieren, auch wenn sie schon ein paar Mal probiert haben.
01:25:09: Mega!
01:25:09: Also ich habe ... Das ist jemand, der mit den Siebentzten abstehenden geworden ist.
01:25:14: Und das mega liebt mich und sagt, es ist so cool!
01:25:18: Ich
01:25:19: habe jetzt so viel mehr von meinem Leben und ich bin natürlich auch traurig, dass ich es nicht vorher geschafft habe.
01:25:23: Es ist immer ein bisschen Lehmut dabei aber sowieso gesehen ... Es ist wirklich nicht zu spät.
01:25:30: Man kann das immer wieder probieren.
01:25:31: Es gibt auch so viele coole YouTube-Channel, Instaprofil, Podcasts wo man sich auch etwas antreifen darf wenn man nicht gerade zu uns kommt?
01:25:39: Das ist mega lässig, dass es so viele Ressourcen gibt.
01:25:42: Wir
01:25:42: hoffen auch, dass wir vielleicht ein bisschen der Einstieg in das Thema sind für die
01:25:49: Leute.
01:25:49: Ja, das
01:25:49: wäre cool!
01:25:51: Ich kann mir einfach Ihnen sagen, es ist nicht so schlimm.
01:25:54: Wir können ... Weisst du?
01:25:55: Wieso?
01:25:55: Dass dieser Schritt normaler wird oder ... Ich glaube, wir machen zwar Witze über unser Alkoholkonsum aber man könnte ja auch mal etwas tiefer graben.
01:26:06: Weisst du, es gibt ja bei allen Dingen etwas zum ... ...
01:26:11: reflektieren.
01:26:12: Ich glaube so was ich anmerken möchte ist irgendwie ... Manchmal weiss man ja auch eine anhörige Person, dass man gerade angehörig ist und in einer solchen Situation miterlebt.
01:26:23: Aber man fühlt sich ... Ich habe das Gefühl, man hat dann... Ich finde mich so, aber ich habe keine Berechtigung zu unter dem Leiden.
01:26:31: Weil du gesagt hast, weil es die andere Person auch schlechter geht oder weil sie wie ... Weil man sich vielleicht auch mega abgrenzt und wie sogar nicht zu dieser Nähe zu diesem Problem zulassen.
01:26:40: Und so aus dem Gespräch, was ich für mich für mich auch voll okay ist, sich als Teil des Problems gesehen habe.
01:26:51: Das ernst zu nehmen?
01:26:52: Ja, das Ernst zu nehmen.
01:26:53: Es ist offensichtlich ernst, weil es nicht genug ernstige Sachen passiert.
01:26:56: Aber ich glaube, ich tue sehr viel Relativiere im Kopf.
01:26:58: Ich bin mir dann so ... Nein, nein!
01:27:00: Kommt schon gut und so ... Faktisch, es ist seit sechs Jahren nicht gut.
01:27:04: Vielleicht ist es wirklich ein Problem.
01:27:07: Und der Mensch isch ja wahrscheinlich auch was suchtabelang.
01:27:09: Es ist nicht schlimm.
01:27:12: Wie du gesagt hast, es passiert schliessend und genau so auch die anderen Seiten, dass man als Angehörige nicht recht will wahrnehmen, dass das jetzt wirklich ein Problem ist.
01:27:22: Keine Ahnung.
01:27:22: Es hat mich inspiriert, dass ich nicht ernst ernehmens falsch geworden wurde aber dass ich mir selber zugestanden habe.
01:27:33: Du akzeptierst,
01:27:34: dass etwas ist.
01:27:35: Ja
01:27:35: und hilft dir in ... Weisst du, in diesem Sinn zu finden?
01:27:40: Unbedingt.
01:27:40: Niemand von uns kommt komisch nachgültig zu uns.
01:27:43: Inders gegen Teil, dass wir wie auch wissen, dass es noch etwas zelt ist.
01:27:47: Es geht ja nicht um mich!
01:27:49: Genau
01:27:50: Genau.
01:27:51: Ich möchte jetzt auch niemandem sagen, ich möchte niemandem den Platz wegnehmen.
01:27:56: Ja, ja,
01:27:56: ja.
01:27:56: Ein Knockplatz, sonst ist alles okay.
01:27:58: Aber eben gerade wenn jemand zu uns kommt und vielleicht je nachdem findet sie auch die Antworten der Betroffenen erst recht?
01:28:06: Also schon in der Ratterschwanz, wo vielleicht so etwas mega gutem führt nur für sich selber.
01:28:11: Sich selbst helfen hilft auch den anderen und vielleicht auch selbst klarer werden im Umgang oder wie es ihnen rollt, ist je nach dem dann auch... Auch wenn es nur hilfreich ist für die Angehörigen, das ist genau so okay.
01:28:25: Man darf sich im Nachhinein bei uns melden.
01:28:28: Das haben wir auch schon gehabt und die Leute sagten, dass es ein Thema hat.
01:28:33: für das Erste überwunden scheint.
01:28:36: Oder wie auch immer, hat es schon viel bessere.
01:28:38: Aber ich merke, ich habe so viele erlebt.
01:28:40: Ich möchte das mit jemandem ansehen und die Sachen nochmal durchgehen.
01:28:44: Auch jemandem seine Meinung vielleicht gehören, wie das klingt.
01:28:47: Das kann man sich auch tun.
01:28:49: Das ist auch ein megalegitimes Grund.
