DRUGS - Das Leiden der Angehörigen (3/4)
Shownotes
DRUGS ist unsere allererste Spezialserie, liebe Thronis. Wir haben schon früh gemerkt, dass es Themen gibt, welche wir nicht in eine einzige Folge packen können. Themen, die wir aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und besprechen möchten. Nach laaaaanger Büez ist nun endlich DRUGS hier.
Vier Folgen rund um das beängstigende Thema Drogen.
In Folge eins und zwei hat Raul von seinem jahrelangen Kokainkonsum erzähl und auch von seinem Weg aus der Sucht heraus.
Diese Woche hört ihr eine andere Perspektive: die der Angehörigen von drogenabhängigen Personen. Wer ist hier Opfer, wer Täter*in? Valeria und Sarina haben beide Jahre mit Personen verbracht, bei denen Drogen an erster Stelle standen. Wie prägen solche Beziehungen und Familiendynamiken eine Person? Was kann man tun und wie kann man sich selber schützen?
In Folge vier wollen wir Hoffnung schenken. Und das riesige Thema in einen Kontext setzen. Karin von der Suchtfachstelle Zürich gibt nächste Woche als Expertin Tipps, wie man Hilfe geben und annehmen kann in Bezug auf Drogen.
Wenn dich die Themen dieser Folge beschäftigen oder du selbst betroffen bist, findest du hier Unterstützung:
Die Dargebotene Hand - Anonym und rund um die Uhr erreichbar: 143
Pro Juventute - Für Kinder und Jugendliche: 147
www.suchtschweiz.ch
www.suchtfachstelle.zuerich
Wir produzieren diese Folge zusätzlich zur wöchentlichen Thronfolge und möchten sie euch sehr gerne auch künftig werbefrei zur Verfügung stellen.
Wenn ihr unsere Arbeit trotzdem gerne unterstützen möchtet, dürft ihr uns sehr gerne einen kleinen Beitrag twinten. Der Link zum Twint Code findet ihr hier:
https://go.twint.ch/1/e/tw?tw=acq.AuH3Pp5YSs68zIFVpPq6LNK5pCN6XmBhNxJATqNOWM3PnyAHtEpKmaBt3f61Std2.
In dieser ersten Staffel werden wir einen Teil der Einnahmen an eine Organisation spenden, die sich für Kinder aus suchtbelasteten Familien einsetzt.
Vielen Dank für eure Unterstützung <3
Wir freuen uns, wenn ihr nächste Woche wieder dabei seid! Adios Drogos!
Transkript anzeigen
00:00:02: Ich bin seine Stütze und mir lieben wir uns.
00:00:05: Es sollte doch eigentlich lieber sein, dass sie jemanden retten
00:00:09: können.
00:00:11: Mein Vater war
00:00:13: schon logisch.
00:00:14: Ich dachte immer, was er sagt, wenn ich sage, ich mache Frauenleben
00:00:19: parat.
00:00:22: Ich habe ihn schon
00:00:22: als Kind geteckt.
00:00:24: Ach krass!
00:00:25: Also,
00:00:25: ich bin als Kind eine
00:00:26: Zigarettenpuste für ihn.
00:00:29: Als Kind war ich alleine mit ihm, als ich nach Hause kam, bin ich mit der Spritze in den Hand ums Ecken gelaufen.
00:00:35: Vielleicht sind sie sehr krass, wenn ich das sage.
00:00:37: Aber lieber hat es mit einer gemacht anstatt mehr zu tun, die er
00:00:42: darauf war.
00:00:44: Eine Mutter sagt, dass der Sohn stirbt, egal wie alt er ist – einfach
00:00:50: hart cool!
00:00:52: Weisst du, ich werde gegen Drogen immer zweiten
00:00:56: Platz machen.
00:00:59: Ich kann nicht zopfer für diese Situation
00:01:01: sein... Folge drei, das Leiden der Angehörigen.
00:01:14: Hallo, liebe Tronys!
00:01:16: Wir hoffen, dass ihr Tronis vielleicht ein
00:01:18: paar andere dazu
00:01:19: kommt.
00:01:19: Wir kommen zum Teil drei unserer allerersten Spezialserie ein.
00:01:23: Es leitet uns so fest am Herzen, dass wir da eine tiefe Thematik tauchen können.
00:01:28: In Zukunft planen wir immer wieder extra Folgen und Trucks ist die allererste Staffel.
00:01:34: In den ersten zwei Folgen hörten ihr Raul seine Geschichte von seinen elf Jahren in Konsum und seinem Weg aus der Drogen raus.
00:01:41: Wie wollen diese Riesenthema-Droge aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten?
00:01:44: Das dunkte uns sehr wichtig, darum reden wir auch noch mit einer Sucheberaterin.
00:01:48: aber heute im dritten Teil soll es um Angehörigen gehen.
00:01:51: Was, wenn ein Familienmitglied das Arbeitsgespendling oder die vermeintliche Grossliebe plötzlich ein Drogenproblem hat?
00:01:57: Wir gehören verschiedene Geschichten und haben mit verschiedenen Drohnen zu sprechen.
00:02:00: Und sind so krass.
00:02:01: dankbar für eure Offenheit!
00:02:03: Auch wir zwei kennen leider beide Trollen von einer Angehörigen von jemandem mit der Suchtenkrankung.
00:02:09: also wir werden auch von unserer Perspektive aus sein oder anderen probieren hier zu teilen Natürlich immer mit dem Ziel, uns als privaten Umfeld zu schützen.
00:02:18: Aber mein Glauben der Taustausch ist so super wichtig!
00:02:20: Das wissen wir für uns und vielleicht auch für dich, falls du dich in einer Rolle gespiegelt
00:02:26: warst.
00:02:26: Ich würde sagen, es geht jetzt los mit der Geschichte von einer jungen Frau, die sehr lange mit einem draugabhängigen
00:02:32: Mal Bezieh geführt hat.
00:02:46: Kokain-Süchtigseer.
00:02:49: Ich stelle mir heavy vor, wir haben eine Geschichte vom Raul gehört, die elf Jahre Kokain Süchtigsee war und was dort alles kaputt ging.
00:02:57: Magst du uns etwas erzählen?
00:02:59: Vielleicht auch wie lange das her ist, wie das gestankeu ist und was in dieser ganzen Zeit mit Tieren auch passiert ist.
00:03:07: Sehr gerne ja!
00:03:08: Also ich habe ihn mit siebzehn Jahren kennengelernt und ich habe ihm einfach nicht gewusst dass Koks schon ein Thema ist.
00:03:15: Er war fünf Jahre älter als ich.
00:03:19: Wir hatten auch die erste Wohnung zusammen nach einem Jahr.
00:03:23: Und ... Ja, irgendwann bin ich verwacht und war nicht neben mir.
00:03:28: Und dann denke ich so, ja, bin ich aufgestanden.
00:03:32: Im Bad war es leichter.
00:03:34: Dann habe ich den Dörfer aufgemacht und ein kleines Parade gelegt.
00:03:41: Und er wollte dort ziehen!
00:03:43: Ah, was?
00:03:44: Ich weiss nicht.
00:03:44: Ich glaube, es war drei oder vier Jahre danach.
00:03:46: Also keine normale Zeit.
00:03:49: Und er ist schon im Bett
00:03:50: gewesen... Wir sind zusammen ins Bett, wir sind zusammen eingeschlafen!
00:03:53: Dann ist er aufgeschmackt.
00:03:54: Ich habe ihn nicht mitbekommen, dass er aufgeschandert ist aber wo ich gemerkt habe das ist niemand nebenan bei ihnen gesucht.
00:03:59: Das hat Null erwartet von ihm?
00:04:02: Null.
00:04:03: Okay,
00:04:03: klar.
00:04:04: Ist sowieso von null auf dreihundert in einer anderen Welt.
00:04:07: Und dann... und der war in dem WC mit dieser Leinparade.
00:04:10: und wo ist er gekockt, was ist...
00:04:12: Er ist gestanden.
00:04:14: Ich glaube, ich vergesse einen Moment nie mehr.
00:04:17: Und ganz ehrlich... ...ich habe die Leine weggeschmissen!
00:04:22: So instinktiv bestrungen?
00:04:23: Instinktif...?
00:04:24: Mein Hirn war abgestellt.
00:04:25: Ich habe einfach nur noch funktionierte Leinen geschmissen und ihm eine Ohrfinge gegeben.
00:04:31: Das erste und das letzte Mal wo meine Hand ausgerüstet wurde.
00:04:36: Wenn ich nicht stolz darauf bin, aber es ist einfach passiert.
00:04:39: Ist in dem Moment so eine Welt zusammengebrochen?
00:04:41: Man kommt mit jemandem zusammen, stellt sich automatisch einen Zukunft vor und hat seine Vorstellungen.
00:04:50: Wie war das für dich, innerlich zu sagen, du hattest etwas oder ein Problem, das ich gar noch nicht gewusst hatte davon?
00:04:58: Ja es ist schon eine Welt zusammengbrochen.
00:05:01: ja weil ich habe nur damit gerechnet Ja, du bist so im Teenager-Alter und hast gleichzeitig eine gewisse Träume oder von einer Familie.
00:05:09: Und wo willst du zusammenleben?
00:05:12: Aber ich bin wie schon ... Wir waren vielleicht etwa eineinhalb, zwei Jahre zusammen.
00:05:18: Aber wir waren so eng miteinander, dass ich in diesem Zeitpunkt gar nicht in den Verrackern gross ins Verlag war.
00:05:28: Sondern einfach so im Sinne ... Wie können wir das handeln?
00:05:33: Und es ist ja eigentlich lustig, dass gerade sofort auch das Tudmutter jetzt vorhin gesagt hat, dass er ein Problem hat.
00:05:39: Das könnte ja auch einfach sein, dass es so ... Ah!
00:05:40: Ich bin ein bisschen partystimmig, aber weil es eine komische Zeit in der Nacht ist oder wenn man dann gerade irgendwie das Gefühl hat, ich muss irgendetwas machen.
00:05:49: Wie war dein Verhältnis zu drogen?
00:05:53: Hast du gar keine Berührungspunkte vorher?
00:05:58: Moll, also zu Koks und allem.
00:06:00: Ich sage jetzt mal das Gröbenreffen für mich, habe ich keinen Kontakt oder keine Berührung gehabt.
00:06:05: Gras
00:06:05: kiffen, das habe ich mit ihm gemacht.
00:06:08: Also hast du gewusst, dass er nicht ganz so über die Welt geht quasi?
00:06:13: Aber es ist wie so ... Das Gras war okay!
00:06:16: Und alles, was so drüber ist, war für mich eigentlich ein No-Go schon immer.
00:06:19: Ist es so lustig wie jeder Mensch, der seine
00:06:21: Linie hat?
00:06:22: Ja, eine Linie zu haben.
00:06:24: Vergewissene ist das Gras schon als No-go?
00:06:25: ja.
00:06:26: Ja voll!
00:06:27: Voll!
00:06:28: Wie war die Reaktion von ihm?
00:06:29: Hat er sich verwischt gefühlt in diesem Moment?
00:06:31: Man merkte, sonst würde ich ihn nicht heimlich nachmachen.
00:06:35: Er hat sich auch verwiszt gefühmt und dann... Wir hatten aber nie über dieses Thema geredet.
00:06:40: Weil ich
00:06:41: wusste, dass es existiert für ihn.
00:06:46: Ja, er hat sich dann aussen geredet.
00:06:47: Es ist nur so ... Ausnahmefälle oder so.
00:06:51: Durch die Jahre hinweg ... seine Erklärung war immer, dass er ein Kogs braucht.
00:06:59: Weil er auch sehr viel Sex gebraucht hat und ich gewisse momentan gar keine Lust hatte, weil ich irgendwie so ... Ich bin mir wie benutzt vorgekommen zum Teil.
00:07:09: Und er hat es erklärt im Sinn von... Er wollte wie auf ein Level beim Sex kommen, so kurz vor dem Orgasmus und ihn auf diesem Punkt haben können.
00:07:18: Gewisse Zeit lang!
00:07:20: Und darum konsumiert er
00:07:22: es.
00:07:22: Das haben wir auch schon gehört, weil man uns probieren versucht das zu zeugern und dass etwas mehr geiles finden.
00:07:28: Aber das ist ja noch spannend, weil wir das jetzt eben auch schon gehört haben, dass irgendwie die Kombination von Kokain und Sex... Das macht etwas.
00:07:39: Wir wissen beide nicht, aber bei ihm war das offensichtlich auch ein grosses Thema durch die Jahre.
00:07:49: Es war der eine Moment, dann hast du geschnappt und er nimmt Koks!
00:07:55: Was hat das für die nächsten Jahre bedeutet?
00:07:58: Wie sind er mit dem umgegangen oder du?
00:08:02: Er hat versprochen und gesagt, dass man sich besser unterschreiben
00:08:06: kann.
00:08:07: Er hat in diesem Moment zugegeben, dass es mehr ist als ein Ausnahm irgendwann.
00:08:12: Die erste Schwiegkasse hat beteutelt, nein, das ist nur eine.
00:08:17: Und dann schwiegen wir raus.
00:08:21: Wir versuchen es unter Kontrollen zu behalten.
00:08:23: Was heißt mehrmals, was war so sein Konsum?
00:08:25: Einer
00:08:25: ist im Monat, wenn er sich Mühe gegeben hat.
00:08:30: Am liebsten hätte er wahrscheinlich zwei oder drei Mal in der Woche.
00:08:33: Du hast ihn eigentlich dort gebremst und du musst von Anfang an kommen.
00:08:37: Stimmt!
00:08:38: Das ist ganz schlimm für mich und ich höre jetzt auf, sondern du bist der Grund, warum wir ... dass es Verlichte in Tantan hat oder auch nicht.
00:08:46: Und dann hat er das auch, wie eine Zeit lang, sicher etwa vier bis fünf Jahre, die Finger davon lassen können, so weit ich weiss, weil er einfach ... äh ... in Sport ... Süchtigkeiten ist sozusagen.
00:08:59: Also er hat nachher angefangen, Bodybuilding zu machen.
00:09:00: Ah!
00:09:02: Okay, spannend...
00:09:03: Und dann war er wahrscheinlich so körperlich auch erschöpft gewesen, denn er hat dann auch Weckkämpfe mitgemacht und du musst ja sechs Monate Vorbereitung machen.
00:09:11: Dann war der Körper vielleicht am Ende, da hatte er gar keine Energie mehr für so etwas.
00:09:16: Von der einen Sucht in die Nöchste eigentlich?
00:09:19: Aber entweder null oder dreihundert.
00:09:20: Ich
00:09:20: finde das auch so spannend wie man im Rezipial dieser Geschichten immer rauskürzt, dass eine Sucht nicht gerade Linie ist, sondern es schwankert immer.
00:09:30: Es ist mal mehr und weniger.
00:09:32: Man hat mal vielleicht ganz abstinente Phasen aber es ist von diesem Punkt an, wo du dir verwischt hast, immer ein Thema zu sein.
00:09:41: Ich glaube, wir könnten noch lange über sein Sucht verhalten.
00:09:44: Ich denke, es soll in dieser Folge unbedingt darum gehen wie du es erlebt hast und was das mit dir gemacht hat.
00:09:50: Fünfzehn Jahre Beziehung führen zu jemandem.
00:09:53: Wir sind ultra froh, dass du bereit bist zum das erzählen.
00:09:56: Es ist jetzt drei Jahre her, seit ich dich trennte.
00:09:59: Und deshalb ... Rückblickend.
00:10:02: Du willst sagen, es war eine schwere Zeit?
00:10:05: Es war eine Schwere Zeit ja!
00:10:08: Also ich habe mich geweldet vielleicht... Das Gefühl, es tut mir gut, mal wieder darüber zu sprechen im Detail.
00:10:13: Ich habe das Gefühl, ich bin drüber hinweg aber es schlommen halt immer die gleichen Sachen wo ihr lebt hast.
00:10:18: Du dreist einfach mit dem Rucksäckchen.
00:10:20: Was führt dich denn?
00:10:21: Was sind das für Gefühle, die aufkommen, wenn du an diese Zeit zurückdenkst?
00:10:26: Ich finde es einerseits so schade dass ein Substanz eine Beziehung kaputt machen kann.
00:10:33: Und das heisst also, eure Beziehungen ist am Kuckes gescheitert eigentlich.
00:10:38: Ich sage zu achtzig Prozent, ja.
00:10:40: Weil halt durch das Kogs die Vertrauen anfahren, in den Brüchen gehen, sag ich jetzt mal.
00:10:49: Finanzen war ein Thema.
00:10:50: Ich bin dann so doof gewesen und habe mir das Geld ausgeglint oder gegeben weil er keine Ahnung hatte, denke ich so heutzutage ... Oh mein Gott, du dumm bist eigentlich!
00:10:58: Ich wirklich ... Du schadest dich null.
00:11:01: Sein.
00:11:01: Das
00:11:02: ist doch
00:11:03: jedenfalls wieder ernst.
00:11:04: Also wirklich?
00:11:05: Wie viel Geld hat sich das belaufen, auch seine Suche?
00:11:08: Gesamtheff, gesehen.
00:11:10: Das ist nicht allzu viel aber es ist gleich ein Betrag.
00:11:15: Ja
00:11:15: und man spürt wahrscheinlich in dem Moment oder im Leben von diesen Jahren gar nicht wie wir immer weiter und weiter ins Trudel kommen weil man ist einfach so okay.
00:11:22: ja ich bin da Ich will dass du dein Lebensgriff überkommst.
00:11:28: und vielleicht ist auch nie mehr ausserum.
00:11:30: Ich weiss nicht, wie es bei euch war, ob andere Angehörige von dem gewusst haben oder ob du das alles allein treibst?
00:11:39: Anfangs hat sich niemand gewusst – natürlich nur seine Kollegen, die er zusammengemacht hat.
00:11:45: Und dann ... Ja, irgendwann hat er es seiner Schwester erzählt.
00:11:50: Er war zehn Jahre jünger als er, also immer noch!
00:11:53: Er war
00:11:55: davon kein Fan.
00:11:56: Sie hatte dann aber später auch einen Partner, der das ein wenig hatte.
00:12:01: Okay.
00:12:02: Ja... Und ähm... Ich sage mal so gegen das Ende zu ist er dann auch in Therapie, also in Zuchtherapie?
00:12:11: hat er aufs Eigengewunsch mich mitgenommen in die Sitzungen.
00:12:14: Okay... Ähm und sein Mami wurde dann auch nicht involviert?
00:12:19: Das
00:12:20: ist eigentlich positiv oder?
00:12:21: Also so wie... Ja!
00:12:22: Aber sie haben einfach gewisse Sachen müssen passieren.
00:12:24: und richtig auf... dass er die Presse getestet hat, damit er wecker geworden ist.
00:12:30: Und irgendwann kam der Zeitpunkt auch, das war im Jahr two-tunzig-neinzeig.
00:12:34: Ich mag das nicht alleine tragen.
00:12:37: Sag es bitte deiner Mutter, wenn ich stelle!
00:12:39: Das hat für ihn einen Ausschlag gegeben, dass er etwas ändern
00:12:45: wollte... Mit Therapien
00:12:46: nachher gehen?
00:12:46: Was heisst du, dass man das alleine tragen kann?
00:12:50: Die Gefühle beschreiben für Leute, die sich das nicht vorstellen können mit dieser sichtigen Person in einer Beziehung.
00:12:55: Was sind das für Gefühlen oder Emotionen, die du auch tragen musst?
00:13:00: Für ihn oder für dich?
00:13:01: Ich hatte
00:13:02: einfach ein gewisses Gefühl, ich muss als Frau das ganze stemmen.
00:13:07: Ich muss erstens mal für ihn schauen.
00:13:11: Ich schaue, wie stabil das Bezüge bleibt und dann haben wir noch einen Hund gehabt.
00:13:15: Dann musste ich auch regeln.
00:13:18: Weil ich gemerkt habe, dass man mich einfach nicht mehr auf ihn verlassen
00:13:21: kann.
00:13:21: Hast du das allgemein wie nicht können?
00:13:23: Oder hast du das Gefühl, es hat automatisch gegeben, weil er dich von Anfang an angeschaut hat?
00:13:29: oder hat sein Verhalten auch sich geändert?
00:13:33: und so war die U-Beschei eigentlich die, die alles gemanaged hat und intreit hat und der hat dann auch einfach abgegeben.
00:13:42: Am Anfang hatte ich das vollste Vertrauen zu ihm und dann will halt alle Sachen passiert sind ... oder ihre Rückfälle.
00:13:48: Er hat immer einen Verrückfall, aber... ... ist ja nie davon weg gewesen.
00:13:56: Ja er hat mich belogen und das Vertrauen war dann einfach weg.
00:14:01: Und ich habe mich alleine gefühlt.
00:14:04: Hast du mit deinen Kollegen oder deiner Leute, wieso über das können reden?
00:14:10: Ich hatte zwei, drei Kolleginnen, die ich darüber gesprochen haben.
00:14:14: Aber sie haben die Situation nicht besser gemacht, weil sie niemanden helfen konnten.
00:14:18: Und eigentlich kann ich ihn wie auch nicht in schlechter Licht bringen bei ihnen, aber kann ja irgendwo gleich müssen.
00:14:24: Ja gerade weil du
00:14:24: so
00:14:25: lange mit ihm zusammen warst oder?
00:14:26: Ich meine, fünfzehn Jahre gesammelt hat und das ist wahrscheinlich auch nicht die Fahre von Anfang an zu erzählen sondern eine
00:14:31: Art Zeit.
00:14:32: Nein!
00:14:32: Am Anfang waren er nur er und ich gewesen... Er und ich gegen die ganze Welt.
00:14:36: Und dann ist halt das Vertrauen weg und dann ist es so... Wie machen
00:14:39: wir jetzt eher mich zwei gegen die Welt und das
00:14:43: an?
00:14:43: Er, ich und Kaunik.
00:14:46: Und irgendwann bist du alleine in der E-Gestand.
00:14:48: Du musst jetzt in einer Hand tragen und irgendwo durch ihn auch schützen.
00:14:53: Ja, irgendwo durch seinen Schützen, weil er ist ein gleicher und toller Mensch.
00:14:56: Es ist ja nur eigentlich das Suchtproblem, wo einfach grosses Thema geworden ist.
00:15:02: Aber nebst dem!
00:15:03: Er war so herzlich, er war so hilfsbereit.
00:15:06: Es wäre ein toller Mensch gewesen.
00:15:10: Also ist er immer noch nicht mehr kompatibel mit mir?
00:15:12: Ja, krass!
00:15:14: Und das muss man sich irgendwie eingestehen und ich finde es immer so spannend zu sehen.
00:15:19: Der Ratter Schwanz, der ist so ein Mensch, hat etwas mit Drogen und irgendeine ankörige Person, die sowieso dort ist und sagt so vielleicht... Jetzt bringe ich das an, um dich und uns zu retten.
00:15:32: Du bist mit deinen Kollegen da und die können dir wahrscheinlich auch sagen, was sie wollen.
00:15:36: Die können aber nicht retten von dem.
00:15:38: Jeder müsste es selber machen.
00:15:42: Aber wir sind halt Menschen und wollen irgendwie gut seien zueinander und brauchen den anderen.
00:15:46: Darum ist das immer so schwierig.
00:15:49: Spannend war in dieser Therapiestunde, für mich ... Ich hatte im Kopf immer so etwas ... Ich bin ja seine bessere Hälfte.
00:16:00: Ich bin seine Stütze und wir lieben uns... Also es hat doch Liebe eigentlich, dass sie, die ich retten
00:16:09: könnte.
00:16:09: Mega schöne Vorstellung!
00:16:13: Im Film
00:16:13: haben wir
00:16:14: schon.
00:16:15: Liebe wird immer so gross geschrieben und kann nicht was.
00:16:18: Und dann sind wir aber gesagt in der Therapeutin.
00:16:20: Liebe ist etwas langfristiges.
00:16:23: Wenn die Süchtigen den Drang haben, um etwas näher zu nehmen?
00:16:27: dann haut der Kick immer sofort rein.
00:16:30: Und das macht die Liebe wie nicht!
00:16:32: Und darum kann es wie nicht die Lösung sein für jemanden, der es wichtig ist?
00:16:36: Krass...
00:16:37: Das ist sehr schön beschrieben.
00:16:40: Was ich noch Spannend-Fans wissen zu sagen habe, er hat viel gelogen und in dieser ganzen Beziehung sind ... und wir werden das bewusst auch nicht im genausten Detail anschauen.
00:16:52: Aber kannst du dort ein bisschen?
00:16:54: Ich glaube, es gibt viele so.
00:16:56: Das Gefühl habe ich mit meinen Partnern nicht ehrlich mit mir oder meine Partnerin irgendwie.
00:17:01: Ich habe das Gefühl hier ist irgendetwas im Busch.
00:17:03: Ich spüre ... Meine Intuition sagt man etwas und gleichzeitig sagt man den Partner oder der Partnerin dann etwas anderes.
00:17:11: Ich kenne das auch von Herren, die das mit Frauen erlebt haben, was sie konsumiert haben.
00:17:15: Ich glaube das ist in sich ein Drogen, das einen mega zur Heimlich-Durrei ... Ich weiss auch nicht.
00:17:24: Es ist immer so ein bisschen ... Oh, ich mache das nur mit denen, die auch machen und... Man
00:17:28: kann auch in diesem Moment ja mega gut argumentieren.
00:17:30: Genau!
00:17:31: So Leute, die aufgeguckt sind, die können ja alles verkaufen und tun.
00:17:35: Also wenn du es nicht weisst, dass sie ... Du
00:17:37: musst den Menschen richtig gut kennen damit du weißt, wenn er heim ist oder nicht?
00:17:41: Ja Und du wirst ja richtig manipulativ, ja.
00:17:44: Kannst du das beschreiben?
00:17:45: Das Gefühl von ständigem Gefühl haben wir wieder belogen und man weiss jetzt nicht, was er sagt.
00:17:51: Ja, durch alle diese fünfzehn Jahre.
00:17:54: Das ist richtig schwierig.
00:17:57: Manchmal denke ich auf die Fünfte.
00:17:59: Aber ich konnte schon recht oft auf mein Bauchgefühl darauf gehen, dass wenn ich das Gefühl hatte, es sei etwas schief oder so ... Oder ein Wochenende weg.
00:18:12: Für sich mit dem Hund zählt
00:18:13: oder so?
00:18:14: Ja.
00:18:15: Ich habe aber dann im Nachhinein, weil er das Natel offen auf den Tisch geleitet hat Ich hatte ein SMS drauf, dass er vorher noch was ist geholt hat.
00:18:28: Also habe ich mich auch dann zum Teil gefragt, jetzt ist er alleine unterwegs?
00:18:31: Er konsumiert?
00:18:34: Tendierte mich eigentlich nicht!
00:18:35: Aber ich finde es gleich scheisse macht das einfach und sagt mir nicht offen...
00:18:40: Ja, es ist nur schon Gefahr, wenn man Autofahrt ersetzt.
00:18:48: Du hast mit ihm zusammen gewonnen und das bedeutet automatisch ... Man würde Menschen verlieren oder auch Tiere
00:18:54: schaden.
00:18:55: Könnte
00:18:55: etwas passieren?
00:18:56: Was auch immer.
00:18:57: Es gibt ja so viele Optionen.
00:18:59: An welchem Moment hast du gemerkt, dass hier zu mir sehr stark schadet und ich muss es ändern?
00:19:07: Mega schwierige Frage!
00:19:09: Hast du das immer gewusst?
00:19:10: Oder hast du es
00:19:12: irgendwie... Ich hatte die Hoffnung, dass es besser wird oder dass er es schafft aufzuhören.
00:19:16: Ähm... Aber irgendwann... ich glaube, begrabscht auch diese Hoffnung.
00:19:22: Also
00:19:23: sind die letzten drei Jahre eigentlich nur noch so saushalten gewesen?
00:19:25: Ja und wir hatten uns oft gestritten.
00:19:28: Die letzten ... sag jetzt mal zwei-drei Jahre.
00:19:30: Ich hätte eigentlich vorhin schon beziehung beenden können.
00:19:33: Und irgendwann ist dann einfach halt zwei-, dreieinhalb Jahre später zu kommen, wo Was sie fast zum Überlaufen gebracht haben, was aus mir geschossen ist, dass es beendet ist.
00:19:42: Ja jetzt etwas Beziehungsgeschehen oder was du weisst das hat's fast zum überlaufen gebraucht?
00:19:49: Es war die seiste Gabel, ich bin nach dem Training heimgekommen und habe dann wieder diskutiert... ...und da bin ich einfach explodiert!
00:19:57: Aber ich könnte dir den Grund genau nicht mehr sagen.
00:19:59: Und wie ist das für ihn?
00:20:00: Hat er das ernst genommen so nach fünfzehn Jahren?
00:20:01: Zerrscht
00:20:02: nicht!
00:20:02: Und dann aber mit der ganzen Gabel noch diskutiert.
00:20:04: Ich bin dann ins Bett, weil ich sie am nächsten Tag wieder trafen muss.
00:20:08: Er hat vorgeschlafen und dann aber im nächsten Morgen bin ich bei meiner Meinung geblieben.
00:20:14: Und dann war es eigentlich fix, aber wir haben nach den nächsten Tagen immer noch diskutiert.
00:20:20: Weil ich auch nicht gleich die Welle ausschmeißen kann!
00:20:22: Es ist ja heute gleich in seiner gemeinsamen Wohnung gewesen.
00:20:25: Jetzt musst du erst mal schauen wie er sein Leben wieder wollte... Neu ausrichten?
00:20:29: Ja.
00:20:29: Habt
00:20:29: ihr das akzeptiert oder gemerkt, dass du bleibst bei deiner...
00:20:35: Er hat es wahrgenommen, aber es akzeptiert, weiss er nicht.
00:20:40: Er hat versucht noch die nächsten Wochen darum zu kämpfen und sogar Monate danach.
00:20:45: Aber für mich war klar, dass es keinen Weg zurück
00:20:48: gibt.
00:20:48: Wie fühlte sich das an für dich?
00:20:50: Wann hast du diese Entscheidung getroffen?
00:20:53: Entweder ist er traurig oder sehr leichter?
00:20:58: Es ist auch ein gewisser Teil trauriger als ich dachte ... Scheisse, jetzt habe ich fünfzehn Jahre weggeschmissen sozusagen!
00:21:06: Aber es war schon der grössere Befreiungsschlag.
00:21:14: Ich bereue uns auch überhaupt nicht, ich bin happy so wie sie ist!
00:21:18: Das einzige Mal, was ich bereue, ist dass ich es vielleicht nicht zwei oder drei Jahre früher gemacht habe.
00:21:21: Das haben wir gerade gefragt, bei euch das zu lange den Schritt nicht gemacht hast?
00:21:26: Oder kannst du mit dem sagen, hey, das hat's halt gebraucht.
00:21:29: Das ist deine Toleranzzeit.
00:21:31: Ja, meine
00:21:32: Toleranze war ja.
00:21:35: Es war nicht alles scheinbar in den letzten zwei, drei Jahren.
00:21:37: Wir hatten immer noch sehr gute Momente miteinander.
00:21:40: Was hattest du von so... Du hast sicher die Haftbefehl-Doku auch geschaut?
00:21:44: Ich auch.
00:21:45: Die mussten tänzen gerade.
00:21:45: Hast du auch gerade
00:21:46: am Anfang nicht geschaut.
00:21:48: Okay also bei der Haft befehldoku geht es darum wie viel der Haftenbefeil konsumiert.
00:21:54: Also schlussendlich verliert das Leben fast mehrmals wegen Koks und am Schluss wird eigentlich seine Frau mega gelobt Ich würde sagen vor allem von der männlichen Welt, weil es heisst ja, das ist noch eine richtige Frage.
00:22:07: Du bist so loyal!
00:22:08: Genau, wohl so loyal bei Ihrem Mann bleibt durch das alles.
00:22:11: Ich glaube, wie halt auch fünfzehn Jahre bei jemandem bleiben, der immer wieder ein Konsumproblem hat und eben dann so seine Verhaltensweise, die durch den Konsumprojekt sind auf dich auch sich abferben oder auf sein Verhalten dir gegenüber?
00:22:27: dass wir in dieser Zeit auch sagen können, wow, auf fünfzehn Jahre das auszuhalten.
00:22:31: Wow, du bist mega stark!
00:22:33: Bist du so eine starke Frau?
00:22:35: Ich
00:22:35: habe es schon von vielen gehört, weil er ein Spezieller war vom Temperament her und so ist er recht laut und nimmt die Leute auch ein... ich will nicht sagen der Platzhörer, aber er hat gewisse Energie, die man wahrnimmt.
00:22:50: Darum ist er meistens etwas im Mittelpunkt oder hat ihn auch relativ ausreden lassen.
00:22:55: Du musst halt schauen, dass du zum Wort kommst.
00:22:58: Und das haben schon auch viele gesagt am Schluss... Krass!
00:23:01: Wie lange du das ausgehalten hast so?
00:23:03: Ja und hattest das aber auch gerne... Also weisst du, ich habe auch gern in dieser Rolle gesehen von so Ich opfer mich für ihn auf, ich bin da für ihn.
00:23:11: Ich bleibe ihm auch wenn es schwierig ist.
00:23:13: Ich glaube das Gefühl gespürt viel Frauen.
00:23:15: Manchmal ist fast ein bisschen gern, nicht das Leiden von jemandem Aber so das Gefühl von und ich helfe mir jetzt.
00:23:23: Teils teils ja.
00:23:24: also weil es ist halt wie auch Ich bin auch recht eine hilfsbereite Person.
00:23:28: Und wenn ich jemandem helfen kann, mache ich das sehr gerne.
00:23:32: Aber ... Ja?
00:23:36: Es sollte ja nicht deine Lebensaufgabe sein, jemanden mit Ständig zu helfen.
00:23:40: Auf keinen Fall.
00:23:42: Darf ich noch mal schnell aufs Thema Sex und Kokain zurückkommen?
00:23:46: Wie hat das euch in Beziehung geprägt?
00:23:48: Ist das auch ein Punkt gewesen, den du nicht weiterheben konntest?
00:23:52: Ja!
00:23:52: Jaa... Ähm... Er hätte es gern mal ausprobieren können dass er auch mit mir Sex sein darf.
00:24:04: Das ist für mich das No-Go.
00:24:07: Ich war noch etwas frech, da dachte ich nicht mehr, was der sagt, wenn ich sagen habe, ich mache ein Raunlandparade um zu schauen, was kommt.
00:24:17: Du hast nie
00:24:18: geguckt?
00:24:19: Nein.
00:24:20: Und
00:24:20: hast du ihn viel gesehen?
00:24:24: Eigentlich nicht.
00:24:26: Manchmal hat er es nach Hause gemacht ... Am Anfang hatte ich mega Mühe.
00:24:33: Irgendwann dachte ich, lieber machst du zu Hause als Dossiger hier.
00:24:38: Nein, ich sah einen live vor mir.