01:28:52: Mega schön gesagt.
01:28:56: Karin, du bist wirklich
01:28:58: die Kulste!
01:28:58: Ich muss
01:28:59: am Namen
01:28:59: legen,
01:29:00: dass du so gut bist.
01:29:02: Ja, wahrscheinlich schon.
01:29:03: Danke vielmals.
01:29:03: Hast dich durch Löcher eine Frage gelassen?
01:29:05: Manchmal kann man das auch für Eigentherapie sein.
01:29:09: Und es ist jetzt blühtend.
01:29:10: Die Folgen zu beenden mit mir gehen einen Spritz auf.
01:29:13: Das wäre wirklich falsch.
01:29:14: Nein, das ist die falsche Spurtschaft.
01:29:15: Ich bin damit beendet, ich werde mir glaube es mal so nehmen ... So eine Beratung in die
01:29:20: See.
01:29:20: Ja, ich habe Beratungen in der See.
01:29:22: Oder
01:29:23: besser als allein Koks auf jeden Fall?
01:29:25: Also dann gehen wir uns mal eine Berateung.
01:29:27: Wieso eigentlich heute?
01:29:28: Ich fühle es schon sehr
01:29:31: gut.
01:29:31: Wirklich?
01:29:31: Ja!
01:29:33: Gehen wir durch!
01:29:34: Danke vielmals von Herzen liebe Karin.
01:29:37: Sehr gerne!
01:29:38: Nein...
01:29:38: Die andere Karin.
01:29:40: Nein, natürlich euch beiden!
01:29:42: Aber die Karin von der Suchtfachstelle Zürich für den Einblick und ich glaube, dass es viele Menschen mitmachen sollen, um auch mal vorbei zu gehen.
01:29:51: Nicht mehr anzuschauen, wo man sich vielleicht noch nicht traut hat genauer graben
01:29:55: kann.
01:29:55: Vielleicht müssen wir an dieser Stelle sagen, dass die Karinschaft leider nicht mehr dort ist aber ganz viel andere tolle Sozialarbeiterinnen.
01:30:01: Das habe ich ja selber auch gemerkt, weil ... Seit dieser Aufzeichnung bin ich auch dort schon vorbeigegangen.
01:30:08: Und die sind
01:30:08: auch
01:30:09: cool?
01:30:09: Die sind super cool und super kompetent!
01:30:11: Wir verlinken euch alles in den Show Notes zu, wo ihr euch meldet als suchtkranker Person oder als angehöriger Person.
01:30:18: Hier gibt es Kanton also ein bisschen Unterschiede.
01:30:20: Danke haben ihr euch diese kleine Miniserie gezogen.
01:30:23: Wir werden das in Zukunft sehr gerne öfter machen und wenn
01:30:27: auch ihr
01:30:27: Lust hättet uns dazu gehalten... Wir möchten diese Folgen unbedingt ohne Werbung anbieten.
01:30:33: Darum
01:30:33: haben wir
01:30:34: in den Show notes auch ein Twint Code verlinkt, die ihr sehr gerne freiwillig dürfen spannen.
01:30:39: Es würde uns mega freuen aber wir wissen das ist fast ein bisschen frech, wenn man es so gratis anbietet.
01:30:45: Aber
01:30:45: ja, aber das Geld geht nicht nur an uns natürlich auch an unsere Arbeit weil das doch mehr Arbeit ist als man vielleicht denkt.
01:30:51: aber einen Teil der Einnahmen.
01:30:53: Wir spenden natürlich auch eine Organisation.
01:30:57: Es ist noch wichtig, gerade zum Beispiel für junge Kinder, die in belastenden Situationen sind mit Angehörigen, wo es ein grosses Thema sucht,
01:31:05: denn dort fährt das meistens an
01:31:08: diese Spirale.
01:31:09: Darum würden wir einen Teil spenden und falls Sie mitmachen wollen, dann
01:31:13: mögen wir den Link schon gerne.
01:31:15: Danke wirklich von Hertha, dass ihr dabei war, weil sie auf
01:31:17: mich
01:31:19: abschwänkern haben.
01:31:21: Wenn wir eine gute Freitag meldet ihr bei uns und sagt, es würde uns sehr freuen.
01:31:26: Wir gehören sonst einfach wie üblich wieder zur ganz Basis am Mittwoch in den ... Stinknormale
01:31:35: Trugenfolge.
01:31:36: Das ist schon krass, etwas Neues zu machen.
01:31:40: Es fühlt sich wirklich an, es würde mir noch ein neues Podcast stehen.
01:31:43: Was
01:31:44: ist, wenn die Leute Scheisse
01:31:46: finden?
01:31:47: Also eine Wechs-Schauklinge gekauft hat!
01:31:51: Du hattest uns das
01:31:52: gefallen?!
01:31:54: Sorry Leute, ich
01:31:55: habe
01:31:56: wieder den Link zu der Drohne
01:31:59: gestanden.
01:32:03: Drugs, eine Spezial-Serie in der Thronfolge.
01:32:07: Produziert von
01:32:08: Pink Cave.
01:32:10: Auf Englisch sagen wir, wenn man zurück zum Basic
01:32:16: geht... Die alte Nuss für dich.
01:32:20: Ich muss noch sagen, drogos adios!
01:32:23: Stimmt.
01:32:25: Das bringen wir nächstes Mal besser an.
01:32:27: Tschüss.
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