00:24:44: Und dann hast du gesagt, sorry, ich habe dich abgelehnt?
00:24:46: Ja,
00:24:46: das war immer
00:24:47: so.
00:24:47: Du machst es auch alleine, hast du ihn
00:24:49: gesehen!
00:24:49: Nein, er hat mich keine Parage gemacht.
00:24:51: Nicht?!
00:24:52: Was hat er denn?
00:24:53: Er wollte
00:24:54: mich doch schützen, dass es nicht sein soll machen.
00:24:58: Okay.
00:24:58: Habe ich auch noch Spannung gefunden?
00:25:00: Ja!
00:25:00: Und er hat aber ... Wie kann man davon verstanden, dass er immer zu Hause mit dir Sex hatte?
00:25:05: Er wollte ja.
00:25:06: Aber sobald ich gemerkt habe, dass es zu Hause ist, habe ich mich abgelockt.
00:25:10: Ich kann nicht kennenlernen.
00:25:12: Die Pannumme funktioniert.
00:25:13: Ich weiss nicht ... Keine Ahnung wie es auf Koch-Sex-Tag sein muss.
00:25:17: Ich habe schon viel gehört, dass das besonders ... Ich weisse doch auch nicht, dass wir in der Hemmungsloser sind oder was auch immer.
00:25:22: Aber ich muss doch eigentlich dann... Wenn du das unbedingt willst, weil sie das beide spüren, wenn du das so toll findest.
00:25:31: Aber ja auf der anderen Seite auch schön hat er den Velos zu dieser Substanz.
00:25:35: Also mega speziell.
00:25:37: Es ist etwas widersprüchlich?
00:25:40: Ja schräg.
00:25:42: Hat er dich auch betrogen durch seine übermäßigen Lust, die noch vom Cocktail gesteigert wurde?
00:25:50: oder was hast du für deine grössere lust?
00:25:52: Oder sind Kokain?
00:25:53: Es gab zwei
00:25:58: Situationen.
00:25:59: Bei den einen weiss ich, was er mich betragen hat und bei anderen bin ich mir nicht sicher.
00:26:03: Aber ich würde meine Handschuhe uns fürlegen, dass es passiert
00:26:07: ist.
00:26:07: Hast du das Gefühl, er war schon vor dem Kokain ... Du weisst ja auch nicht wie er vorher war, aber hast du das Gefühlen, dass Kokain ihn zu so einem Lustmolch gemacht hat oder ...
00:26:18: Ich sage, es ist ein Mitgrund.
00:26:20: Ich
00:26:21: habe das Gefühl, der Auslöser ist immer so etwas in der Kindheit.
00:26:27: Er hatte sonst schwierige Kinder und ich habe das Gefühle, wie er es dort fenteil gefunden hat, sondern verarbeiten oder damit klar zu kommen.
00:26:38: Ja eben auch hier wieder ... Es ist wahrscheinlich etwas, was du dir vor fünfzehn Jahren lange Gedanken gemacht hast, warum und wieso.
00:26:44: aber Schluss am Ende selbst.
00:26:45: ja wieso auch ein bisschen... Ich weiss nicht, wie es für dich heute ist.
00:26:51: Aber ich bin froh, dass wir diese Gedanken nicht machen müssen.
00:26:55: Warum wirst du die Menschen für sich selbst verantwortlich machen?
00:27:01: Was betreibt ihr?
00:27:03: Gibt's jemanden, der im Zurseite steht oder bist du so wie ... Nein!
00:27:09: Das ist nicht mein Job.
00:27:10: Wir haben heutzutage noch Kontakt.
00:27:13: Nicht oft, aber sagen wir mal eine ist immer nach halben Jahren.
00:27:17: Gehören wir uns?
00:27:20: Ich bin froh,
00:27:22: dass ich das Problem nicht mehr habe.
00:27:24: oder die Gedanken zum einfach das Gefühl auch geht es ihm gut.
00:27:28: Oder kommt er klar und und und Bei uns war es auch ein Thema Familieplanung Aber für mich so klar waren Kokain- und Familienplanung gar nicht.
00:27:38: Darum hat mich das dort auch schon abgelockt.
00:27:39: Und das hast du mir auch so verkommuniziert?
00:27:42: Nein, seit langem haben wir es versucht und dann ist wieder das Kogs-Thema mehr zum Thema geworden.
00:27:50: und dann habe ich, wie man es sagen soll, dass es nicht passiert.
00:27:53: Wie ist es, wenn du immer noch denkst, es hätte vielleicht sein können, dass wir eine Familie gegründet hätten und es war kurz davor ...
00:28:03: Ich will mir eigentlich die Gedanken gar nicht mehr machen, weil ich bin froh ist es nicht so.
00:28:07: Was würdest du Frauen in einer ähnlichen ... Weisst du wenn?
00:28:09: was mich freut jetzt von dir zu hören ist dass es ... Es ist auch nie handgreiflich oder so geworden?
00:28:14: Nein.
00:28:15: Also das tönt irgendwie.
00:28:16: wieso nachher ein Bezieh mit jemandem, der keinen nimmt und was auch nicht schön redet aber wo irgendwie wie gleich noch Liebe Platz gehabt hat, wo es auch mal Zeit ohne diese Drogen gegeben hat.
00:28:30: Darum verstehe ich auch, dass sie sich auch eine gewisse Zeit vielleicht richtig angefühlt hat.
00:28:36: Jetzt bist du gleich gegangen.
00:28:37: Was würdest jetzt Frauen in so einer Situation raten?
00:28:40: Was ich mir nie genug geschlimm ist zum wirklich gehen aber auch nicht genug.
00:28:44: gut um so voll zufrieden bleiben?
00:28:49: Mega schwierig!
00:28:53: Es ist halt... Ich habe wie nichts anderes gekannt, weil es meine erste richtige Beziehung war, als ich mit Seventeen eingegangen bin.
00:29:00: Wenn aber etwas anderes kennst leicht ist und wo du dich nicht gross anstrengen musst, dass einfach auch der Zusammenhalt und das Vertrauen in die Beziehung ist.
00:29:13: Wenn du das nicht hast dann
00:29:14: ...
00:29:16: Also wenn du dich keine lassen kannst und immer das Gefühl hast, du als Frau musst immer alles stimmen, musst dich selber fragen, will ich, dass die nächsten zehn, zwanzig, dreizig, vierzehn Jahre noch weitermachen?
00:29:28: Aber so genau das, man kennt vielleicht nichts anderes.
00:29:31: Es gibt wahrscheinlich sehr oft, dass es die erste Beziehungszeit und alle waren schon so.
00:29:38: Und dann, woher kommt man das Vertrauen über dass es irgendwo etwas gibt für einen und nicht so ist?
00:29:45: Ich glaube die Angst vor ...
00:29:46: Das Risiko hat immer.
00:29:48: Wird's
00:29:48: überhaupt besser wenn ich gehe oder gehört sich das einfach so?
00:29:52: Ich glaub das kann man einem Menschen halt nicht geben, wenn er es noch nie gespürt hat!
00:29:58: Ich bin auch selber in Therapie gegangen.
00:30:01: Ich habe gemerkt, es tut mir nicht gut.
00:30:04: Und du musst wie auch für dich selber mal... ...in dich hinlassen zu schauen was brauchst eigentlich?
00:30:11: Was tut dir gut?
00:30:12: Wo fühlst du dich wohl und woher willst du?
00:30:14: Oder was für ein Teampartner wirst du an deiner Seite?
00:30:19: Du musst dort eigentlich anfangen bei dir selbst.
00:30:23: Ja, das ist so deine Traumvorstellung.
00:30:25: Ich finde, was hilft dort immer so zu sagen bist Kannst du dir eine Zukunft vorstellen mit dem Menschen, der jetzt gerade vor dir ist?
00:30:35: Oder mit einer idealen Version von diesem Mensch.
00:30:38: Wo du gerne hättest, wenn sich noch Y und Y und Z ändern würden?
00:30:44: Ja.
00:30:44: Ich meine, Menschen können sich ja ändern!
00:30:47: Absolut.
00:30:48: Sie müssen sie selber wählen.
00:30:49: Genau.
00:30:50: Und ich weiss nicht, wie es bei euch war.
00:30:53: Es gab wahrscheinlich immer wieder so die Zeiten, wo du auch dich genossen hast.
00:30:58: Aber wenn man das wahrscheinlich merkt ... Traure nur an der Anfangszeit oder was ich liebe.
00:31:08: Wenn man sich auch selber gehört, wenn wir dann vor den Kollegen davon erzählen und die Argumente sind ja, aber ich liebe sie.
00:31:15: Aber es gibt keinen Grund für etwas, das dieser Mensch gut tut.
00:31:19: Ich glaube, auf das muss man irgendwie aufmerksam werden.
00:31:25: Irgendwann schnallt man es selber, aber man weiss halt einfach auch nicht wann.
00:31:27: Du weisst ja auch nicht genau was ist das dann gewesen?
00:31:30: Irgendwen hat es gelangen.
00:31:32: Ja
00:31:32: und es ist mega schön dass du das ... Man kann irgendwann einen Schluster durchziehen oder wie du sagst, bist froh.
00:31:41: Bist froh darum!
00:31:43: Also ich bin auch froh daran die Zeit, in der ich mit ihm erlebt habe.
00:31:46: Es waren auch schöne Zeiten.
00:31:50: Wir sind sogar verlockt gewesen.
00:31:51: Ah, krass!
00:31:53: Krass.
00:31:54: Er hat sich mega gemerkt, er war auf der Weltreise.
00:31:59: Ja?
00:31:59: Du hast wie eines mal ja gesagt ...
00:32:01: Ja gesagt, ja.
00:32:02: Und dann kam mein Thema Kokain wieder rein.
00:32:04: Er
00:32:05: war dort auf die Weltreis und machte den Antrag nachher das Bergab.
00:32:09: So krass!
00:32:10: Das ist ein Schritt zu führen, wenn man merkt, okay... Ich habe zwar ja gesagt aber es ist nicht so richtig, ich finde das ultra stark von dir Liebe Sarina.
00:32:25: Ja, ich glaube da können wir uns eine Scheibe abschneiden, dass auch nach fünfzehn Jahren nicht spät ist um zu sagen hey und so stelle ich mir halt meine Zukunft nicht vor oder eben mein Teamplayer wie du es schön gesagt hast und das Richtige für sich zu finden.
00:32:38: wie geht's jetzt durchs Leben?
00:32:40: Hast schöne Freundschaften oder Partner oder was?
00:32:43: Ich bin einem kennenlernen
00:32:44: ja
00:32:46: und er ist mega Gentleman.
00:32:48: Er hat
00:32:49: ihn gefragt aber guckst!
00:32:50: Das ist schon erstes Abend das erste Date.
00:32:54: Wir haben
00:32:55: ein Drogenproblem.
00:32:57: Nein, ich habe ein super Songband alles gehört!
00:33:01: Also merkst du das ist auch etwas was dich weiter prägt und wo vielleicht auch ein grosses Thema ist, welches wir in zukünftigen Beziehungen
00:33:10: mitnehmen?
00:33:10: Ja es ist für mich wirklich ein
00:33:12: No-Go.
00:33:14: Und zu vertrauensmässig, so wie du das Vertrauen verloren hast in dieser Beziehung, wie hast du die Gefühle mit dem ... Wird es andere vertrauen können?
00:33:26: Oder ist das etwas, was die Erfahrung durch die Mühe hat?
00:33:30: Ich verwirsche mich zum Teil, dass ich ein bisschen Mühe habe.
00:33:34: Weil ich einen Park-Innausschnitt der Frühener-Erraschstürerkopf gönne.
00:33:42: Aber ich versuche es wirklich zu vertrauen, wieso auf Null zu stellen und von Null anfangen und ihm das auch gegenüber so zu geben.
00:33:50: Ich habe jetzt
00:33:52: eine gute Partie.
00:33:54: nenne
00:33:54: ich jetzt das, weil er sagt immer wo er ist mit wem er ist ohne dass sich das irgendwie fragen.
00:33:59: Das hilft ja mega wahrscheinlich zum Grunddienstsetzen oder dort das Minus, was du vielleicht noch hast schon ein bisschen aufstocken.
00:34:08: Wie sieht es wieder im Thema Betrügen aus?
00:34:10: Hast du das Gefühl... Dort hat ich auch viel mit Vertrauen zu tun.
00:34:15: Man möchte nicht in einer monogamen Beziehung leben.
00:34:17: Ist ja wieder etwas anderes.
00:34:20: Mit deinem Ex war es in einer Monogamenbezieh.
00:34:22: Als er dich betrogen hatte, konnte man das aufs Kokain schieben?
00:34:28: Oder wie hast du das nachher?
00:34:31: Ja ich habe es aufs Koks gerobben.
00:34:34: Aber innerlich hat es mich schon zerstört.
00:34:41: Aber kann man sie sagen, du schaust eigentlich nicht mit mir selber zu.
00:34:44: Es ist einfach ... Wenn er so gesteuert ist dann halt im Moment.
00:34:48: Er braucht es halt, ja.
00:34:50: Sonst der Sex-Kick
00:34:52: und den
00:34:52: Drogenkick.
00:34:54: Es stöhnt sehr fest nach alles im Entschuldigen.
00:34:59: Er
00:35:00: ist halt so... Ja.
00:35:00: Jetzt sollen
00:35:03: sie jetzt vielleicht mega krass, wenn ich das sage?
00:35:05: Aber lieber hat er's mit einer gemacht anstatt mit mir, die ihr darauf hingewiesen habt!
00:35:12: Ah, krass.
00:35:13: Wieso denn?
00:35:14: Ich finde das
00:35:17: einfach ekelig.
00:35:18: Es grausen
00:35:18: mich in dieser Konstellation zusammen.
00:35:20: Oder
00:35:21: weil es nicht so eine andere Version ist?
00:35:24: Also
00:35:25: im Schalter,
00:35:26: wo ein Kleiner
00:35:26: ist...
00:35:27: Ich verstehe dich so gut!
00:35:28: Ich weiss das nur.
00:35:29: in einer Beziehung hatte mein Ex viel Gift gehabt.
00:35:35: Es ist schon nur das Gefühl, dass er mir jetzt das Gras bringt.
00:35:39: Er geht mit dem auf den Balkon raus und dann kommt er zurück in eine andere Form.
00:35:45: Ich bin immer schlafen, ich wollte gar nicht wissen wie der Verfälscher drauf ist.
00:35:50: So wie
00:35:53: normal?
00:35:54: Ja, Sarina gibt es etwas was du hast.
00:35:56: Ich habe durch die Erfahrung das ist etwas wo du möchtest loswerden, wo du möchtest weitergehen, allen Leuten, die ähnliches erleben oder jemanden treffen werden und zu Hürden haben, wie du sie gehabt hast.
00:36:13: Was ist so deine ...
00:36:14: Was mir wichtig ist als Botschaft für alle anderen Frauen, Männer oder wie auch immer in so einer Beziehung.
00:36:22: Das einfach klar ist, dass Liebe nicht die Lösung ist, weil es den Kick der Drogen schneller einhält und dann gleich der Drang danach ist.
00:36:31: Und das überhaupt nichts mit euch zu tun hat, das nicht selbstpersönlich ist.
00:36:37: Schwierig im Sommer noch einen Moment aber es ist wirklich so... Aufs eigenen Bauchgefühl kannst du immer
00:36:44: raus.
00:36:46: Das ist das, was mir letztens jemand gesagt hat, in einer ähnlichen Situation zu sein.
00:36:51: Ich weiss, ich werde gegen Drogen zweiter Platz machen.
00:36:56: Und
00:36:56: das ist so?
00:36:57: Zugang.
00:36:58: mit dieser Einsicht ist es wahrscheinlich immer noch schwierig zum Garen je nachdem aber wie man es bei dir sieht, dass es lohnt sich und irgendwann... Irgendwann
00:37:10: ist es das Einzige, was man machen kann, um sich
00:37:13: aus dem Musik
00:37:13: zu ziehen.
00:37:14: Es braucht Zeit wie für
00:37:15: alles!
00:37:20: Das war die Geschichte der Sarina und es ist krass, sie ist mit diesem nicht alleine.
00:37:24: Ich habe in den Zahlen gelesen, dass Zehntausende von Menschen in der
00:37:26: Schweiz führen oder haben
00:37:28: schon ein Liebesbeziehung
00:37:29: hinter sich mit einer drogeabhängigen Person.
00:37:32: Diejenigen, die betroffen sind, wissen wahrscheinlich, wie schwer das ist.
00:37:39: Ja, ich weiss auch, du hast ja immer wieder in der Tromfahl von so einer Beziehung oder relativ lang hergeführt, wo es dir ähnlich ging und nicht wahrscheinlich den Ausstieg so schnell gekommen ist, wie er hätte sollen?
00:37:55: Ich glaube nach so ... Das ist bei mir ... Es war also schon lange her.
00:38:03: Ich habe es dort mal so gut rechnen.
00:38:05: Rückblickend nach dem
00:38:06: ... Das ist schon dreizehn Jahre.
00:38:07: Oh mein Gott, wirklich?
00:38:09: Ja, vierzehnt sogar.
00:38:10: Lange, ein halbes Leben!
00:38:12: Aber weisst du jetzt, wenn ich diese Geschichten von vielen anderen Frauen höre, merke ich, dass es doch... Ich glaube, dass du die Hocke bleibst und dann wird es immer schwieriger je länger.
00:38:27: Nach einem Jahr oder anderthalb habe ich es geschafft mich zu trennen auch.
00:38:33: Im Nachhinein hat sich sehr viel herausgestellt, dass das auch viel mit Betrügen
00:38:40: ist.
00:38:41: auch Geschlechtskrankheiten von anderen Auffangen.
00:38:47: Die Zeug ist im Nachhinein rausgekommen, und ich muss sagen, so bin ich froh.
00:38:51: Es ist so fest eskaliert ... die andere Partei gefunden hat, nein das geht nicht mehr.
00:38:56: Aber ich war wirklich so ein Freiheitsschlag für mich.
00:38:59: Ich war in diesem Jahr mit einem Mann zusammen, der an meiner Stabung, wo ich ihn kennengelernt habe, schon alleine gezogen und ich wusste es
00:39:07: von Anfang
00:39:08: an krass.
00:39:08: Du bist ja in dem Alter so achum lustig, ich weiss noch kiff auch auch.
00:39:12: Achja!
00:39:13: Und ich habe alle meine Kolleginnen gesagt, damit wäre ich nicht lang, also weisst du, ich gehe mit dir aufs Date, mal schauen, aber sicher nichts Ernstes.
00:39:19: schaut ihr doch an?
00:39:21: Dann hab ich steht ... Du hast ein paar Dates, man kommt sich näher.
00:39:26: Dann lernt du zuerst so sein Umfeld kennen, merkst
00:39:29: du?
00:39:29: Die sind alle so... Wilds
00:39:30: aber kaputt!
00:39:32: Aber hat es eigentlich Spass gemacht zum Anfang von zwanzig Jahren?
00:39:36: Es ist schwierig, dass die Erinnerungen so sind.
00:39:38: Ich glaube sehr fest negativ.
00:39:41: Ich glaub, es fühlte sich cool an.
00:39:45: Aber es ging so schnell.
00:39:47: Es war wirklich nicht lang.
00:39:48: Ich habe dann sehr schnell seine ... Familie kennengelernt, oder zumindest Mutter.
00:39:53: Und gemerkt ist wirklich das Kaputt zum Feld und es war mega schnell.
00:39:59: schon nicht Spass, sondern ich bin die Einzige, die dem hierher helfen
00:40:05: kann.
00:40:05: Mega-mega
00:40:06: schnell!
00:40:06: Du
00:40:06: weißt in diesem jungen Alter hast du diese Verantwortung schon gespürt.
00:40:09: Ich
00:40:09: habe das in diesem Alter gebraucht gehabt.
00:40:10: Ich glaube auch schon darüber geredet.
00:40:12: Ich war sehr fest früher so wie ein Bezieh.
00:40:19: Da muss ich irgendwie über den Pfiff dieser Person zu stehen, auch nicht so viel Nähe und Verletzlichkeit zu lassen.
00:40:25: Ein Partner muss für mich ein Projekt sein mit einem Problem.
00:40:29: Und dann habe ich können sagen ... Ach du weißt so... Du hast es jetzt
00:40:33: nicht im Griff
00:40:34: aufgerufen?
00:40:34: Ja!
00:40:35: Und so fordernder sei, weil das vielleicht auf andere Ebene nicht gegangen ist.
00:40:40: Ja, was auch immer ultraspannend.
00:40:42: Aber es ist wirklich dann auch schnell so geworden, dass er zwar sein Leben noch knapp im Griff hatte aber immer sehr knapp und so immer wieder Billett abgeht, Autobillett, immer wieder so viel gefällt beim Job als er fast gekühnt wurde.
00:40:56: Dann Urin, Proben, Suchtberatungen weil ich Druck gemacht habe...
00:41:01: Und was haben die denn dort gesagt?
00:41:04: Das weiss ich eben nicht, weil ich glaube, er ging auch sehr oft einfach nichts und hat mir gesagt, er sei gegangen.
00:41:10: Also
00:41:10: du hast im WSU quasi das Ultimatum gestellt.
00:41:12: Du gehst jetzt, sonst ist es schwierig oder?
00:41:14: Ja!
00:41:14: Es ist von mir aus die Initiative gekommen und ich möchte mir, dass du etwas anderes bist.
00:41:18: Das ist schon so oft
00:41:19: so... Und Tronie sorry, das können wir euch einfach sagen, weil es schreiben immer wieder Leute auch Beziehungskrisen haben.
00:41:24: So ja, ich will mit meinem Freund in Therapie aber ich will nicht.
00:41:26: Im Fall wenn ihr diesen Sinn, den müssen die Menschen zwingend zu was machen, dann könnt ihr sagen, es geht schon als beistriger
00:41:31: nicht.
00:41:32: Ja, das ist wirklich so wie in einem Hamster Relief.
00:41:34: Wenn du rennst und verbrauchst Energie und steht nebenan und will nicht mal in das Rad einsteigen.
00:41:41: Also es ist wirklich... Es sind dann so einzelne Aussage, ich weiss es ist schwierig als es sein kann, wenn er mir gesagt hat ja du bist einfach die einzige, die mich aus dem kann ausholen Und das langen dann schon wieder zum sagen Ja!
00:41:58: Dann mache ich doch das Aber wirklich wähle.
00:42:01: Ich meine wenn jemand mit dir vom Ausgang heimkommt und am Morgen am Zehn verwachst du und er ist nicht um weil er noch einmal auf Drogen losgefahren ist, an den After-Houen.
00:42:11: Dann weisst du, die Person will das nicht!
00:42:13: Sie wird nicht aus ihrer Kulfe.
00:42:15: Und ja ... Ich glaube ich bin dort etwas zuzwungen worden auch.
00:42:20: Es ist so toxisch und laut und dramatisch.
00:42:26: Wir haben es so festgestritten.
00:42:27: Ich habe ihm auch wie Sachen in der Wohnung rumgerührt.
00:42:32: Das ist so eskaliert, dass diese Trennung von beiden Seiten rauskommt.
00:42:37: Und zum Glück.
00:42:38: Zum
00:42:39: Glück?
00:42:39: Ich wollte sagen, man denkt sich immer so, vielleicht beschränkt es sich das auf die Anfang der Zwanziger und wir sind etwas wilder und wenn ... Ja, weil's bei vielen ist, wird man gesetzt.
00:42:52: Wir wissen aus verlässlichen Quellen, dass er immer noch genau das gleiche Leben führt.
00:42:57: Ja, ich glaube sogar schlimmer.
00:42:58: Auch in einer Beziehung ist diese Person auch am Leiden.
00:43:04: Das ist so nichts, was in diesem Alter noch.
00:43:11: Da kann irgendetwas in deinem Leben gerade am Gewackel sein und dann bist du wahrscheinlich anfällig auf einen solchen Beziehung oder die Person.
00:43:20: Also weisst du ... Er war ein gut aussehender Mann.
00:43:25: Er hat seinen Charme und man ist so schnell drin.
00:43:30: Wenn er drin ist, ist es einfach so schwierig zu rauskommen.
00:43:35: Das ist meine Erfahrung mit dieser Art von Beziehung.
00:43:40: Aber ich glaube noch mal etwas ganz anderes ... Wenn man es noch näher hat, wenn das nicht eine Partnerschaft ist ein Liebesbeziehung.
00:43:51: Wo man kann sagen ich trenne mich sondern wenn das im familiären Umfeld ist und ganz ehrlich jetzt nicht vorher mit ihr abklärt was okay ist.
00:44:01: aber ich weiss nicht wie viel du magst erzähle.
00:44:03: ich weisse dass das Thema Es sind so viele Leute involviert und das muss man mir bedacht machen, aber vielleicht ... Ich meine, du hast auch genug Erfahrungen mit diesen Themen.
00:44:15: Ja!
00:44:16: Also, Mutter, zuerst mal einfach danken, dass du von deinem erzählst, weil ich glaube, wir wissen es auch, dass die Leute Mut gemacht haben.
00:44:23: Soll mich wissen, wie genau die Frauen, die in dieser Beziehung stecken, dir schreiben?
00:44:27: Und wo sie froh sind, dass sie an Tara Masi wissen.
00:44:31: Die Podcast-Folge ist rausgekommen.
00:44:34: Darum haben wir schon ein paar Mal die Folgen gesagt, man kann es nie genug sagen, ihr seid stark zum Gehen und wenn sie so ausgeruht, wie Sie genau wissen, dass es zu fest schon ausgerufen ist, dann geht's.
00:44:47: Gott sei Dank kam das bei dir irgendwann.
00:44:52: Und ja ... Danke?
00:44:54: Ja, nein.
00:44:55: Das ist ein Lied, der auch so legitim ist eigentlich... in einer Familiensituation, wo man auch sagen kann, wenn jemand einem sehr fest schadet.
00:45:08: Wie ist die Toleranz?
00:45:11: Ist sie noch mal ganz anders?
00:45:16: Leute, es ist das grösste Geheimnis, was ich mit mir umgetragen und so blöd gesagt habe, weil ich durch meine Familie weiss ... dass es nicht allen wohl wäre, wenn ich über das reden würde.
00:45:29: Ich glaube, die Person, die selber betroffen ist, hätte wahrscheinlich sogar nicht mal so ein Problem damit, weil diese Person auch sehr gerne in dieser Opferrolle drinsteckt meiner Meinung nach.
00:45:41: Aber ja, es ist etwas, was unsere Familie seit der Runde ... Ja, jetzt doch schon sieben Jahre stark beschäftigt und vor dem war auch immer wieder Thema.
00:45:56: Ich kann nicht genau sagen, wer es ist.
00:45:58: Aber es ist jemand, der mir steht, die aber eigentlich aufgrund dieser Drogensucht und dem Verhalten, das sich wegt dieser Drogen-Sucht entwickelt hat oder das Verhalten in dem diese Person zu den Drogesuchten bewegt hat.
00:46:16: Mir persönlich sehr schwer macht eine persönliche Bindung zu diesem Mensch zu pflegen, weil ich ... weil ich so viel Traur und auch Wut und auch Schaden davon trage, die mich lange nicht trauen, dass es so wie gesagt habe, dass ich darunter leide.
00:46:37: Es ist natürlich ... Man denkt sich in erster Linie leidet diese Person darunter, die drogen nimmt.
00:46:44: Aber ich fand das so krass.
00:46:45: Und dann als
00:46:45: Zweites alle anderen?
00:46:47: Genau!
00:46:47: Dann denken wir die Leute, die noch näher sind oder involvierter sind, aber man steckt dort mit drin.
00:46:54: Es nimmt einen sehr, sehr grossen Teil von unserem Familienleben ein.
00:46:57: Das ist das Thema jedes Mal omnipräsentisch und ich finde es so crazy oder bin froh, dass wir diese Folge machen.
00:47:04: Ich denke, es gibt nicht viel Literatur... oder auch nicht viel Anlauf zu stellen.
00:47:10: Ich bin super froh, dass ich tatsächlich in die Zuchtberatung ging wegen dem.
00:47:15: Es ist inspiriert aus diesen Folgen gewesen.
00:47:18: Ihr werdet es dann noch hören?
00:47:20: Genau!
00:47:20: Das wird dann die letzte Folge sein.
00:47:22: Wir haben sie aufzeichnet und haben das Herz erledigt.
00:47:26: Ich muss noch etwas warten.
00:47:27: Genau,
00:47:27: ein bisschen warten... Und das war gut.
00:47:33: Es ist doch wahrscheinlich noch mehr um als ich denke, die mich prägt.
00:47:39: Und eben auch einfach die Rechtbefertigung.
00:47:40: Ich hatte dann so wie diese Geschichte erzählt und sah den Blick dieser Frau, der mich betreut hat.
00:47:49: Das war eine Sozialarbeiterin.
00:47:52: Sie hat mich wie einfach mal schnell angeschaut und gesagt, wieso?
00:47:56: Haben Sie sich gerade etwa hundertmal entschuldigt, dass sie überhaupt da sind?
00:47:59: Das ist im Fall nicht normal, dass man das durchmacht.
00:48:03: Und es hat mir irgendwie ... wie so ein Gefühl gegeben, es sei okay, zu mir darüber reden und ja... Also Leute, es ist ein laufender Prozess und ehrlich gesagt sieht es jetzt gerade auch nicht danach aus, dass es sich irgendwie auflöst oder dass es dieser Person besser geht leider, sondern ich würde schon in der Gegenteil behaupten, dass er schwert eigentlich die Familienverhältnisse immer noch mehr und es wird wirklich ein schindkes positives Ende zu nehmen.
00:48:30: soweit.
00:48:31: Es ist etwas, was mir mega Sorgen macht für die Zukunft.
00:48:35: Und darum habe ich das irgendwie auch so festgeschätzt, dass wir diese Serie machen können, sich mal mit den Leuten austauschen, die endlich das erlebt haben.
00:48:47: Ich glaube, das ist so wichtig!
00:48:48: Also meine ... Du hast glaube lange wenig erzählt?
00:48:56: Ich weiss, wie lange das Thema ist und wie oft es auf die Seite geschah.
00:49:02: Wie hat sie in den letzten Monaten viele Mädchen mitbefasst?
00:49:08: Und ich finde das sehr schön!
00:49:12: Ich bin so verdammt stolz auf dich, dass du auch das jetzt erzählst.
00:49:15: Und ich glaube, hier ging es immer darum ... um die Familie zu schützen, weil das werden wir nachher auch hören.
00:49:24: Das ist nicht eine Entscheidung, in der man leid trifft, wenn man über das spricht aber für dich selbst.
00:49:30: Wenn du merkst, dass es dir gut tut zum drüberreden.
00:49:34: Und eben den Austausch, dem etwas hilft.
00:49:37: und ich glaube das.
00:49:38: Ich glaube auch.
00:49:39: Weil nur schon das, was du in diesem ganzen Aussteck.
00:49:43: Und das ist so krass ... Es klingt so blöd, denn man hat das Gefühl ja, Ich bin auch nicht die Person mit der Sucht.
00:49:52: Und ich lebe auch nicht mit dieser Person mit einer Sucht, aber wenn man dann merkt wie fest andere, wie fest auch einem seine Beziehung gefährdet ist zu Personen, die dieser Person näher stehen beispielsweise.
00:50:08: Also ich möchte einfach mit dem ausdrücken Es entstehen Dynamiken wo man merkt dass das auch ein mega erklärlicher Gründ familiäre Beziehungen nicht, wenn gebrochen werden.
00:50:21: Man will zu dem Menschen stehen, was absolut legitim ist.
00:50:25: Aber es ist so krass, weil in einer Familie jeder anderen mit diesem umgeht und das kann auch sehr schnell zur Konflikt führen, dass dann wie man nicht einverstanden ist, wie die andere Person ... Mit dieser suchterkrankten Person.
00:50:38: Schau, was ich meine!
00:50:39: Also sie ist wie ein Rattenschwanz und so oft habe ich mir schon überlegt, dass ich so gerne eine Mindmap aufzeichne und diese Person vor die Tür knallt.
00:50:47: Ich weiss es nicht.
00:50:48: Und
00:50:48: glaubst du, man würde das sogar manchmal gern machen?
00:50:50: Weil ich sehe das nur von aussen... Das ist immer so hart wenn er jemand sieht von außen.
00:50:55: Es ist nie das gleiche drinnen.
00:50:57: Man ist mit den Leuten aufgewachsen und ist so nah bei ihnen.
00:51:01: Das ist so schwierig um diese Dynamiken zu aufbrechen.
00:51:05: auch so zu das.
00:51:07: Dein Schaden ist vielleicht nicht direkt von dieser Person, die die Zuchterkrankung hat oder vielleicht nicht so fest wie der Schaden, den du überkommst.
00:51:16: Also jemand, der mit einer anderen Person umgeht?
00:51:19: Genau, genau!
00:51:21: Und alle
00:51:21: leiden?
00:51:22: Und am Schluss leidet wirklich sehr viele mehr Leute darunter als nur diese Person.
00:51:26: und diese Personen leiden natürlich auch unter anderem weg.
00:51:29: Vielleicht gewisse Konstellationen von vorher in der Familie.
00:51:32: Es ist ja ein Domino-Effekt, man hat das Gefühl, dass man sich gegenseitig ... Und ich wäre wirklich auch so glücklich um alle Menschen, die sich bei mir melden, die ähnliches erlebt haben.
00:51:46: Ich weiss jetzt wie nicht ... Ich tue es mega gerne, sondern für ihr Augen auch genauer ausdeutschen hier vor so vielen Tausend Menschen lieber nicht.
00:51:55: Aber wenn jemand Erfahrungen hat mit solchen Konstellationen in der Familie und wie fest man das machen kann ... Intervention, also sehr vieles ist schon passiert.
00:52:06: Es läuft jetzt nicht zu gestern aber irgendwie findet es kein gutes Ende aktuell und ... Es ist mega belastend, manchmal weniger.
00:52:20: Aber falls sich jemand ausduscht oder v.a.
00:52:23: auch Tipps hat für mich ... Ich bin froh darum, weil ich wirklich mit meinen Kollegen darüber rede und es hilft mir so fest.
00:52:30: Aber es ist sehr oft so, dass ich nicht was sagen will.
00:52:33: Es ist ein Mix aus der Suchterkrankung und starken Persönlichkeitsstörungen, die mich nicht auskennen.
00:52:41: Früher war ich die Kratzbürste voll von Streiten und Ausrasten.
00:52:47: Ich konnte völlig kein Verständnis haben, ich habe für viele ein Verständniss.
00:52:57: Aber ich merke, dass mich einfach so fest zurücknehmen kann.
00:53:00: Das ist wirklich das Thema, was ich auch nie meine Meinung ehrlich dazu sage, sondern einfach so etwas ...
00:53:07: Ja, ja.
00:53:08: ... so
00:53:08: probieren.
00:53:09: im stillschweigen Therapie zu führen mit meinen ängsten Leuten und wie nicht.
00:53:14: Ja, ich glaube das hilft mega-fest auch wenn Leute vielleicht schon einen Weg gefunden haben, die mit dem umgehen.
00:53:22: Die können sagen hey look so oder ich merke das jetzt in diesem Fall, wenn es um Beziehungen geht... Ja, ich habe das Gefühl, wir können uns gegenseitig helfen.
00:53:36: Und es ist okay, wenn man sich damit befassen möchte.
00:53:39: Es ist genauso okay, dass man sagt, ich lebe mich in der Ruhe mit dem.
00:53:42: Ich will nicht den ganzen Tag meine Familie analysieren nur weil ... Also ich glaube auch, es gibt diejenigen, die sagen, ich bin gegangen und es gibt es leider auch oft oder?
00:53:52: Aber ich finde das mega schön und wichtig so.
00:53:54: Ja
00:53:54: aber man kann eben und man kann nicht gehen!
00:53:56: Ich wäre wahrscheinlich schon lange gegangen, sei eigentlich der Irleich.
00:53:58: Man
00:54:00: kann nichts.
00:54:04: Es gibt Leute, die das machen?
00:54:05: Ja... Aber wenn du dann wieder den ganzen Kontakt abbrechen musst zu allen in der Familie, und das würde ich nie machen.
00:54:13: Ich glaube so möglich ist es immer, aber wie realistisch ...
00:54:18: Und ob es wirklich besser geht, ist eine andere Frage.
00:54:22: Das ist ja so krass!
00:54:23: Das war auch immer positiv mit so vielen aus der Familie.
00:54:28: Es ist dafür schöner als alles andere auf der Erde.
00:54:31: Ich weiss, ich bin so nahe mit meiner Familie und darum ist es ja auch so traurig dann wenn das nicht mit allen gleich fest möglich ist.
00:54:37: aber ja da sind kleine Schwanken die jetzt schon viel zu lange gegangen sind aus meinem Leben.
00:54:42: aber ich bin froh.
00:54:43: ich weiss in dieser Folge reden wir noch mit jemandem was auch in der Familie ein Unfall hat Ja, wo vielleicht sogar noch mal ein Prägender war.
00:54:52: Wir reden jetzt gerade mit der Valérie an?
00:54:55: Ja und das ist auch eine Situation, die genau das mit ihm geht.
00:55:01: Doch irgendwie ... ja, es gefällt mir.
00:55:05: Leider geht es funktionieren hat, aber auf eine ganz andere Art und Weise.
00:55:08: Valeria ist auch traurig und sie hat sich dazu entschieden
00:55:11: uns ihre Geschichte zu erzählen
00:55:13: was ganz speziell ist.
00:55:15: Vorher hat sie sich mit der Familie abgesprochen, App und wie sie bei uns über das redet weil Valeria vielleicht
00:55:23: schon selbst
00:55:23: kann sagen
00:55:24: Sucht
00:55:25: ist sehr oft eben eine Familienangelegenheit
00:55:28: oder?
00:55:30: Ja definitiv!
00:55:32: Das ist so ein Fall Und wie du schon gesagt hast, wollte ich es mit meinem Mami und meinem Adoptivvater vorhersprechen.
00:55:41: Es ist ja nicht nur meine Geschichte, sondern auch ihre.
00:55:45: Ich habe es vielleicht anders erlebt als die Tochter.
00:55:49: Aber sie waren trotzdem ein Teil davon.
00:55:52: Das ist mega schwierig, wenn du etwas erzählen würdest ... die anderen ganz weglang angeht wie er nicht.
00:55:58: Und darum hast du gesagt, ja Moment ich erkläre noch schnell ob es für alle okay ist und das war für alle ok.
00:56:06: und jetzt hockst du auch bei uns in dieser Runde, wo wir auch andere Angehörige gehören werden und gehört haben.
00:56:16: Verschiedene sind nicht nur Familiengeschichte.
00:56:19: Es kann ja auch Partnerschaften sein oder Freundschaften.
00:56:22: Aber in deinem Fall ist es eine Geschichte, die deine ganze Familie geprägt hat – und wir wissen noch nicht viel darüber, aber vielleicht magst du gleich selbst etwas erzählen, was du und deine Familie erlebt hast?
00:56:34: Ja, also eigentlich ... Mein Vater war schon drogensüchtig, schon relativ jung in diesen Szenen abgerutscht.
00:56:48: Ich war ein grosser Glück, dass ich mit meiner Mutter aufwachsen hatte.
00:56:53: Dann ist mein Stiefvater und jetzt geht es um die Vater von Italien, der uns importiert wurde.
00:57:00: Als wäre er so eine Milch
00:57:03: oder so?
00:57:04: Nein, als wär er so einer Torta de la Nonna oder so.
00:57:06: An wirklich besser!
00:57:09: Also besser, dass das klar wurde.
00:57:11: Besser als den lieblichen Vaters.
00:57:13: Auf jeden Fall.
00:57:13: Ich habe für mich ein grosses Zug am Anfang alles gegeben.
00:57:19: Was ist bei deinem Vater im Zentrum der Droge gestanden?
00:57:30: Welche Droge?
00:57:31: Ich meine es zu wissen, das ist schwierig für mich ... Ich will es nicht so klar sagen, weil er mit mir nie den Dialog geführt hat.
00:57:42: Er wollte mit mir nichts reden.
00:57:43: Ich sagte immer, du weisst ja, ich mache Scheisse.
00:57:48: So hat er es genannt?
00:57:49: Ja
00:57:49: und ... Es ist wie Hörensagen.
00:57:53: Und dadurch, dass er nicht mehr ist ... Er ist schon verstorben vor gut sechsundhalb Jahren.
00:58:01: Ich möchte ihm nicht sagen, weil das einfach Hörenssagen ist.
00:58:04: Okay.
00:58:04: Und ich kann nicht hundertprozentig sagen als Storheit.
00:58:08: Ja okay, absolut verständlich!
00:58:12: Trotzdem war es etwas, das mein Scandat hatte.
00:58:18: Das könnte sehr viel drogen.
00:58:20: Man muss nicht genau darauf eingehen, was uns mehr interessiert ist.
00:58:26: Wie das für dich und deine Familie warst du sehr früh an mit deinem Stiefpappi.
00:58:34: Er war unterwegs.
00:58:37: Dein lieblicher Vater, mit dem hattest du nie viel zu tun?
00:58:42: Wie war die Beziehung?
00:58:43: Eigentlich
00:58:44: war die Typisch- und Scheidungskindbeziehung so.
00:58:47: Am Wochenende bin ich bei ihm gewesen.
00:58:49: Ich meinte immer, dass ich am Samstag einfach am Tag durch war.
00:58:54: Und dann die andere Woche über die Nacht, als ich älter war.
00:58:58: In diesem Durchaus waren sehr viele schöne Momente dabei.
00:59:04: Aber ein Moment, in dem ich mittlerweile sagen muss ... Als Kind vielleicht nicht der richtige Place zu sein.
00:59:10: Kannst du mir das
00:59:11: Beispiel geben?
00:59:12: Dort, wo ich aufgewachsen bin, gibt es einen bekannten Platz.
00:59:16: Auf diesem Platz gibt's eine Bar und ich war viel dort in dieser Bar.
00:59:23: Für mich damals ... Damals war es auch eine coole Zeit, weil ... Wie habt ihr sie gesehen?
00:59:26: Ich würde
00:59:27: sagen,
00:59:29: vielleicht so zu schön... Ich würde jetzt nichts falsch sagen, aber zwischen sechs bis Puppertätigungen war ich am Wochenende mit ihm.
00:59:42: Es war halt etwas Lässiges.
00:59:43: Es gab noch andere Kinder von anderen Vaters, die da waren und wir hatten es irgendwie cool.
00:59:49: Wir haben nicht mehr eine Wunder, was sie mittlerweile machen sollen im Leben.
00:59:55: Aber durch das ich dort ein Bier ausgeschenkt habe, bekam ich fünf
01:00:00: Leiber.
01:00:02: Ja, aus erwachsener Sicht nicht zu richtig ambiental.
01:00:07: Ich verstehe auch deine Kritik zur Rückwirkung.
01:00:13: Zum Beispiel das Brück am Bahnhof ist wirklich so etwas ... Man kennt sich auch als ein bisschen so Drogen, Alkohol und Umschlagszene.
01:00:31: Ich habe das sehr offen bei Beobachten sehr offen.
01:00:34: Du hast gesehen, dass die Männer sehr stark alkoholisiert sind – gleich haben sie ihre Kinder dabei!
01:00:40: Und dann eben zu einem Pfütze spielen miteinander wenigstens.
01:00:43: Aber ich habe mich dort immer gefragt, Leck, okay?
01:00:47: Irgendwie nimmt man die Kind mit zu dem, was man gerne macht.
01:00:51: Es ist verständlich aber es ist nicht, als würde mir jetzt keine Ahnung kommen... Ich gehe gleich zur Schirmflüger oder weiss doch nötig in etwas, wo vielleicht die Kinder auch noch was ... Das ist ja gefährlich.
01:01:01: Es ist nicht wie eine putzige Autofahr.
01:01:04: Also einfach es ist irgendwie... Da bringt
01:01:06: es als sehr freie Kontakt mit jemandem, der wir keine gesunden Umgang damit findet, kann problematisch werden.
01:01:13: Also ich weiss jetzt nichts, das kannst du später erzählen.
01:01:16: Deine Situation ist, wie es bis dich geprägt hat.
01:01:19: Aber wir normalisieren.
01:01:22: In dem sind innerbar Hocken und Alkohol trinken.
01:01:24: Und Alter ist egal ... Denken auch, das ist eine heiche Sache.
01:01:32: Es gab noch andere Situationen, die du schon früher gemerkt hast oder von deinem Nachhinein sagst.
01:01:38: Das war nicht ganz üblich?
01:01:42: Ja also er ist ein ... Scharmantemal war, ist auch gut bei den Frauen nachgekommen.
01:01:50: Und dann hatte er vielleicht einmal einen oder zwei Frauen gleichzeitig als Partnerin, die mir vorgestellt wurden.
01:01:59: Das sind Sachen, die ich im Nachhinein mir schon denken hätte.
01:02:02: Der Wert einer Frau wurde mir jetzt nicht von ihm richtig vermittelt worden.
01:02:10: Ich weiss noch ... Oder bin ich gar nicht mehr so jung?
01:02:15: Was ist, wenn einer das mit mir machen würde?
01:02:18: Das würde gar nicht akzeptieren.
01:02:19: Es wäre nicht okay.
01:02:23: Früher war es so, dass ich versucht habe, ihm für den Schlusszeichen beizubringen, was okay ist und was nicht.
01:02:31: Und was ich auch noch sagen möchte zu dem von vorher ... Man würde vielleicht denken, aber wenn sie als Kind in dieser Bar kocken, warum hat uns die Mutter nichts gemacht?
01:02:45: Es ist recht interessant, weil ich mit meiner Mutter einen sehr offenen Austausch und wir reden offen über alles.
01:02:51: Und vieles hat sie gar nicht gewusst, denn ich habe ihn schon als Kind entdeckt.
01:02:56: Ach
01:02:57: krass!
01:02:58: Also ... Ich bin als Kind eine Zigarettenposter für ihn.
01:03:00: Und irgendwann kam es dann raus.
01:03:02: Weisst du noch warum du das entdeckst hast?
01:03:05: Hast du das Gefühl gehabt, dass man das einfach macht oder hast du gemerkt, dass er sagt auch, musst du Mama nicht sagen?
01:03:13: Ich glaube, es ist halt ... Schon viel hat das mit dem Papa.
01:03:17: Als Kind war es für mich total normal, dass es der Papa war und ich wollte den Papa sehen.
01:03:23: Gerade wenn man nicht so viel sieht wie Mami, dann erleben sie wahrscheinlich sehr viele Scheidungskinder?
01:03:28: Natürlich, ich habe alles dürfen.
01:03:31: Hier nimmst du zehn Franken, gehst du aus diesen Kleiderposten.
01:03:34: Immer cool beim Baben?
01:03:35: Ja natürlich, da darfst du alles.
01:03:38: Und ich habe auch viel von ihm ... Ich nannte es jetzt mal Liebesbeweis.
01:03:45: Dann hatte er eine eigene Wohnung und dann ... Was auch nicht immer so war, darum betone ich es vielleicht gerade so.
01:03:52: Und dann habe ich ein Zimmer bekommen, Lilo.
01:03:55: Komplett Lilo!
01:03:56: Das ist dann einfach so mäserig gewesen.
01:03:58: Für mich war das toll, dass ich mein eigenes Zimmer bei ihm habe.
01:04:01: Du hast das
01:04:02: Gefühl, du warst etwas überkompensatorisch, weil er selbst gewusst hat, dass er durch seine Sucht nehme kann?
01:04:08: dass er vielleicht nicht ganz der Vaterrollen gerecht wird?
01:04:12: Es ist gut möglich, weil ich bin der Meinung, dass ihm das auch bewusst
01:04:18: war.
01:04:18: V.a.,
01:04:18: wenn er sagt, er macht einen Scheiss, so hat
01:04:20: es formuliert.
01:04:21: Genau, ja, das ist ... Ich lernte jetzt mal seine Standardflüsse.
01:04:27: Hast du das aufgehört?
01:04:28: Ja, für mich persönlich und ich möchte wie nicht pauschalisieren.
01:04:32: Besucht ist für mich viel zusammenhängend mit ... und nicht selber schuld sein.
01:04:40: Und ich mache das scheisse, oder?
01:04:41: Ja, das ist fast schon ein Eingeständnis.
01:04:44: Ich mache ein Scheiss.
01:04:46: Das finde ich sehr oft ... Wir haben es auch schon gehört.
01:04:50: Ja, kennen wir auch, bevor Leute an den Punkt kommen, wo sie merken zu sein machen.
01:04:54: Es ist oft auch noch ... Ja, die anderen sind schuld.
01:05:00: Ich muss das machen oder was?
01:05:03: Es gibt ja ... Wenn er nicht einen offenen Dialog hat rund um dieses Thema, finde ich auch, ist es eine sehr abgeschwächte Form zum schnellen Abtun.
01:05:11: Aber eigentlich in sich macht ein Scheiss schon sein Geständnis.
01:05:15: Also ich kenne jetzt Leute aus meinem Umfeld, die das noch nie so haben können formulieren, wo sie immer irgendwo anders an den Schiebern schulden.
01:05:25: Ich habe das Gefühl Bei mir ist viel mit Wut verbunden, weil es schon der Papi ist.
01:05:33: Man will doch vom Papi geliebt werden und vertellen, warum der Papis nicht alles macht, was er gesund ist oder so in diesem Kontext.
01:05:40: Darum ist es für mich eine Ausserrede, die für mich nicht gilt.
01:05:47: Ich sage ein Scheiss, wenn ich beim Shoppen wieder hundert Franken zu viel ausgegeben habe.
01:05:50: Ja, das ist dann etwas, wo du mir klarkommst?
01:05:52: Genau!
01:05:54: Magst du uns aber gleich etwas genauer erzählen, wenn du Drogen nicht möchtest oder kannst nennen?
01:06:01: Ist in diesem Fall das auch von dir abgeschirmt worden, den Konsum.
01:06:04: Das hast du nicht mitbekommen als Junges?
01:06:08: Also
01:06:08: ich war nicht mitgekommen, wenn er konsumiert hat.
01:06:14: Meinte ich zumindest... Als Kind war ich alleine mit ihm, und als ich nach Hause kam, bin ich mit der Spritze in den Handumsecken gelaufen.
01:06:22: Darum hat meine Mutter ihn dann auch ausgestellt.
01:06:27: Aber sonst würde ich sagen, dass ich nicht dabei war, wenn er konsumiert hatte, außer beim Alkohol.
01:06:33: Das habe ich jetzt nie als übermässig wahrgenommen.
01:06:36: Aber man muss auch sagen ... Als ich in diesem Alter war, konnte ich das auch aktiv ... und richtig beurteilen, bin ich wirklich sehr selten bei ihm gesehen.
01:06:47: Du erzählst zu der Kindheit, bis du ein bisschen älter warst bei ihm und in dieser Bar ... Hast du
01:06:54: Geschwister?
01:06:55: Nein, ich bin einzigartig.
01:06:56: Ich weiss zumindest nicht von Geschwisterschaften.
01:06:58: Okay!
01:06:59: Aber wenn ihr gut ankommst bei Frauen mag sein... Oh
01:07:02: nein, oh nein.
01:07:03: Wollt ihr mal
01:07:04: jemand noch hinführen?
01:07:06: Oh je.
01:07:07: Meldet euch!
01:07:08: Der tolle Halbschwesterfalls?
01:07:10: Ja, wirklich.
01:07:11: Nein, manchmal muss man einfach ein Witz machen, dass
01:07:15: er etwas weniger schlimm ist.
01:07:16: Wenn es den Punkt gegeben hat, wo du gemerkt hast, auch der Papi ist nicht einfach nur cool, sondern das ... Du sagst sehr früh anfangs ihm sagen, was richtig und falsch ist.
01:07:27: Und wenn du die Zeit gekocht hast, hat doch nicht alles im Griff.
01:07:32: Also ich glaube... Bei mir war es so, dass ich immer wenn ich bei ihm bin, dann war ich gegen Anfangswoche sehr verunsichert mit mir selbst.
01:07:43: Ich habe mein Selbstbewusstsein verloren und mein Mami und mein Stiefvater haben alles gegeben damit das über die Woche wieder besser wird.
01:07:51: Dann hat er es wieder abgenommen.
01:07:53: Dann ging es darum, dass du in den CQB kommst.
01:08:00: Dann hatte ich das Gespräch mit meinem Mami um meinen Lehrer.
01:08:04: Und dann mussten wir nach dem Gespräch sagen.
01:08:08: Ich wollte immer perfekt sein für ihn, und ich glaube, dass ich auch gelitten habe unter ihm.
01:08:13: Er hat mir erzählt, dass er drogensüchtig ist.
01:08:18: Da war ich aber gleich noch recht jung.
01:08:20: Ich dachte einfach, gut, ich sehe das ja nicht.
01:08:22: Dann wird es schon okay sein ...
01:08:25: Das Wort Drogensüchtigung, was dein Papa sagt, ist Drogesüchtigung?
01:08:30: Was hat in dir so ausgelöst?
01:08:33: Kann ja nicht zu schlimm sein, wenn ich es so erlebe.
01:08:35: Ja, ich denke ... Es war auch viel noch gut.
01:08:39: Er war noch jünger und körperlich nicht so gemerkt.
01:08:42: Ich habe gewisse Sachen bemerkt, weil er natürlich viel Narben vom Konsum hatte, aber sicher auch von Operationen, die er hatte.
01:08:52: Über die Zeit schlägt es auf den Körper.
01:08:54: Er ist nie mit mir in die Body cool, weil er sich geschäumt hat.
01:08:59: Mit der Zeit habe ich angefangen zu merken, dass er nicht an Ferien wie wir gegenüber war.
01:09:06: Ich konnte irgendwann in der Pubertät gegen ihn rebellieren.
01:09:10: Und dann hatten wir viel auch keinen Kontakt mehr.
01:09:14: Dann hat er nach einem Jahr wieder angelöten, meistens bedrunken und gesagt ... Du blöde Kuh.
01:09:22: Wenn man nicht wieder Kontakt hat, vermisst ich dich doch so fest.
01:09:25: Ah was?
01:09:27: Oh!
01:09:28: Okay, charmante Art, das muss sich wieder melden.
01:09:31: Und gleichzeitig
01:09:32: denkst du als Tochter, also ich zumindest, hab gedacht zu ja, hey ... Also gut, gehen wir noch mal.
01:09:38: Ja, du bist wahrscheinlich schon so tief in diesem Muster drin gewesen, wenn der Pappi mal endlich Zeit für mich hat, dann nehme ich's dankend an.
01:09:47: Ich glaube es ist auch viel.
01:09:50: und dann wirklich mit dem Alter zu werden, habe ich einfach gemerkt.
01:09:53: Es tut mir nicht gut und gleichzeitig bin ich immer gerannt.
01:09:57: Immer gerannt, wenn er etwas gebraucht hat oder im Spital war.
01:10:01: Das ist vor allem die Zeit, in der mich so geprägt hat.
01:10:04: Er war immer wieder im Koma, musste immer wieder operiert werden ... Ich hatte Lehre in einem Spital gemacht in der Nähe einer anderen Spital und bei den Mittagspausen.
01:10:17: Während der Lehrer ins andere Spital übergesäckelt, im Gossendli heben und dann wieder zurückgesäckt und total es wäre alles
01:10:24: gut.".
01:10:25: Das ist schon
01:10:27: mega belastend, um in einem Spital zu arbeiten!
01:10:30: Ja auch!
01:10:32: Und das waren die Zeiten, die sehr prägend für mich waren.
01:10:37: Denn ich habe den Konsum nie bewusst, zumindest nicht.
01:10:44: Aber ich habe Konsequenzen gespürt.
01:10:46: Für mich waren die Aksie-Erischen nicht für mich da.
01:10:49: Er konnte nicht für mir sorgen können, er hat fragwürdige Entscheidungen getroffen.
01:10:55: Und das dann auch mit meinen Werten übereinzubringen, wo v.a.
01:11:00: von Hause aus so untersteckt war, weil zu Hause habe ich ganz andere Sachen gelernt.
01:11:05: oder wir sind offen miteinander, reden miteinander und unterstützen uns etc.
01:11:08: So zwei
01:11:09: Welten?
01:11:10: Ja... und dann ist einfach viel gut gekommen!
01:11:13: Warum machst du nicht alles, was du als Vater oder Papa solltest?
01:11:18: Ich finde das so crazy.
01:11:19: Du beschreibst jetzt ... Wo, wenn man einen Gumpen macht und über deine ganze Kind hat von dem Moment, wo es Mama dir vielleicht erst mal den Impuls gegeben hat, um nicht zu müssen... Ich muss die perfekte Tochter sein, damit ich ein Liebenswert bin.
01:11:34: Dass der Papa mir mehr Aufmerksamkeit gibt.
01:11:37: Wenn sich das zu wut wandelt, probiert man auf Distanz zu gehen.
01:11:41: Dann merkt man auch, es ist mein Vater und ich muss für ihn da sein.
01:11:44: Und dass
01:11:45: nicht loslassen können?
01:11:49: Ich will, dass er Freude hat an mir und ich habe immer Spaß mit ihm zu tun.
01:11:56: Ich bin auch seine Tochter, dass die Verbindung so schwierig ist.
01:12:01: Obwohl ich in diesem Fall manchmal über ein Jahr keinen Kontakt hatte und du wusstest, was
01:12:06: das ist ... Es klingt sehr anstrengend für einen jungen Mensch, um das zu stemmen.
01:12:14: Also war es auch.
01:12:16: Ich hatte wirklich mega Glück.
01:12:19: Zu Hause hatte ich ein super intaktes Familienbild.
01:12:22: Ich konnte mich natürlich auch ausduschen und Rat holen, um Verständnis entgegenzubringen.
01:12:32: Das hat viel gebracht.
01:12:34: Es ist schon so, es macht auch viel mit einem.
01:12:39: Wir wissen alle wie es in den Teenagerjahren ist, wenn man jemand gar nicht mehr gerne hat oder mega hässig ist.
01:12:45: auf jemandem sagt man vielleicht mal ein Scheiss?
01:12:49: Wie
01:12:50: z.B.,
01:12:50: ich wünschte ... dass es dich nicht mehr gibt.
01:12:53: Das war ein Gedanke, das mich viele Jahre begleitet hat.
01:12:59: Weil ich einfach das nicht mehr ... Ich konnte mich auch noch um ihn kümmern.
01:13:04: Aber wenn wir keinen Kontakt hatten, habe ich in diesem Spital angeläutet und wusste, dass er dort ist.
01:13:13: Dann fragte sie, ob er bei ihnen war?
01:13:16: Da haben sie mir einfach Auskunft gegeben.
01:13:18: Nein, er war gestern wieder geheim.
01:13:20: Du hast
01:13:20: so wie Kontrollarien gemacht?
01:13:22: Ja, ich habe dann auch einfach angeguckt und dachte, jetzt habe ich lange nicht mehr gehört, gibt es einen überhaupt?
01:13:26: Also ist die angliesslich...
01:13:27: Sorry, nein, ist doch irgendwie noch ein bisschen verpflichtend gefühlt oder so etwas auch wissen
01:13:32: wollen.
01:13:33: Ich glaube für mich war es wirklich irgendwie klar, dass das falsch geworden wurde.
01:13:38: aber durch das, dass es so viel im Spital war aufgrund von Konsum und seinem Lebensstil Ich wusste wirklich, der Mann wird nicht achten.
01:13:49: Und ich hatte einfach immer das Bedürfnis schon relativ früh, dass ich dabei sein möchte, wenn er irgendwann nicht mehr hier ist und diese Möglichkeit habe ich auch nicht gewählt, dass man die nimmt.
01:13:59: Darum bin ich glaube auch, da hätte ich immer ein bisschen nachgekommen und wollte wissen ... Wo ist er jetzt und was macht er?
01:14:06: Aber du warst nicht mehr an dem Punkt, wo du denkst, du kannst ihn retten.
01:14:11: Oder hättest du jedes Mal gedacht, du könntest ihn dort vielleicht ausholen?
01:14:15: Weil das kennen glaube ich auch sehr viele Angehörige.
01:14:17: So irgendwo gibt es ja einen Unterschied zwischen dem Helfer-Syndrom dann auch oder irgendwann der Akzeptanz von okay, den Menschen werden sie nicht packen.
01:14:28: Ich bin machtlos, ich kann's wie nicht lenken!
01:14:31: Also ich glaube, der Gedanke hatte ich.
01:14:33: Oder gar nicht.
01:14:35: Wenn ich gute Noten bringe, dann ist er happy und geht es ihm gut.
01:14:38: Und wenn ich mich melde bei ihm und wir zusammen essen, geht es ihn gut.
01:14:43: Dann macht er ja auch nichts.
01:14:45: Ich habe einfach Glück gehabt ... Wir wurden relativ schnell auf den Weg mitgegeben, damit du keine Gefühle machen
01:14:51: kannst.
01:14:52: Dass du das nicht kannst?
01:14:53: Hast du irgendwie das Gefühl gehabt, sowieso hat sich der Wabe für Drogen entschieden und nicht für mich?
01:14:59: Ja also das ist eigentlich... Ich glaube, das war eines der grössten Themen für mich.
01:15:03: Und ich bin auch ein Mensch, in dem ich immer alles verstehen möchte und ich habe auch immer wieder versucht mit ihm über dieses Thema zu reden.
01:15:14: Er hat immer gesagt, du weisst ja, ich mache einen Scheiss und dann ist das Thema aber auch wieder beendet gewesen.
01:15:19: Aber ich wollte wissen, warum hast du dich für das entschieden?
01:15:24: Wenn
01:15:25: du sogar einen
01:15:27: Scheiß findest... Ja, wenn du es selbst entscheiden kannst.
01:15:30: Eine schwierige Aussage in diesem Bereich?
01:15:32: Ja, bei
01:15:32: sucht ist das so schwierig.
01:15:35: Hat es dann Versuche gegeben, um aus dieser Sucht zu kommen?
01:15:38: Die gab es aber nicht gefruchtet.
01:15:46: Ich bin relativ früh mit mir und meiner Wut konfrontiert gewesen.
01:15:52: Wie du schon gesagt hast, warum machst du denn nicht das, was ein Papa sollte?
01:15:56: Für mich müsste ich aufhören mit der Droge.
01:16:00: Und mit der Gedanke, die ich hatte.
01:16:03: Ich möchte eigentlich mein Stirb schendlich und das ist natürlich schon ein Hardcore eigentlich.
01:16:10: Ja aber ich finde es ist jetzt auch nicht etwas wo man sich dürfen es schlecht zu wissen, zu fest machen weil Schluss am Ende sind Gefühle immer irgendwie legitim und wenn man nebenan steht und zuguckt wie jemand sich selbst zerstört Dein eigenes Schaden bekam ich immer wieder.
01:16:36: Wenn ich fragte, geht es mir schlecht oder dir schlecht?
01:16:42: Es ist legitim, dass man sich selbst für dich steht.
01:16:47: Ich glaube, das ist auch sehr wichtig.
01:16:50: Ich kann nicht zu Opfer der Situation sein ... Man hat das eh schon etwas als betroffene Person, von jemandem mit einer Sucht.
01:17:01: Dass man sich vielleicht auch ein bisschen schämen tut für das.
01:17:04: Ich hatte schon auch als Kind oder in der Zeit zum Beispiel Leute, die älteren von Leuten, die mit mir zur Schule sind, die dann nicht haben dürfen, mit mir Zeit verbringen.
01:17:15: Weil der Vater ist ja drogensüchtig und wenn ich aufgewachsen bin, kennt man sich relativ gut untereinander
01:17:22: Er hat ja nicht mehr mit ihm gelebt.
01:17:24: Ich würde es heute sogar noch verstehen, wenn die Eltern sagen, du auch, wenn der Spritz im Haus umliegt, lieber nicht.
01:17:29: Aber ...
01:17:30: Nein, das ist schon ... Dann hast du dich relativ früh für das Thema schämen.
01:17:37: Und auch für das, was du bist, obwohl du das gar nicht bist?
01:17:43: Ja.
01:17:44: Das zieht sich so weiter oder gewisse Geschichten verfolgen in mein Leben lang.
01:17:49: Also ich bin letztendlich mit ... mit meinem Schatz kurz nachts essen und einen Kollegen von ihm.
01:17:55: Und dann hat sie mich so ein bisschen leicht aufs Thema angehauen vom Vater, wie sie eine Geschichte gehört hat von ihren Eltern.
01:18:02: Ah was?
01:18:04: Also sie hat es mega lieb gemacht und wir haben darüber geredet.
01:18:07: und für mich ist das Thema auch kein Tabuthema, darum habe ich ja hier.
01:18:11: Aber es ist schon, dann merkt man wieder ... Wie die Welt ist und wie die Leute auch jetzt teils noch darüber reden tun.
01:18:20: Soria, eine Frage?
01:18:25: Im Dorf hat man gewusst er ist einer der Druckkonsum.
01:18:29: Ich glaube, man hat ihn einfach gekannt.
01:18:32: Er
01:18:32: war so beliebt
01:18:34: zur Schulzeit und man hat ihm einfach gekannt.
01:18:37: Und ist er wie einer, die nachher das Brücken am Bahnhof geguckt hat?
01:18:41: Er
01:18:43: war nicht so der typische Bahnhofhänger.
01:18:46: Da bin ich aufgewachsen und hatte zwei oder drei Bars, wo er dann einfach häufig war.
01:18:52: Ich glaube, es war einmal so lustig.
01:18:56: Ab achtzehn ... Am Samstagmorgen nachrichte ich an.
01:19:00: Gestern Abend spielte ich mit meinem Vater am Döckchen Kasten in der Bar Exup Ceylon.
01:19:05: Ja, er ist halt ein Teenie- ... Man sieht es
01:19:08: immer
01:19:09: noch.
01:19:09: Aber auch jung bleiben im Verhalten und in der Art von der Kommunikation.
01:19:14: Es war alles ziemlich simpel.
01:19:16: Ich glaube, das macht auch Sinn, wenn man früher mit Konsum anfängt oder noch nicht vollständig entwickelt.
01:19:24: Ja, ja.
01:19:25: Es ist sehr plässibel, dass du irgendwo hangen bleibst auf einem gewissen Entwicklungslevel.
01:19:32: Es ist spannend, wie er bekannt war.
01:19:36: Wir kennen wahrscheinlich alle, weil wir in einem Dorf gewachsen sind.
01:19:39: So ein Dorfnummer stelle ich mir fast vor.
01:19:44: Du sagst zu dir, die Wut kam recht bald.
01:19:46: Wie zeigte dich deine Wut?
01:19:49: und
01:19:50: v.a.,
01:19:51: weisst du bis wann?
01:19:52: Die
01:19:55: Wut zeigt sich sicher auch ihm gegenüber.
01:19:58: Ich meine nicht, dass sie handgrifflich geworden wäre ... Es war schon nicht so eine Respektperson in vielen Momenten für mich.
01:20:08: Wenn er sich auch nicht als Erwachsene-Person ... Er tut mir wie ein Peter Pan, ich will nicht erwachsen werden.
01:20:15: Man kann es ja gewisser Weiß verstehen, wenn man dann vielleicht nicht mehr den Bezug hat zu, als wäre das ein Erwachsener.
01:20:23: Ich glaube, wenn ich ihm teilweise konturte, hätte ich jetzt meine Mutter nicht konturten.
01:20:28: Hätte ich nie im Leben ihr so geantwortet.
01:20:31: Aber weil ich irgendwann das Mass voll ist, und ich glaube, es kennen wir alle, irgendwann explodiert man.
01:20:37: Und ja ... Darum war sicher hier ein Punkt.
01:20:42: Ich glaube, dort ist relativ langgeblieben auch, als er gestorben ist.
01:20:46: Ja?
01:20:48: Ist sie bis heute da?
01:20:49: Es ist viel besser.
01:20:50: Ich bin seit guter zwei Jahren in Therapie.
01:20:55: Und es geht ... Nicht mehr hauptsächlich innen, aber ich muss immer wieder schmunzeln.
01:21:03: Irgendwie gleich?
01:21:04: Es gibt Charakter-Eigenschaften, da werde ich wahnsinnig.
01:21:08: Ich bin nie zu Schuld.
01:21:10: Da komme ich fast krisenüber, wenn jemand nicht zu Schuld ist.
01:21:13: Wenn es steht, dass man einfach mal sagt ... Ja, sorry, scheisse gemacht oder ja, sorry mein Pferd.
01:21:20: Das trigger ich auch.
01:21:22: Dann merkst du, es ist immer noch da.
01:21:25: Es wird auch immer hier bleiben und das ist okay.
01:21:28: Aber Hessung bin ich nicht mehr.
01:21:31: Ist ja jetzt eben schon gut ein Moment vergangen?
01:21:33: Ich wollte sagen, vielleicht könntest du gleich mal so etwas erzählen wie das ... Also erst vor sechs bis halb Jahre gestorben hast du gesagt.
01:21:40: Genau!
01:21:41: Wie sie sind so... Seine letzten Monate hatten er Kontakt?
01:21:46: Oder war das eine der Momente, die du angenehnt hast, um uns zu wissen ob er noch oben ist.
01:21:50: Ist er an den Sucht hergelegt?
01:21:52: Also ... Ich habe ihn das letzte Mal gesehen, kurz nach seinem Geburtstag im August und auch das letzte mal gehört.
01:22:01: Wir haben nur einmal kurz geschrieben, weil ich gerade in der Ferie war.
01:22:04: Ich habe ihm ein Futter geschickt.
01:22:07: Und dann habe ich ... Ich hatte meinen letzten Arbeitstag beim vorherigen Arbeitgeber.
01:22:14: Und ich war in der Stadt, um mit dem Teamkolleginnen und Kollegen anzustoßen.
01:22:18: Und plötzlich kam ein Aruf über den Abend von meiner Grossmutter.
01:22:23: Seine Mutter?
01:22:24: Ja,
01:22:24: sie sagte, ich gehe mit dem Spital.
01:22:26: Es sieht nicht gut aus!
01:22:28: Und dann ging ich in das Spital.
01:22:30: Ich habe dort angelieht, weil es keine Besuchseite mehr war.
01:22:33: Sie liebete mich auf die Intensivstation.
01:22:36: Dann war ich bei ihm und ging mit dem Heim.
01:22:38: Wir hatten wirklich Wochen hier und her.
01:22:41: Mal war es wieder besser, mal nicht.
01:22:43: Aber er war schon komisch.
01:22:44: Er nahm mich nicht mehr wahr.
01:22:46: Wegen der Überdosis?
01:22:47: Oder wegen welchen war
01:22:49: er?
01:22:50: Man wüsste es nicht genau.
01:22:54: Ich weiss nur, dass seine Mutter ... Vorher hat er bei ihm übernachtet einen Moment lang, und plötzlich ging er dann mit zu Hause.
01:23:03: Und an dem Tag, als er in den Spital gekommen ist, hat er wahrscheinlich angerufen, weil er das Blutter gebrochen hatte.
01:23:13: Dann hat sie die Sanitäter hier gelaut und sie geholt.
01:23:17: Und ich habe vielleicht nachher zurückgekommen ... Ähm ja... Ich ging dann in den Spital und wollte immer wieder, beziehungsweise jeden Tag.
01:23:31: Und er hatte jetzt auch nicht gerade das beste Verhältnis zu seiner Familie außerhalb mit seinem Mami.
01:23:38: Und ich glaube etwas, was ich nicht verzeihen kann war eigentlich der Moment, wo ... Er hat mich in diese Situation gebracht.
01:23:47: Das ist natürlich meine Sicht als Tochter oder ich bin im Spital gewesen sind Oberärzte gekommen, haben mich und seine Mutter in einen Raum gepackt.
01:23:57: Und sie können nicht gut Menschen.
01:24:00: Dann hat es gesagt, dass sie die Maschine abstellen müssen und ich sie übersetzen kann.
01:24:08: Andere Mütter sagen, dass der Sohn stirbt, egal wie alt er ist.
01:24:13: Wie
01:24:15: alt warst du?
01:24:16: Ich war zwanzig.
01:24:17: Das ist
01:24:21: so ... Nicht okay.
01:24:24: Das ist die Aufgabe der Ärzte und auch wenn sie für sich sicher nicht schön ist, aber das findet
01:24:32: jemand aus dieser Sprache.
01:24:33: Sie sprechen ja nicht in der Alien-Sprache.
01:24:36: Da wird man irgendjemanden finden, wo ...
01:24:38: Es erleben sehr viele Sekundus und so.
01:24:41: Ich könnte ein paar Liedler singen von Situationen, die Angehörige erst später von anderen Erfahren erfahren haben, was sie auf dem Zettel steht.
01:24:51: Also ja, das ist crazy!
01:24:53: Ja,
01:24:53: und ich gebe Halt oder es ist natürlich ... Das klingt jetzt etwas ... Ja, auch gut.
01:24:58: Aber eigentlich ist es halt einfach, wenn jemand da ist, der toll matcht.
01:25:02: Ich kann ja die Sprache übersetzen auf Italienisch.
01:25:07: Ja, das war sehr hart für mich und dann sah es wieder einen Tag aus, als würde es besser gehen.
01:25:12: Dann hat er schon eine Freitage gestorben.
01:25:15: Und an dem Freitag, an dem er gestorbt wurde, wäre ich am Abend auf Stuttgart gefahren mit meinem Schatz für ein Wochenende.
01:25:23: Die Situation war so absurde, weil ... mein Koffer war am Abend.
01:25:28: Ich war nicht überzeugt, ich fahre heute Abend auf Schuhgarten.
01:25:33: Weil ich wusste, wenn ich die Koffer nicht packte, dann habe ich ihn aufgegeben.
01:25:38: Und dann sind wir in Spital.
01:25:41: Meine Mutter ist nach Hause und wurde unten im Eingangsbereich auf mich.
01:25:47: Die Ärzte haben uns gesagt, sie müssten mir jetzt doch die Maschine abstellen.
01:25:54: Dann haben es noch ein paar Verwandten angeläutet, das konnte vorbeikommen ... Dann war ich dir, wo die Ärzte sagen mussten, sie können die Maschine abstellen.
01:26:06: Klar habe ich ihn nicht auf dem Gewissen, aber das ist schon auch nicht ohne.
01:26:11: Das glaube
01:26:13: ich.
01:26:13: Er hat mich geschickt oder machte ... Und sein
01:26:16: Mami?
01:26:16: Sein Mami war halt auch nicht zurechnungsfähig.
01:26:20: Es ist ja mega schlimm!
01:26:23: Du verlierst deinen Sohn und sie haben dann die Maschinen abgestellt.
01:26:28: Man kennt ja so den bekanntlichen Schnufer.
01:26:34: Und dann ist sie gerade ... Er schnufft wieder, er schnuft wieder und ich stehe aber dran und sage, nein, er nicht wieder.
01:26:40: Also du bist eigentlich in Bezug zu deinem Vater bis zum bitteren Ende, musst du stark sein, was dich
01:26:46: übernimmt?
01:26:47: Ja, schon.
01:26:48: Das ist halt auch ... Ich glaube, in vielen Fällen ist es typisch, wenn man das Deltren betrifft mit der Suche.
01:26:53: Weil wir übernehmen dann halt Drohlen Vom Mamie oder vom Papa.
01:26:59: Von wem auch immer.
01:27:03: Ja ... Du hast ja gefragt, was er am Schluss vielleicht gestorben ist?
01:27:08: Ich hatte dann ein Reisenzeug mit der ganzen Administration, nachdem er gestorbt wurde.
01:27:14: Wie kann man das Airbus schlagen, natürlich.
01:27:16: Es stand nicht gerade so finanziell auf der guten Seite.
01:27:21: Das
01:27:21: versteht du mir auch.
01:27:22: Entschuldigung, Airbus.
01:27:23: Genau,
01:27:24: richtig!
01:27:27: Irgendwann nach ein paar Monaten, die dann auch Sozialamt in der Wohnung war und sich genommen hat, was sie noch haben können verwerten, durfte ich mit meiner Grossmutter und meinen Tanten noch rein.
01:27:40: Meine Grossmütter wollten Kleider mitnehmen von ihm bis zu immer.
01:27:45: Aber sie wollte ihre Kleidung mitnehmen.
01:27:47: Ich sah eine Sporttasche an und nahm sie runter und war voll mit leeren Wutka-Fleschen.
01:27:54: Und ... Das war auch nochmals ein Dämpfer.
01:27:57: Das habe ich wie nicht wahrgenommen, dass er vielleicht auch noch ein Alkoholproblem hat und meine These ist halt dann gesehen.
01:28:06: Vielleicht hat er einfach das Trunken bevor er gestorben ist?
01:28:10: Sonst hätte er sich gerade im Zähnhang mit dem Mann, der dich war und dann gegangen ist, dass es so versteckt hat, wenn gerade jemand anderes in einem Haus anwesend ist.
01:28:22: Es gab einfach so viele Fragen, die ich bis heute gehandelt habe.
01:28:25: Hättest
01:28:26: du sie gerne gehabt?
01:28:27: Ist das etwas
01:28:28: für dich wichtig?
01:28:29: Am Anfang war es wirklich nicht schlimm, weil ich den Typ Mensch bin, der immer Antwort braucht.
01:28:35: Ich hatte damals auch mit dem Spitalageliter und fragte mich, ob ich eine Akteisicht habe.
01:28:40: Ich habe originalen Angleitungen gesagt, dass ich meinem Vater Spinnen verstorben darf.
01:28:43: Darf ich Aktenesicht haben, was es brauchen zu sein?
01:28:45: Ja, könnte er ein Dokument unterschreiben!
01:28:48: Nein, ich habe ihn nicht.
01:28:51: Er ist verstorben.
01:28:52: Es war wirklich alles so.
01:28:55: Irgendwann musste ich einfach aufgeben.
01:28:58: Ich hatte noch einen Unterschrift.
01:29:02: Und ich musste Frieden schliessen damit, dass ich kein Antwort bekam.
01:29:07: Das Schuldentum finde ich spitalisch.
01:29:11: Ganz ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, wie das mit dem Datenschutz aussieht.
01:29:15: Klar, sie wussten sich bei denen gestorben ist etc.
01:29:19: Sie sagten
01:29:19: ja auch nicht, was er im Blut
01:29:22: hatte?
01:29:22: Nein.
01:29:23: Er ist am Schluss gestorbt an Multiorganfensägen.
01:29:26: Und warum weisst du bis jetzt noch nicht, welches er für Drogen konsumiert hat?
01:29:32: Ich weiss es vom Hörensäge.
01:29:35: Auf Schlußreiche waren die Narben, die er hatten.
01:29:42: Aber er hat es ja nie in das Gesicht gesehen.
01:29:45: Krass!
01:29:46: Und
01:29:47: ich weiss nicht ... Ich darf fragen, also wenn ich das so gehören ... Ich könnte mir vorstellen, wenn ich in einer Situation wäre, dass der Moment, wo jemand von einem geht, dass immer ein gewisses Stück eine Erlösung ist.
01:30:11: Hast du das gespürt oder ist es in diesem Moment gar nichts?
01:30:16: Mal schon.
01:30:20: Ich kann auch nicht viel prülen, v.a.
01:30:22: am Anfang kam erst mit der Zeit.
01:30:24: Klar habe ich prület aber nicht so, wie man sich das vorstellt.
01:30:29: Für mich war ein Thema Trauer ein grosses Thema, weil ich mir gemeint hatte, dass ich einen Blick habe.
01:30:35: Ich traur einen Fall, ich bin nicht so brüllig.
01:30:41: Eben stirbt man brült oder ist ja wie logisch ... Aber ich halt nicht.
01:30:45: Ich kann auch nicht brüllen, wenn mein Bad
01:30:48: gestorben ist.
01:30:49: Bei mir habe ich dann nachher in den Therapien gefunden.
01:30:52: Man traurt auf unterschiedliche Art und Weise.
01:30:54: Es ist okay.
01:30:56: Ich musste viel zu meinen Gefühlen haben.
01:31:01: Und ... Das ist alles erst nachher gekommen.
01:31:03: Aber erlösung, ja ... Erleichterung hatte ich sicher am Anfang.
01:31:09: Hast du ein Schulgefühl gemacht, diesbezüglich?
01:31:11: Oder
01:31:15: war das so?
01:31:15: Ich kann sicher sagen, dass man jetzt die Maschine abstellt.
01:31:23: Man sei nicht entscheidend, ob man sie stellen würde oder nicht.
01:31:26: Es war nur um welche Zeit.
01:31:30: Das ist schon etwas, was mich belastet hat.
01:31:31: Ein bisschen länger.
01:31:34: Weil ich habe so geheckt, dass er jetzt gehen muss.
01:31:40: Aber sonst ... Ja.
01:31:43: Das ist
01:31:44: krass!
01:31:45: Wenn man die Geschichten gehört und was sich halt so ... durchziehende Beziehungen, die entweder auf Augenhöhe sind oder die eigentliche Rolle des Suchtkrankens einer eigentlichen Beschützendewähr- und Verantwortung übernehmen.
01:32:01: Und diese Dynamiken so fest switchen in deinem Fall mega intensiv.
01:32:08: Wahrscheinlich sehr prägend auch für deine Zukunft.
01:32:11: Du hast ja schon ein bisschen angetönt aber wie fest merkst du das alles?
01:32:21: Ich merke es schon bei gewissen Sachen, bei gewisse Einstellungen.
01:32:26: Wenn ich nicht einen Partner habe, der auch krank ist ... Ich könnte das auch nicht akzeptieren und ich würde mich auch nicht in die Situation begeben.
01:32:36: Das ist sicher ein Einten, sondern für den starken Charakter.
01:32:40: Manchmal ist es ein Sturrgerind, weil ich mich schütze.
01:32:46: Und ich glaube ... Ein großes Schwierigsthema ist natürlich mit seinem Tod.
01:32:53: Niemand wird ihn mehr kennenlernen und ich finde, das ist ein grosses Puzzleteil.
01:32:59: zu mich verstehen.
01:33:02: Das ist auch gerade mein Partner Kenntin, wir sind schon lange zusammen.
01:33:06: aber wenn es jemals nicht auseinandergab, was sie nicht hoffen, dann wird niemand ihn mehr lernen.
01:33:12: Und kann man mich noch verstehen?
01:33:15: Ein Flickkopp habe ich schon ein bisschen.
01:33:17: Ich glaube schon,
01:33:19: was man irgendwann merkt ist, dass viele dieser Leute die guten Seiten in einem schlummern.
01:33:26: Durch dich wird man auch hoffentlich die schweren Seiten nicht, aber die schönen werden wir wahrscheinlich durch dich ein Stück weit kennenlernen.
01:33:36: Und ich finde auch wenn er dich offensichtlich ultra prägt hat ... Das ist für Leute, die in der Familie nicht so schwierig sind zum Nachfühlen.
01:33:48: Aber es ist Sucht prägt auf alle erdenklichen Arten, Familienkonstellationen und Beziehungen.
01:33:56: Und das finde ich so crazy, weil es immer ausschlägt.
01:34:02: Man kann es nie ganz weglegen.
01:34:05: Es spielt immer eine Rolle.
01:34:08: Ich finde, irgendwann darf man das auch ablegen
01:34:10: ...
01:34:11: Ja, und weißt du so?
01:34:12: Ich glaube, du bist ja noch viel mehr als er.
01:34:16: Auch wenn man sich so viel tut, das kann ich lernen.
01:34:18: Definitiv!
01:34:19: Also es ist sicher so... Ich glaube einfach gerade, wenn man manchmal das Gefühl hat, wie bin ich doch nicht so ganz wundert oder vielleicht... Ja, ich glaube es gibt auch diese Phasen wo man sich denkt, so bin ich's wert zum geliebt werden spielt natürlich das Thema schon auch mit ihnen.
01:34:40: Und wenn man ihn dann könnte kennenlernen, also mein Partner hat ihn kennengelernt und hat glaube ich auch durch das mich noch mehr verstanden um meine Einstellung zu vielen Sachen.
01:34:52: Es ist wie einfach so einmal das Pflaster abrissen, dass es nicht gut ist.
01:34:56: Jetzt müsste sie sehr viel Kommunikation reinlegen damit wir nachvollziehen können.
01:35:00: Weil
01:35:01: im Idealfall kennt ihr es gegenüber ja die Situation nicht.
01:35:06: Und dann ist das Verständnis natürlich schwierig.
01:35:09: Aber ja, man kann Sachen erklären und irgendwie im besten Fall wirst du auch diese Dinge, die du jetzt sagst, siehst nicht ganz hundert ... Wir sind alle immer mehr entwickeln uns so fast weiter und irgendwann sind es noch so kleine Sachen, wo du vielleicht auch dann sagst okay, da muss ich gar nicht so viel erklären!
01:35:33: Ja, oder mit der Zeit also?
01:35:35: Das wissen wir alle, mit dem Alter lernt man sich auch nochmal anders zu lieben.
01:35:39: Und ich habe diese Geschichte oder der Detail von meinem Leben absolut akzeptiert und ich bin froh, dass ich bin wie ich bin.
01:35:49: Da können Sie mir auch anders gar nicht vorstellen.
01:35:51: Außerdem bin ich schon feste Meinung, dass man nur das mit überkommt, was man auch handeln
01:35:57: kann.
01:35:58: Was ist das für eine Einfühlsamkeit, um sich mit anderen zu unterhalten?
01:36:06: Genau so etwas.
01:36:08: Und wir sind ja ... Wir können es hundertmal sagen, aber du bist wirklich bei Weitem leider nicht die einzige, die sich auch auf unsere Aufrufe gemeldet hat.
01:36:16: Es ist crazy, wenn man das Gefühl hat, es steckt in jeder Familie irgendeine solche Geschichte.
01:36:23: Du hast jetzt auch wichtige Sachen gesagt für die Leute, die zu lassen sind.
01:36:27: Aber falls es noch mit drinsteckt und in irgendwelchen Älteren hat, wo versuchte, krank zu sein ... Was würdest du heute mit auf den Weg geben?
01:36:35: Oder was wünschstest du dir, hättest du damals schon gewusst?
01:36:41: Ich hatte immer gerne jemanden, der ich auf Augenhöhe kommunizieren konnte.
01:36:45: Und vielleicht auch Ausdusche an Erfahrungen sammeln.
01:36:48: Ich glaube, das tun dir gerade mega-Bitra leisten.
01:36:55: Es ist einfach so, wenn man etwas erlebt hat, das vielleicht auch guten Dank nicht jeder Zweite erlebt hat.
01:37:01: Dann ist es manchmal schwierig um sich wirklich auszutauschen und ich kann es mit einer besten Freundin erzählen aber sie wird nie ganz verstehen.
01:37:09: die erste Reaktion ist immer Mitleid oder mit Gefühl.
01:37:13: Ja Mitgefühl ist schön, Mitleiden nicht so Für mich persönlich und darum hätte ich mir gerne jemand gewünscht wo ich mich darüber austauschen kann.
01:37:25: Ich glaube, das Wichtigste ist einfach darüber reden.
01:37:29: Also nicht, ein Tabu daraus zu machen und sich nicht schämen für eine Geschichte, die zwar zu einem gehört aber nicht deine Ereignung ist.
01:37:35: Hey!
01:37:36: Suche euch Leute und schaue, dass ihr ein Umfeld habt wenn irgendwie ... wo wir auf Augenhöhe reden können.
01:37:45: Da werden wir verlinken, alles was es gibt.
01:37:47: Ich hoffe auch... Es ist wahrscheinlich für Kinder und Teenager besonders heavy.
01:37:51: Die wird man zum einen schützen, zum anderen ... Sind sie nicht so in der Lage, sich selbst auszustauschen?
01:37:58: Das stelle ich mir sehr schwierig vor.
01:38:00: Ich glaube,
01:38:01: was gut war bei mir war, um zu sagen, dass ich glücklich war.
01:38:05: Ich bin immer ein Taktor, die nach Hause aufgewachsen ist.
01:38:08: Aber wenn man merkt, bei einem Kind hier ist irgendetwas nicht so gut oder etwas komischste, sicher auch nicht zu lösen ... wie man bei Blottspitze Baby sieht, oder es kann auch verheerend sein.
01:38:21: Vielleicht
01:38:21: auch Botschaft an diejenigen, die dann sagen, mein Kind geht nicht zu dir spielen, weil der Vater hat ein Suchtproblem.
01:38:28: Anstatt das mal innen herangehen und fragen, wie es dem Kind geht?
01:38:32: Oder mal schauen, dass es auf die Leute zugeht?
01:38:37: Definitiv.
01:38:38: Ich gebe auch die Lehrpersonen.
01:38:40: Mein Lehrer-Ramas, mit dem wir das Gespräch hatten, z.B.
01:38:43: Z.B.,
01:38:45: hat mega's Auge!
01:38:46: auch auf mich hatte, weil er die Situation sicher gekannt hat.
01:38:52: Aber das ist ein Teil seiner Verantwortung vor allem ...
01:38:56: Ich finde es so schön, dass du das sagst.
01:38:58: Im Social-Office hört man eher deine negativen Beispiele an.
01:39:01: Es hat niemanden angeschaut und ist dann irgendwo nach Hause.
01:39:06: Dann hört man sie in einem True-Crime-Podcast.
01:39:08: Und ich finde es schön, wie du sagst, hey!
01:39:12: Dass das Mami hier war, dass der Stiefpappi da war oder jetzt Adoptivpappe.
01:39:16: Dass der Lehrer da ist – das sind alles mega wichtige Faktoren gewesen!
01:39:21: Dass du jeden Tag im Berufsleben stehst, voll und ganz die Finger von Drogen lassen und einen Schatz hast eine langjährige Beziehung.
01:39:30: Also weisst du, es war nicht selbstverständlich, weil man das nicht vorgelebt hat.
01:39:34: Und dann ist es viel schwieriger?
01:39:36: Ja sicher und ich glaube also... Das Riesenthema ist natürlich schon ... Man wird manchmal auch abgestempft mit einem drogesüchtigen Vater.
01:39:44: Genau,
01:39:45: genau!
01:39:47: Und das Risiko war wahrscheinlich
01:39:50: auch ein
01:39:51: Thema?
01:39:51: Ich will gar nicht wie viel Studie gelesen haben.
01:39:55: Zum Verstehen, ob es irgendwie drogesüchtig wäre, ohne dass ich das Wettkomme habe?
01:39:59: Ja, weil das mein Schicksal ist
01:40:01: ...
01:40:02: Ja, man sagt ja auch psychische Erkrankungen können sich durch die Uhe bringen und dann wird das vielleicht auch vererben.
01:40:09: Dann ist so wie ein Risiko-Vererb.
01:40:12: So verstehe ich, dass man sich da diese Gedanken macht.
01:40:15: Aber ...
01:40:17: Ist keine
01:40:18: Drogen.
01:40:21: Es ist nie probiert.
01:40:22: Nein!
01:40:22: Du musst ja trauchen.
01:40:23: Das Laster darf man noch haben?
01:40:25: Perfekt kann man nicht, die Feindschaft in Badran raucht
01:40:28: auch.
01:40:28: Ja, dann
01:40:33: nicht!
01:40:35: Vielleicht hast du auch etwas wie drückwirkend nach all den Erfahrungen.
01:40:40: Kannst du sagen, dass es wäre froh, wenn es Leute sagen könnte, die einen älteren Teil mit der Sucht sind?
01:40:50: Vielleicht hast du sogar etwas, das ich meinem Papa gerne noch gesagt hätte.
01:40:54: Jetzt im Nachhinein vielleicht was auslöst oder einfach, was du möchtest loswerden.
01:41:03: In einer idealen Welt würde ich sagen, suche dir Hilfe und lasst dich von Drogen finden.
01:41:08: Und bist auch für dein Kind, aber so ist es leider nicht.
01:41:12: Darum finde ich es recht schwierig.
01:41:16: Aber ich finde, dass ich ein Kind habe ... etwas, das viel Verantwortung braucht.
01:41:22: Ich würde mir wünschen in einer idealen Welt, dass die Leute nachkommen.
01:41:27: Kindgemacht ist schnell ... Aber man hat doch auch noch was zu tun damit?
01:41:32: Ja,
01:41:34: absolut!
01:41:35: Und sonst bitte ihr Lieben.
01:41:36: Wir sagen nicht umsonst Gummis-Gitze.
01:41:41: Sie
01:41:43: gibt es.
01:41:44: Weil wir sind Gottfrost.
01:41:45: Dass es kein Gummizwischen war, dass du da bist.
01:41:48: Ja, aber
01:41:48: übrigens auch!
01:41:49: Ja,
01:41:49: ich wollte sagen ja voll... Dein Stiefpapier
01:41:52: auch?
01:41:52: Du hast ein Vorherverzelt vielleicht?
01:41:53: Kannst du uns das auch noch sagen?
01:41:54: Ich glaube, wenn man das sein Namen angenommen hat, dann bist du am Abschliessen durch das
01:42:04: oder was es bedeutet?
01:42:06: Ja, total.
01:42:07: Es war schon immer mal wieder eine Wunsch von mir.
01:42:10: Für mich war es einfach wirklich klar, solange mein Vater lebt.
01:42:13: Möchte ich das nicht, weil du mir kein schlechtes Gefühl vermitteln möchtest.
01:42:17: Und dann bin ich eine Abenteuchte in diesem Stil.
01:42:20: Das ist auch
01:42:22: absurd.
01:42:24: Aber ich verstehe es.
01:42:25: Der
01:42:26: kann zu machen und sagen, jetzt bin ich
01:42:31: weg.
01:42:31: Ich finde es so bemerkenswert, dass man seine Standard nicht tiefer macht nur weil einem ... nur schlecht vorlebt.
01:42:38: Ich finde das eine sehr schöne Eigenschaft.
01:42:40: Du hättest recht, um schon dort zu sagen, hey sorry!
01:42:43: Vielleicht hätte ich vielleicht sogar noch etwas wachgerüttelt oder so, aber ich finde es auch so schön, dass du sogar einen Vater gegenüber, der wirklich auch nicht genug Respekt für dich zeigt hat.
01:42:55: Trotzdem möchtest du den Respekt zeigen?
01:42:56: Das finde ich ultra...
01:42:57: Also ich glaube, es ist halt wie zweigleichig.
01:43:03: Ich sagte immer, ich würde in den Kontakt nicht mit ihm abbrechen.
01:43:07: Sonst ist es die Schuld meiner Mutter und wer weiss, vielleicht passiert noch etwas.
01:43:12: War das auch Thema?
01:43:14: Ja ... Also nicht mehr gegenüber Sturmleuten oder so.
01:43:20: Da mag er mich noch als Kind erinnern.
01:43:23: Natürlich kann man ihn einfach nicht reizen.
01:43:28: Und irgendwann ist es halt ... Ich wollte mich schützen, oder?
01:43:35: Ich glaube nicht, dass er mir etwas hat.
01:43:36: Er liebte mich auf seine Art und Weise.
01:43:41: Aber vielleicht zurückkommst du schnell zum Schlauverschleusen.
01:43:48: Im Sommer, letztes Jahr, im Mai-June, fast ein Jahr her, habe ich mit meiner Mutter am Tisch geguckt und mein Stiefvater.
01:43:57: Dann ist das Thema aufgekommen.
01:43:59: Meine Mama sagte mir etwas.
01:43:59: Dann habe ich gesagt, dass du mich adoptieren möchtest.
01:44:06: Es waren romantische Räume, glaube ich.
01:44:07: Do you
01:44:10: want to adopt
01:44:11: me?
01:44:11: Ja, so in diesem Stil!
01:44:12: Und dann standen wir nicht drei Tage später auf dem Stadthaus und forderten die ersten Dokumente an.
01:44:18: Wir gingen auf den Cache und mussten alles über den Cachesch machen.
01:44:24: Wir haben uns die Informationen geholt und zwei Briefe geschrieben, in denen wir einreichen mussten.
01:44:30: Zwei Liebeserklärungen, Brockkrischgegen.
01:44:33: Das war für mich auch ein Film.
01:44:37: Seit dem Jahr habe ich ja noch einen, der mich quasi adoptiert.
01:44:42: oder kauft.
01:44:42: für mich, weil mit dem Adressionsentscheid ist gerade noch eine Rechnung von über ein Tausend Franken.
01:44:48: Also wir haben ihn importiert und er hat dich gekauft!
01:44:50: Das ist ja schön, dass ihr dran sagt.
01:44:53: Ja
01:44:53: genau...
01:44:55: Also das ist unromantisch aber irgendwie finde ich es gleich.
01:44:57: Und ich find's v.a.
01:44:58: sehr, sehr schön wenn man eben zum einen gehört mir eine Geschichte eines Menschen, der es nicht geschafft hat in seinem Leben Verantwortung über etwas, was er ... und dann gibt es aber andere Leute, die das machen.
01:45:10: Obwohl sie nicht von Anfang an dabei waren.
01:45:13: Das ist doch mega schön!
01:45:15: Ich hoffe auch, dass das Tier ... Also das Gefühl, ich werde nicht geliebt vom Menschen zurückgeben können.
01:45:24: Ja,
01:45:24: auf jeden Fall.
01:45:25: Wenn ich nicht das nicht zu Hause hatte, wenn ich keine hatte, dann müsste ich auch nicht.
01:45:32: Ich hatte auch viele Momente, wo ich dachte, ob ich mich überhaupt beschweren darf.
01:45:37: Ja, mein Vater ist trocken süchtig, aber die Heimat geht es mir ja gut.
01:45:40: Aber das macht natürlich etwas mit einem.
01:45:45: Ja macht's!
01:45:48: Das gehören wir und darum fand ich es so wichtig, diese Folge zu machen mit Angehörigen.
01:45:53: Gerade wenn jemand so fest leidet und in einer Sucht leidet, hat man immer das Gefühl, dass man selbst weniger wichtig ist Und vielleicht müssen wir aufhören und vergleichen, sondern auch seinen Eigentenschmerz.
01:46:06: Zwei Dinge gleichzeitig wahr sein.
01:46:08: Dass es dir trotzdem ... Auch wenn du in den Takt geklappt hast zu Hause, dass es dir weiter hat, dass dein Papa so ging und das okay ist, dass dir das näher geht?
01:46:21: Definitiv!
01:46:21: Ich glaube, das hat viel mit einem Lernprozess.
01:46:24: Weil man muss lernen... Mit Gefühl, mit sich so.
01:46:28: Und nicht einfach sagen, du gehst bei so einer Armee und hast mir alles zu viel, sondern du
01:46:32: bist da auch noch gedruckt.
01:46:33: Dann darf man einmal sagen, okay, ich bin wirklich mal einfach in der Armee.
01:46:38: Ja!
01:46:38: Und morgen geht es am Mittag an.
01:46:39: Poverina!
01:46:40: Ja, Poverinavalliria...
01:46:43: ...und sich glauben durch die... Wie du aufgewachsen bist, dass du irgendwo hättest reden können.
01:46:50: Die Familienverhältnisse merken man jetzt sehr fest.
01:46:53: wie schön und klar du das erzählst.
01:46:57: Man merkt, es ist ein emotionales Thema ... Ich glaube, da wirst du ganz viele Leute, die in solchen Situationen kennen ...
01:47:08: aus
01:47:09: dem Herzen sprechen und vielleicht ganz sicher auch Leute sagen, es sei okay.
01:47:15: Und sich so fühlen ist okay.
01:47:19: Vor allem kann man ein Leben führen, das lebenswert ist nach so schickes Halsschläge.
01:47:27: Das war mega schön zu sehen an dir!
01:47:30: Danke.
01:47:31: Es ist auf jeden Fall lebenswerd.
01:47:33: Yeah, what doesn't kill you makes a stroke.
01:47:40: Ja, das stimmt!
01:47:42: Es ist so
01:47:42: dumm aber ich finde es einer der wahrsten Sätze von Kelly Clarks.
01:47:46: So
01:47:47: irgendwie...es ist so war und so... Beherrt aber manchmal.
01:47:53: Ich spürte mir vielleicht sogar ein Stück weit Dankbarkeit für die Sachen oder ja, es ist mega blöd.
01:47:58: Aber weisst du, ich weiss nicht, wer er nicht der Mensch, den ich jetzt wäre und zum Glück bin ich dem Menschen, der ich jetzt bin?
01:48:04: Also ganz am einen so viel hättest du, wenn ich die heim geworden bin vom Mami und meinem Stiefvater...
01:48:09: ...wenn es
01:48:09: so blau war,
01:48:09: dann ging's durch die Wellen gelaufen wahrscheinlich nicht gut.
01:48:14: Ja, also auf jeden Fall etwas so.
01:48:16: was warst du.
01:48:19: Und es lohnt sich, wenn er nicht den Zugang zu angehörigen hat.
01:48:24: Es lohnt uns, weil man merkt so fest, dass man einen Ort sucht, wo man quatschen kann über diese Sachen sicher geht.
01:48:34: und
01:48:34: auch merke, dass wir gerade, wenn ein Täter oder der Partner oder die Freundin oder die Geschwister sind, Leute, ihr könnt das stemmen?
01:48:47: wenn Leute euch im Umfeld Zucht erkrankt sind.
01:48:50: Und ihr werdet auch nicht automatisch durch das Selber-Zucht erkranken, aber es braucht vielleicht die gesunde Abgrenzung und die gesunden Gespräche zu.
01:48:59: Wir hoffen, dass wir mit dem Podcast so ein bisschen von diesem haben können bieten, dass ihr euch gesehen und gehört fühlen könnt.
01:49:07: Darum danke dir tausend, Waliere, dass du dankbar bist.
01:49:10: Ja,
01:49:11: sicher!
01:49:12: Es ist so wichtig ... Ja, alle Links und Zonen finden Joe Notes.
01:49:18: Und vielleicht findet man hier noch einen Treff.
01:49:20: Absolut!
01:49:21: Selbsthilfegruppen auch für Angehörige finden er dort.
01:49:24: Aber wir vernetzen euch sehr gerne.
01:49:26: Also meldet ihr unbedingt, wenn ihr jemand aus dieser Folge besonders sympathisch gefunden habt oder findet, da könnte ich irgendwie andocken, soll einfach ein Austausch abfinden.
01:49:35: Ich glaube das ist mega schön.
01:49:36: Vielleicht können wir ja auch noch etwas Kleines bewirken?
01:49:39: Ja, und alle ihr, die auch so etwas erleben, eure Rolle und Geschicht ist mindestens genauso wichtig wie diese von den süchtigen Personen.
01:49:45: Vergessen das nicht?
01:49:46: Das muss ich mir immer wieder sagen!
01:49:48: Und falls Sie noch Fragen haben oder euren Hilfluss fühlen in der letzten Folge dieser Spezialserien, würden wir uns genau dem widmen.
01:49:54: Zusammen mit einer Suchtberaterin werden wir uns anschauen, wie sieht es in der Schweiz
01:49:58: zahlenmässig aus?
01:49:59: Wie geht
01:50:00: der erste Schritt, wenn man Lust hat zu etwas anderem und was kann man als angehörige Person machen
01:50:04: um eine suchterkrankte
01:50:05: Person helfen?
01:50:06: All das
01:50:07: in der letzte Folge...
01:50:08: Wir freuen uns riesig, wenn es Ihnen los ist.
01:50:11: Nächste Frühstück!
01:50:12: Und übrigens wir hoffen von Herzen,
01:50:14: dass wir
01:50:14: bald wieder so ein Spezialseriechen machen können.
01:50:17: Wir sind auch sehr offen für Themeninputs.
01:50:19: Ein paar Ideen haben wir schon
01:50:20: und das Paar Sachen sind auch schon aufgezeichnet worden.
01:50:23: Es hat uns einmal
01:50:24: riesiges Spass gemacht,
01:50:25: auch wenn die Themen
01:50:27: teilweise... Ja, relativ happig sind.
01:50:30: Und falls ihr Lust habt uns hier zu supporten und Lust auf eine so spezielle Reihe haben, wir wollen die Folgen so gut wie möglich Werbefreie anbieten können.
01:50:38: Deshalb haben wir euch in den Schaunutzen-Link für ein Twin Code kopiert.
01:50:41: So dreist du es immer!
01:50:43: Wir freuen uns über jede freiwillige Spende.
01:50:45: Ein Teil davon
01:50:46: werden wir nach dieser Staffel
01:50:48: auch spenden an einer Organisation, der sich für Kinder in Sucht
01:50:51: belasteten Familien einsetzt.
01:50:54: Danke von Herzen liebe Ronis fürs Einschalten Und bis nächste Woche für die letzte
01:51:00: Folge von
01:51:06: Drugs.
01:51:14: Tschau!
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